Der Schlüssel liegt in der Regulierung
Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcensicherheit und Klimaschutz. Ihr Erfolg hängt jedoch maßgeblich von den richtigen politischen Rahmenbedingungen ab.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcensicherheit und Klimaschutz. Ihr Erfolg hängt jedoch maßgeblich von den richtigen politischen Rahmenbedingungen ab.

Freiburg hat sie, Tübingen auch: eine Verpackungssteuer.

Kommunale Verpackungssteuern erfassen laut einer Studie nur rund 0,7 Prozent des gesamten Verpackungsverbrauchs. Die ZSVR hat im Einvernehmen mit dem UBA den Mindeststandard 2026 zur Bemessung des recyclinggerechten Designs von Verpackungen veröffentlicht. Für den Herbst hat die Europäische Kommission den Circular Economy Act (CEA) angekündigt. Durch eine Reihe von Publikationen bekommt das Gesetz klarere Konturen.

In Ferndorf entsteht für 30 Millionen Euro eine neue Anlage für Mineralwolle-Recycling. Sie soll noch 2026 in Betrieb gehen.

Eine Studie zum PET-Schalenrecycling zeigt große Kapazitätslücken in Europa. Bis 2035 muss die Recyclinginfrastruktur deutlich wachsen.

85 Prozent der befragten Unternehmen lehnen die Potsdamer Verpackungssteuer ab. Viele sehen Kosten und Aufwand bei Mehrweg als Hürden.

Seit 2026 gilt in Österreich ein Deponierungsverbot für Gipsplatten. Ein ÖWAV-Leitfaden unterstützt die Umsetzung in der Baupraxis.

Louis Krall verstärkt die Geschäftsführung von Krall Kunststoff-Recycling und übernimmt Verantwortung für Vertrieb und Einkauf.

Christoph Franzke übernimmt Anfang 2027 die operative Leitung des deutschen Entsorgungs- und Recyclinggeschäfts der ALBA Gruppe.

Eine Verbändeallianz fordert bessere rechtliche und technische Rahmenbedingungen für den Einsatz von Sekundärbaustoffen im Bauwesen.

28 Organisationen fordern Maßnahmen gegen den Abbau von Produktions- und Recyclingkapazitäten in der europäischen Kunststoffindustrie.

Der Entwurf zur EBV-Novelle soll den Vollzug erleichtern. Beim Abfallende für mineralische Ersatzbaustoffe sieht der DA weiteren Regelungsbedarf.

Mit der neuen Ökodesign-Verordnung will die Europäische Union nachhaltige Produkte zum Standard machen.

Für den Herbst hat die Europäische Kommission den Circular Economy Act angekündigt. Durch eine Reihe von Publikationen bekommt das Gesetz klarere Konturen.

Viele Technologien und Geschäftsmodelle der Kreislaufwirtschaft haben die Pilotphase hinter sich, doch ihre Skalierung scheitert häufig an regulatorischer Fragmentierung, schwachen Märkten für Sekundärrohstoffe und fehlender Dateninteroperabilität.

Classen baut in Baruth eine Anlage, die Terpentin aus der MDF-Produktion zurückgewinnen und zugleich Terpenemissionen reduzieren soll.

Eine Studie von BDO zeigt: Unternehmen sehen vor allem bei Nachhaltigkeitsdaten, Governance und operativer Umsetzung weiteren Handlungsbedarf.

Über die Atmosphäre gelangen in der Schweiz jährlich rund 219 Tonnen Mikroplastik auf Böden und in Gewässer.

Sequestra untersucht in einem neuen Labor in Wien die CO₂-Bindung und Verwertungspotenziale mineralischer Reststoffe.

Ein neuer Branchen-Check zeigt, wie Textilunternehmen Biodiversitätsrisiken entlang der Wert-schöpfungskette erfassen und reduzieren können.

EEW nimmt in Premnitz einen Batteriespeicher mit 15 Megawattstunden Kapazität in Betrieb. Weitere Speicherprojekte sind geplant.