Abfallaufkommen 2024 erneut rückläufig
Das Abfallaufkommen 2024 in Deutschland ist erneut gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes fielen insgesamt 362,7 Millionen Tonnen Abfälle an.

Das Abfallaufkommen 2024 in Deutschland ist erneut gesunken. Nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes fielen insgesamt 362,7 Millionen Tonnen Abfälle an.

Die Stiftung GRS Batterien hat eine Kurzstudie zur Ausgestaltung, zu den Vorteilen und zur rechtlichen Zulässigkeit einer industriegetragenen gemeinsamen Herstellerstelle für die Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung im Batterie- und Textilbereich veröffentlicht. Die Untersuchung erstellte die Kanzlei Becker Büttner Held (BBH).

Pyrolyseöle gewinnen für die Kreislaufwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Sie entstehen durch die thermische Umwandlung von Kunststoffabfällen und Altreifen und können fossile Rohstoffe in industriellen Produktionsprozessen ersetzen.

Am Produktions- und Logistikstandort Tanna entsteht eine neue Recyclinghalle mit zusätzlichen Silokapazitäten. Das Bauvorhaben soll die Effizienz der Recyclingprozesse erhöhen, Transportwege reduzieren und die Verarbeitung von Kunststoffrezyklaten ausbauen. Für das Projekt sind Investitionen von rund sechs Millionen Euro vorgesehen.

Vom 3. bis 6. November 2026 findet auf dem Messegelände in Rimini die 29. Ausgabe der Ecomondo statt. Die Fachmesse für Kreislaufwirtschaft, Umwelttechnik und nachhaltige Ressourcennutzung will ihre internationale Präsenz weiter ausbauen und neue Impulse für Industrie, Forschung und Politik setzen.

Die internationalen Rohstoffmärkte standen im Mai 2026 weiterhin unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen, regional unterschiedlicher Nachfrageentwicklungen und begrenzter Angebotsverfügbarkeiten.

Der bvse kritisiert die geplante Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien (Textil-EPR) in Deutschland. In einem Schreiben an Bundesumweltminister Carsten Schneider spricht sich der Verband gegen eine Zentralisierung der Stoffströme aus und fordert stattdessen ein wettbewerblich organisiertes Modell unter Einbindung bestehender Sammel-, Sortier- und Verwertungsstrukturen.

Die Eskalation im Nahen Osten belastet die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland zunehmend. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des pro-K Industrieverbandes unter seinen Mitgliedsunternehmen.

Mit dem Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) will die Bundesregierung die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft voranbringen. Aus Sicht des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft (BNW) enthält der Kabinettsbeschluss zwar wichtige Ansätze, bleibt jedoch bei zentralen wirtschaftspolitischen Maßnahmen hinter den Erwartungen zurück.

Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW) unterstützt die geplante Regulierung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) im Rahmen der europäischen Chemikalienverordnung REACH. Ziel der geplanten Regelungen ist es, Emissionen dieser Stoffgruppe deutlich zu reduzieren und ihre Verwendung langfristig einzuschränken.

Das Bundeskabinett hat das Aktionsprogramm zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen. Branchenverbände begrüßen den Schritt grundsätzlich, bemängeln aber fehlende Verbindlichkeit, vor allem bei der öffentlichen Beschaffung und beim Markthochlauf für Rezyklate.

Zehn Jahre nach der letzten Revision ist die aktualisierte Norm ISO 14001:2026 am 15. April 2026 veröffentlicht worden. Die neue Version reagiert auf veränderte regulatorische und ökologische Rahmenbedingungen und erweitert die Anforderungen an Umweltmanagementsysteme in mehreren zentralen Punkten.

GreenDot und osapiens haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um eine digitale Lösung für die Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung im Verpackungsbereich in Europa bereitzustellen.

Mit dem 19. Juli 2026 steht die europäische Bekleidungs- und Textilindustrie vor einem regulatorischen Einschnitt. In der Europäischen Union tritt ein Verbot in Kraft, das großen Unternehmen die Vernichtung unverkaufter Kleidung untersagt.

Ein neues Kurzpapier des Zentrums für Ressourceneffizienz im Verein Deutscher Ingenieure analysiert den aktuellen Stand der Metallverwertung in Deutschland. Die Untersuchung nimmt systematisch die strategischen Optionen sowie die bestehenden Barrieren für kleine und mittlere Unternehmen in den Blick

Menzel Elektromotoren hat einen Schleifringläufermotor für den Einsatz in einer stark beanspruchten Schredderanlage ausgelegt und kurzfristig bereitgestellt.

Die Rückführung ausgedienter Textilien in den Wertstoffkreislauf gilt als eine der zentralen Herausforderungen der europäischen Kreislaufwirtschaft. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Mewa gemeinsam mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren Partnern im europäischen Branchenverband European Textile Services Association (ETSA) für die Entwicklung und Umsetzung von Recyclinglösungen für Berufskleidung.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat die Gewinner eines bundesweiten Ideenwettbewerbs zum Textilrecycling ausgezeichnet. Schülerinnen, Schüler und Studierende entwickelten Konzepte für Kunststoffbauteile aus Alttextilien. Der Wettbewerb entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts, das neue Verwertungswege für textile Abfälle untersucht.