Rechtstipp Zementklinker als Abfall
Die Frage, ob es sich bei einem Erzeugnis um Abfall oder um ein Nebenprodukt handelt, ist entscheidend für die Anwendbarkeit des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, da das Gesetz an den Abfallbegriff anknüpft.

Die Frage, ob es sich bei einem Erzeugnis um Abfall oder um ein Nebenprodukt handelt, ist entscheidend für die Anwendbarkeit des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, da das Gesetz an den Abfallbegriff anknüpft.

Die Zuser Ressourcenmanagement GmbH produziert jährlich über 100.000 Tonnen an Ersatzbrennstoffen (EBS) mit hohem Energiegehalt und Reinheitsgrad.
Mit der zunehmenden Relevanz der Klimakrise ist die Digitalisierung zumindest in der öffentlichen Diskussion etwas in den Hintergrund gerückt.

Das Ziel ist klar, das Erreichen der Ziele wird ein Problem. Das macht der Abschlussbericht „Grüne Investitionsprogramme" des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und der Universität Leipzig im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA) deutlich. Vor allem im Verkehrssektor muss erheblich mehr passieren.

Das belgische Entsorgungsunternehmen Indaver baut eine Anlage zum chemischen Recycling von Kunststoffabfällen. Der Einsatz von Doppelschneckenextrudern soll dabei hohe Energieeffizienz bieten und die Qualität der Produkte unterstützen.

Mitte Oktober hat ZARE beim Umweltministerium neue Ideen und Vorschläge für die Zukunft einer fachgerechten und nachhaltigen Altreifenentsorgung vorgestellt.
Laut Koalitionsvertrag will die Bundesregierung eine Kreislaufwirtschaftsstrategie für Deutschland entwickeln. Diese müsse im Kontext einer Klima- und Biodiversitätspolitik gesehen werden.

Effektive und innovative Lösungen für Recycling, Ressourcenschonung und echte Kreislaufwirtschaft sind die Kernthemen der Roither Maschinenbau GmbH.

Auf den Fachmessen Solids & Recycling-Technik in Dortmund können sich Fachbesucher über Praxislösungen, Trends und Möglichkeiten der Digitalisierung für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit informieren.

Um Luftemissionen bei der Aufbereitung von metallischen Abfällen zu reduzieren, fördert das Umweltministerium eine trockene Abscheidetechnik, die beim Betreiber Theo Steil in Trier zum Einsatz kommt.
Die Nachfrage nach Kupfer wächst. Allein in den nächsten 20 Jahren wird ein Anstieg um bis zu 50 % erwartet, und dieses Wachstum ist Teil eines umfassenderen Trends.

Am 26. April 2019 wurden die Preise für den diesjährigen Urban Mining Student Award verliehen.
Heute vor 47 Jahren fand in Stockholm der erste Weltumweltgipfel statt. Seitdem beteiligen sich jedes Jahr rund 150 Staaten an dem Aktionstag und machen auf Klimawandel und Umweltverschmutzung aufmerksam. Auch die Industrie hat längst erkannt, dass nachhaltiges Wirtschaften immer wichtiger wird.
Laut einer aktuellen, im Auftrag der EU-Kommission erstellten Studie könnte ein umfassendes Metallrecycling wesentlich mehr Treibhausgasemissionen einsparen als die Ökologisierung der Produktionsprozesse oder die Steigerung der Nutzung erneuerbarer Energien.

Die OECD sieht Südost- und Ostasien (ASEAN, China, Japan, Korea) als Schlüsselregion im Kampf gegen Plastikverschmutzung. In ihrem „Regional Plastics Outlook for Southeast and East Asia" zeigt die OECD Möglichkeiten, wie das Abfallaufkommen nicht nur in der Region reduziert werden könnte.

Auch in Großbritannien nimmt das Aufkommen an Mobiltelefonen stetig zu. Bisher gelingt es aber nicht, größere Mengen für die Wiederverwendung oder das Recycling zurückzugewinnen. Resource Future hat im Auftrag von WWF-UK untersucht, woran das liegt und was man dagegen tun kann.

Nachdem es in Sachen Klima und Umwelt in den vergangenen Wochen in Brüssel etwas ruhiger war, ging es am 2. Juli wieder einmal richtig rund. Klimaneutralität, der Clean Industrial Deal, Abfallverbringung und die Elektrogeräte-Richtlinie standen auf dem Fahrplan.

Die Stiftung GRS Batterien und die GRS Service GmbH blicken mit Sorge auf die nationale Umsetzung der EU-Batterieverordnung. Der aktuelle Gesetzentwurf verfehlt zentrale Anforderungen an eine wirksame, praxisnahe und marktkonforme Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung.

Die EU sieht sich einer Reihe von Herausforderungen gegenüber, die ihr gegenwärtiges und künftiges Wohlergehen bedrohen. Dazu gehören die Abhängigkeit von der Einfuhr von Rohstoffen und fossilen Brennstoffen, Preisschwankungen, der Klimawandel, Umweltschäden und die Gefahr der Deindustrialisierung. Um den sozialen Zusammenhalt, den Wohlstand, die Widerstandsfähigkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der EU zu erhalten und ihre Wirtschaft widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen, muss die EU das Abfallaufkommen und die Importabhängigkeit verringern. Zudem muss die sichere Versorgung mit Materialien und Produkten verbessert werden, die für den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft in allen Wirtschaftssektoren unerlässlich sind. Die Kreislaufwirtschaft könnte zusammen mit einer verbesserten Energieeffizienz und der Abkehr von fossilen Brennstoffen synergetische und nachhaltige Lösungen für diese Herausforderungen bieten. Die University of Cambridge, das Wuppertal Institut, die Taskforce for Climate Neutral and Circular Materials and Products, die Corporate Leaders Group Europe (CLG Europe) und die We mean business coalition haben sich in der Studie „No time to waste: Driving the EU's resilience and competitiveness through a circular economy" damit auseinandergesetzt.

Verpackungen sind für etwa 40 Prozent des Kunststoffverbrauchs verantwortlich. Gleichzeitig verursachen sie ein erhebliches Abfallaufkommen. Bisher wird allerdings weniger als die Hälfte davon recycelt. Die EU verlangt aber bis 2025 eine Quote von 50 Prozent, 2030 sollen es sogar 55 Prozent sein. Daher sind weitere Fortschritte beim Recycling erforderlich. Der Bericht „The factors influencing the recycling of plastic and composite packaging waste" hat untersucht, welche Faktoren das Recycling von Kunststoff- und Verbundverpackungen maßgeblich beeinflussen. Der von Wissenschaftler*innen aus Litauen verfasste Bericht wurde in „Sustainability" veröffentlicht.