Bilanz 2025 zu Eisenhüttenschlacken
Nach aktuellen Erhebungen entstanden in Deutschland insgesamt 10,9 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken als Nebenprodukte der Stahlherstellung.

Nach aktuellen Erhebungen entstanden in Deutschland insgesamt 10,9 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken als Nebenprodukte der Stahlherstellung.

Das Diskussionspapier „A post-2030 climate policy framework fit for reaching the EU climate targets" des Umweltbundesamtes zeigt, dass die europäische Klimaschutzarchitektur nach 2030 deutlich präziser, kohärenter und belastbarer ausgestaltet werden muss, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 tatsächlich zu erreichen.

Die ARA und die Austria Glas Recycling GmbH veröffentlichen am 7. Juli 2026 die Ausschreibung für die Sammlung von Verpackungsabfällen ab dem 1. Januar 2028.

Die 4. Deutsche Mehrwegkonferenz der Stiftung Initiative Mehrweg und der Deutschen Umwelthilfe fand am 11. Juni im Smart Village in Berlin statt. Im Mittelpunkte standen die EU-Verpackungsordnung sowie Innovationen und Logistik

Im Zuge des Kohleausstiegs baut Enercity sein Wärmeerzeugungsportfolio aus und setzt dabei verstärkt auf Fernwärme aus der thermischen Abfallverwertung am Standort Hannover-Lahe.

Der AVU-Verpackungsmonitor 2026 zeigt, dass Verpackungsrecycling einen wichtigen Beitrag zur Verringerung von Treibhausgasemissionen leistet.

Das aktuelle Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen kommt zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung des Umweltrechts in Deutschland erhebliche Defizite aufweist.

Die geplante europäische Altfahrzeugverordnung kann die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Nach Auffassung des BDE sollte die Verordnung insbesondere die stoffliche Verwertung von Metallen weiter fördern.

Deutschland verfügt über einen umfassenden Rechtsrahmen für die Kreislaufwirtschaft. Aber die Recyclingpotenziale bleiben dennoch oft ungenutzt. Das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität: Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik" zeigt, dass nicht fehlende Vorschriften das zentrale Problem darstellen, sondern deren unzureichende Umsetzung.

Das BMUKN baut seine Zusammenarbeit mit Interpol im Kampf gegen grenzüberschreitende Umweltkriminalität weiter aus.

Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben beim EU-Umweltrat in Luxemburg ein gemeinsames Vorgehen gegen Ultra Fast Fashion gefordert.

Mit dem Aktionsplan zur Senkung der Baukosten setzt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen auf eine stärkere Nutzung von Sekundärrohstoffen im Hochbau.

Die Welt steht an einem Wendepunkt im Umgang mit wachsendem Abfall. Schlechte Abfallbewirtschaftung hat erhebliche Folgen, bietet aber zugleich Chancen: Investitionen in nachhaltige und effiziente Systeme können Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation fördern. Besonders die Kreislaufwirtschaft, die auf Wiederverwendung und Werterhalt setzt, kann Abfall in einen Motor nachhaltiger Entwicklung verwandeln. Der Bericht „What a Waste 3.0" der World Bank Group liefert dazu aktuelle Daten und Analysen zu globalen Trends im Abfallmanagement.

Wie die Studie „High voltage selective fragmentation on Swedish mineral fraction of incineration bottom ash (MIBA)" von Wissenschaftler*innen aus Schweden und der Schweiz zeigt, eröffnet die Hochspannungs-Fragmentierung neue Perspektiven für die Rückgewinnung von Metallen aus Müllverbrennungsaschen. Zusätzliche Metallgehalte von bis zu 2,2 Prozent konnten erschlossen werden, während gleichzeitig neue, homogenere Stoffströme entstehen. Doch regulatorische Grenzen und materialtechnische Herausforderungen bremsen die industrielle Umsetzung bislang aus. Die Studie wurde in „Waste Management" veröffentlicht.

Interzero will künftig lebensmitteltaugliche Rezyklate aus Polypropylen-Verpackungen gewinnen, die über den Gelben Sack gesammelt werden. Hintergrund sind die Anforderungen der europäischen PPWR, die schrittweise verbindliche Rezyklatquoten für Kunststoffverpackungen einführt.

Das Fraunhofer-Institut für Gießerei-, Composite- und Verarbeitungstechnik (IGCV) entwickelt gemeinsam mit den Unternehmen MRK-Systeme und Roboception einen KI-gestützten Roboter für die Abfallsammlung.

Brech- und Siebanlagen müssen vor Einsatzbeginn oft über weite Strecken transportiert werden. In diesem Zusammenhang die nötige Sicherheit zu gewährleisten, erfordert den Einsatz hochwertiger Hebe- und Ladungssicherungstechnik. Die GIPO AG aus Seedorf im Schweizer Kanton Uri setzt auf Anschlag- und Zurrpunkte des deutschen Spezialisten RUD.

Methanemissionen aus Deponien werden in der europäischen Klimapolitik häufig unterschätzt, obwohl sie über Jahrzehnte hinweg erhebliche Auswirkungen auf das Klima haben. Die Studie „Methane emissions from Europe's landfills", die von Prognos und dem Ifeu-Institut durchgeführt und von Kanadevia Inova initiiert wurde, analysiert mithilfe eines szenariobasierten Modellansatzes die zukünftigen Methanemissionen aus der Deponierung von Siedlungsabfällen in der EU-27 und Großbritannien.