Kläranlagen übertreffen EU-Vorgaben deutlich
Die deutsche Abwasserwirtschaft hat auch während der Corona-Pandemie ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Die deutsche Abwasserwirtschaft hat auch während der Corona-Pandemie ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Um die Belastung der Meere durch Mikroplastik zu erfassen, muss man dessen Menge und sein Verhalten kennen. Nun liegen Kalkulationen zu den Einträgen aus urbanen Quellen für die Ostsee vor und Modellsimulationen zum Verhalten von Mikroplastik im Meer.

Die kommunalen Kläranlagen in Rheinland-Pfalz gaben im Jahr 2018 rund 80.200 Tonnen Klärschlamm zur Entsorgung ab (gemessen als Trockenmasse).
Der sächsische Umweltminister Thomas Schmidt hat in der vergangenen Woche einen Leitfaden zur „Wiederverwendung und Verwertung von Ausbauasphalt" vorgestellt.
Im Jahr 2016 entstanden den Unternehmen des Produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) in Deutschland 31,8 Milliarden Euro an laufenden Aufwendungen für den Umweltschutz.

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) wurden jetzt zum 9. Mal als Gesamtbetrieb nach der neuen Norm DIN 9001 und die Dienstleistung Stadtreinigung nach der Entsorgungsfachbetriebe-Verordnung (EfbV) zertifiziert. Das Qualitätsmanagemensystemt und der Entsorgungsfachbetrieb wurden erneut erfolgreich bestätigt.

Weltec Biopower präsentiert Lösungen zur energetischen Verwertung von organischen Abfällen und Abwasser.

Ein neues Verfahren von iGas energy soll alle organischen Abfälle verwerten, die in Kommunen entstehen.

In seiner heutigen Vorstandssitzung hat der VKU den Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling einstimmig als Präsident bestätigt. Ebling ist seit 2016 Präsident des Spitzenverbandes der kommunalen Wirtschaft.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt stieg damit im Jahr 2015 die Gesamtmenge der in den etwa 2.500 im Rahmen der amtlichen Statistik erfassten öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen mit biologischer Behandlungsstufe des angefallenen Klärschlammes im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 0,7 Prozent an.

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall ist in drei Messebereichen mit Ständen und Wettbewerben präsent.
Konsumentinnen und Konsumenten halten Recycling überwiegend für wichtig, so eine aktuelle GfK-Verbraucherumfrage im Auftrag des ZVEI.

Paroc führt seinen Rücknahme- und Recyclingservice Rewool jetzt auch in Deutschland ein.

Eigentlich steht die Abfallvermeidung ganz oben in der Abfallhierarchie der EU. Das hat auch gute Gründe, da so ein erheblicher Teil an Umweltauswirkungen vermieden werden könnte. Die Realität sieht anders aus. Daher hat die Europäische Umweltagentur (EEA) versucht, ein Konzept zur besseren Überwachung der Abfallvermeidung zu entwickeln.

Kunststoffabfalle sind nach wie vor ein großes Problem - vor allem, wenn es um die Frage geht, wie sie am besten zu behandeln sind. In ihrem technischen Bericht „Environmental and economic assessment of plastics waste recycling - a comparison of mechanical, physical, chemical recycling and energy recovery of plastic waste" hat die Gemeinsame Forschungsstelle verschiedene Recyclingverfahren und die energetische Verwertung verglichen. Die Studie kommt jedoch zu keinem endgültigen Ergebnis.

Die Modeindustrie will zirkulärer werden. Wie der Bericht „Sorting for Circularity Europe - an evaluation and commercial assessment of textile waste across Europe" von Circle Economy, EigenDraads und Fashion for Good zeigt, hängt viel von der richtigen Sortierung des Materials ab.

Das Projekt PUReSmart, das von Horizont 2020 unterstützt wird, hat sich zum Ziel gesetzt, Technologien für die Behandlung von EoL(End-of-Life)-Abfällen zu entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus chemischem und mechanischem Recycling.

Für die geplante Energiewende in der EU und die dazu benötigte Infrastruktur werden erhebliche Mengen an Rohstoffen benötigt. Mit der Studie „Critical raw materials for the energy transition in the EU: How circular economy approaches can increase supply secu-rity for critical raw materials" will Systemiq aufzeigen, welche Bedeutung die Kreis-laufwirtschaft fur diesen Übergang hat. Vor allem soll die erhöhte Widerstandsfähigkeit betont werden, die angesichts der aktuellen geopolitischen Krisen an Bedeutung gewinnt.

Der Bedarf nach Klimasystemen wird immer größer, und der Markt für Wärmepumpensysteme soll in den kommenden Jahren noch stärker wachsen. Für die Ökobilanz der Geräte zählt nicht nur der Energieverbrauch, sondern auch das eingesetzte Kältemittel. Dessen Auswirkungen auf Umwelt und Klima soll ein Kreislaufwirtschaftsprogramm für die Stoffe reduzieren.

Die Wiederverwendung von Bauschutt soll zum Strukturwandel im Rheinischen Revier beitragen. Dafür verfolgen das Projekt Rebau und verschiedene regionale Akteure die Umsetzung einer Rohstoffbörse.