AGL übernimmt erstes vollelektrische Sammelfahrzeug
Die Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) hat im Januar ein neues rein elektrisch betriebenes Müllsammelfahrzeug für die Stadtreinigung, vor allem für die Mülleimerleerung, in Dienst.

Die Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH (AGL) hat im Januar ein neues rein elektrisch betriebenes Müllsammelfahrzeug für die Stadtreinigung, vor allem für die Mülleimerleerung, in Dienst.

Der Bundesvorstand des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) hat Otto Schaaf, Vorstand der Stadtentwässerungsbetriebe Köln, in das Präsidium des Verbandes gewählt.
„Wir wollen Klärschlamm als sicheren Rohstoff für Energie und Phosphor nutzen, weniger Schadstoffe auf dem Acker und zugleich stabile Gebühren für Bürgerinnen und Bürger. Die neuen Bundesvorgaben zum Umgang mit Klärschlamm nutzt Rheinland-Pfalz daher als Chance", erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz.
Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Hendricks hat das Bundeskabinett eine entsprechende Änderung der Klärschlammverordnung beschlossen.
2015 wurde deutschlandweit mit mehr als 1,1 Millionen Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse) der überwiegende Teil des Klärschlamms von öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen verbrannt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entspricht dies einer Steigerung um 6 % im Vergleich zum Vorjahr.
Mit dem Antrag "Kommunen stärken - Kommunalisierung und Rekommunalisierung unterstützen" fordert die Fraktion Die Linke (18/10282) die Bundesregierung auf, den Entwurf eines Rekommunalisierungsgesetzes vorzulegen, der unter anderem die Einrichtung einer "Rekommunalisierungsagentur zur Förderung von Rekommunalisierungsprojekten" vorsehen soll.

OTV, ein Tochterunternehmen der Veolia Water Systems und BTA International, haben eine Vereinbarung für die gemeinsame Entwicklung von Abfallbehandlungsanlagen mit anaerober Vergärungsstufe für Hausmüll, Bioabfall, hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie Klärschlamm unterzeichnet. Beide Parteien haben der exklusiven Kooperation in Frankreich zugestimmt.

Im EU-Projekt entwickeln Wissenschaftler vom Fraunhofer Umsicht zusammen mit einer internationalen Arbeitsgruppe neue Wege für das Abwasser- und Abfallmanagement in der Lebensmittelindustrie.

Die Kommission begrüßt die in der vergangenen Nacht zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat erzielte politische Einigung über die Verbringung von Abfällen, mit der sichergestellt wird, dass die EU mehr Verantwortung für ihre Abfälle übernimmt und ihre ökologischen Herausforderungen nicht in Drittländer exportiert.

Das Center Textillogistik der Hochschule Niederrhein hat eine Sortieranalyse von Alttextilien durchgeführt. Fragestellung war, wie die Kenntnisse über Mischfasern und deren Einsatz in Bekleidungsprodukten faserspezifische Recyclingprozesse unterstützen können, um einen geschlossenen textilen Kreislauf zu fördern. Grundlage für die Überlegungen zu dieser Untersuchung waren die bisher unzureichende Datenlage dieses Stoffstroms und die erforderliche Adaption an aktuelle und in der Forschung befindliche Faser-zu-Faser-Textilrecyclingverfahren. Die Qualität des Outputs entsprechender Systeme richtet sich maßgeblich nach der Beschaffenheit und Zusammensetzung der Input-Materialien und damit, neben sortenreinen Textilabfällen, der gesamten Bandbreite der gemischten Alttextilien.

Die Deutsche Umwelthilfe warnt: Chemisches Recycling von Kunststoffen verbrauche viel Energie, führe zu hohen Materialverlusten und erzeuge giftige Nebenprodukte. Besser seien Abfallvermeidung, Mehrweg und werkstoffliches Recycling.

Die Kreislaufwirtschaft ist eine einschneidende Veränderung - nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für alle anderen Bereiche. Dafür muss es aber klare Regeln geben, die heute noch weitgehend fehlen. DIN, DKE und VDI haben in Zusammenarbeit mit mehr als 500 Expert*innen die „Deutsche Normungsroadmap Circular Economy" vorgelegt. Der Beitrag gibt einen kleinen Einblick in die ambitionierten Pläne.

Die kommende Dekade werde entscheidend dafür sein, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen und die notwendigen Schritte Richtung Netto-Null-Emissionen zu unternehmen, erklärt die Europäische Kommission. In den kommenden Jahren mussten die wirtschaftlichen Weichen dafür gestellt werden. Es wurden neue Märkte entstehen, neue Technologien entwickelt und das Energiesystem sich verändern. Wer dabei zuerst und schnell investiert, werde sich einen guten Platz in dieser neuen Wirtschaft sichern. Damit die EU dabei gut abschneidet, hat die Kommission einen „Industrieplan für den Grünen Deal" vorgelegt.

Der Baustofflieferant Roma Grus investiert in eine Anlage zur Förderung der Eigenproduktion auf der Insel Gotland. Die Nassaufbereitungsanlagentechnologie soll nachhaltiges Ressourcenmanagement für die Region ermöglichen.
Positiver Beitrag zum Klimaschutz, volle Auslastung, hohe energetische Nutzung und großes Interesse an Wasserstoff-Technologien: Die Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland (ITAD) veröffentlicht in ihrem Jahresbericht die aktuellen Daten der Abfallbranche.
Heute startet die neue Kampagne der Stiftung Elektro-Altgeräte Register.
Das EU-Projekt Circular Foodpack zielt darauf ab, die zirkuläre Verwendung von Kunststoffverpackungen auch für Lebensmittel zu erleichtern, für die 87 Prozent aller europäischen flexiblen Kunststoff-Mehrschichtverbunde eingesetzt werden. Dabei sollen die hohen Anforderungen an den Schutz und die Sicherheit von Lebensmitteln erfüllt werden.
Deutschland verschwendet wertvolle Ressourcen im Umgang mit Kunststoffverpackungen: Zu rund 90 Prozent werden sie aus Neukunststoff gefertigt, über die Hälfte wird nach Gebrauch verbrannt.

Die Forschungs- und Innovationsplattform Nest der Schweizer Empa und Eawag beginnt mit dem Bau von "Sprint": eine Büroeinheit, die in weiten Teilen aus wiederverwendeten Materialien gebaut wird. Sie soll Maßstäbe für kreislaufgerechtes Bauen setzen.

Im Rahmen seiner Produktverantwortung möchte Tchibo zusammen mit RepaNet Aufmerksamkeit für Re-Use von Textilien sowie die sozial faire und gemeinnützige Sammlung von Altkleidern schaffen.