Technisch perfekt, systemisch gescheitert
Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung bilden eine zusammenhängende „dreifache planetare Krise".

Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung bilden eine zusammenhängende „dreifache planetare Krise".

Das europäische Forschungsprojekt REACT entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Ethylen aus industriellen Kohlendioxid-Emissionen herstellen lässt.

Ab dem 19. Juli 2026 dürfen Hersteller in der Europäischen Union unverkaufte Textilien und Schuhe nicht mehr vernichten.

Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH übernimmt den exklusiven Vertrieb der Mineraliklösungen der Eggersmann Impaktor GmbH in Westdeutschland.

EEW, die Stadt Stavenhagen und die Wärmeversorgung Stavenhagen GmbH haben die neue Fernwärmeversorgung offiziell in Betrieb genommen.

Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue gesetzliche Rücknahmepflichten für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer.

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will die Bundesregierung das Umweltrecht modernisieren und Verwaltungsverfahren beschleunigen.

Die ASA bewertet den Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung eines modernen, digitalen und wirksamen Umweltschutzes sowie die begleitende Verordnung grundsätzlich positiv.

Der bvse fordert Nachbesserungen an der geplanten zwölften Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Die geplante Einführung einer Plastiksteuer im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stößt auf Kritik der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.

Biogene Abfälle gehören zu den größten bislang unterschätzten Rohstoffquellen der europäischen Kreislaufwirtschaft. Lebensmittelreste, Holzabfälle, Klärschlamm und landwirtschaftliche Reststoffe fallen in enormen Mengen an, werden aber noch häufig verbrannt oder deponiert. Die Studie „Assessing the potential to enhance the circularity of bio-based waste" von Magellan Circle und 3drivers zeigt, dass mehr als die Hälfte dieser Materialien grundsätzlich höherwertig genutzt werden könnte. Entscheidend dafür sind eine bessere getrennte Sammlung, neue Verwertungstechnologien und klare politische Rahmenbedingungen für eine zirkuläre Bioökonomie.

Mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments und der formalen Annahme durch den Rat ist die neue EU-Altfahrzeug-Verordnung zu Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft bei der Fahrzeugkonstruktion und der Entsorgung von Altfahrzeugen politisch beschlossen.

Wirbelstromabscheider gehören zu den zentralen Aggregaten moderner Sortieranlagen für Haus-, Gewerbe- und Verpackungsabfälle.

Die Stahlindustrie gehört weltweit zu den größten industriellen Emittenten von Treibhausgasen. Neben neuen Produktionsverfahren und einer klimafreundlichen Energieversorgung bietet insbesondere die Kreislaufwirtschaft große Chancen zur Emissionsminderung. Die Studie „Circular Economy can substantially reduce EU steel supply chain emissions: A quality-focused circularity assessment" niederländischer und spanischer Wissenschaftler*innen zeigt, dass durch Materialeffizienz, längere Produktlebensdauern und hochwertiges Recycling der Stahlbedarf in Europa deutlich sinken und der Anteil von Sekundärstahl massiv steigen könnte. Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge des verfügbaren Schrotts, sondern vor allem seine Qualität. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

Das Unternehmen Loop-it verarbeitet an seinem Standort in Oberwölbling in Niederösterreich inzwischen bis zu 500 Matratzen pro Arbeitstag.

Die Emissionen der stationären Industrie- und Energieanlagen in Deutschland sind im Europäischen Emissionshandel (EU-ETS 1) 2025 um 3,2 Prozent auf rund 264 Millionen Tonnen CO2äq gesunken.

Steigende Rohstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten und wachsender ESG-Druck verändern die Spielregeln der Entsorgungswirtschaft. Deponien stehen dabei zunehmend im Fokus - nicht nur als Kostenfaktor und Haftungsrisiko, sondern als potenzielles Rohstofflager. In der Studie "Moving waste storage towards a circular economy: barriers and opportunities" haben britische Wissenschaftler*innen mit dem ASPIRE-Konzept einen Ansatz entwickelt, der industrielle und mineralische Abfälle gezielt zur späteren Wertschöpfung nutzt. Die Studie wurde im „Journal of Environmental Management" veröffentlicht.

Die europäische Glasrecyclingkette gilt als einer der am weitesten entwickelten Materialkreisläufe im Verpackungsbereich. Behälterglas lässt sich ohne nennenswerte Qualitätsverluste nahezu unbegrenzt im geschlossenen Kreislauf recyceln. Dafür müssen jedoch Glasfragmente in den Aufbereitungsanlagen zuverlässig als Glas erkannt und nicht fälschlich als Störstoffe ausgeschleust werden. Die „Study on the glass transmittance of opaque glass packaging", die Stazione Sperimentale del Vetro im Auftrag von FEVE durchgeführt hat, analysiert, ab welcher Lichttransmission dunkles, dickwandiges Glas in europäischen Glasbruchaufbereitungsanlagen von optischen Sortiersystemen nicht mehr sicher als Glas identifiziert wird.