BDE fordert Nachbesserungen bei Novelle zum Verpackungsgesetz
Der BDE hat mit Kritik auf den Referentenentwurf zur Novelle des Verpackungsgesetzes reagiert.
Der BDE hat mit Kritik auf den Referentenentwurf zur Novelle des Verpackungsgesetzes reagiert.

Mehr als 330 Teilnehmer*innen aus über 40 Ländern trafen sich Anfang Mai in Wien auf der „Going Green - Care Innovation", um über den aktuellen Stand beim E-Schrott-Recycling zu diskutieren.
Der Bundesrat hat am 31. März 2023 die vom Bundestag beschlossene Sonderabgabe für Hersteller von bestimmten Einwegkunststoffen gebilligt. Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und kann danach wie geplant in Kraft treten.
Neben Meldeverfahren für Verpackungen, Batterien und Elektroaltgeräte unterliegen in Frankreich weitere Bereiche einer Erweiterten Herstellerverantwortung, wie zum Beispiel Textilien, Druckerzeugnisse und Möbel.
Ende März hat die Europäische Kommission ihre Textilstrategie vorgelegt. Das Wuppertal Institut hat in dem Bericht „Die Kreislaufwirtschaft als neues Narrativ für die Textilindustrie. Eine Analyse der textilen Wertschöpfungskette mit Blick auf Deutschlands Chancen einer kreislaufwirtschaftlichen Transformation." untersucht, was zur Umsetzung dieser Strategie notwendig ist.

Die Europäische Kommission hat heute Leitlinien veröffentlicht, um sicherzustellen, dass die ab 3. Juli geltenden Vorgaben zu Einwegplastikprodukten EU-weit einheitlich angewendet werden.
Der BDE kommt zu einer differenzierten Bewertung des „Zero Pollution Action Plan" der Europäischen Union.
Der Verband bezeichnet die Novelle als einen Guten Ansatz, der weitere Detailoptimierungen benötigt.
NGOs fordern von der EU-Kommission die Stärkung von Kreislaufwirtschaft und Sozialwirtschaft als Schlüssel zur Krisenresilienz der Textilsammlung.

Die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes wird vom bvse grundsätzlich begrüßt, allerdings bleibe sie teilweise sehr deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück.
Im Zentrum der Eröffnungsrede von bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock standen die neue Getrenntsammlungspflicht für Textilien ab 2025 sowie die dringend benötigte Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR), die auch im Koalitionsvertrag der neuen Regierung festgeschrieben wurde. Rehbock forderte eine schnelle, unbürokratische Umsetzung der EU-Vorgaben, betonte den unverzichtbaren Erhalt des bestehenden bewährten Sammelsystems in Deutschland und forderte faire Wettbewerbsbedingungen für alle Marktakteure.
Im BNW will sich die Initiative besonders in die Fachgruppe Kreislaufwirtschaft einbringen und so den branchenübergreifenden Austausch mit anderen Mitgliedern gewährleisten. Gemeinsam wollen sie voneinander lernen und die Forderung nach einer nachhaltigen sowie umfassenden Kreislaufwirtschaft an die Politik adressieren.„Weniger Ressourcen effizienter und länger einzusetzen, trägt entscheidend dazu bei, zukünftig zu wachsen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wir freuen uns sehr, dass mit UnternehmerTUM einer der wichtigsten europäischen Start-up-Hubs Mitglied der nachhaltigen Wirtschaft wird. Der Erfahrungsaustausch ist zentral, um gemeinsam die Kreislaufwirtschaft zu gestalten", sagt Prof. Dr. Katharina Reuter, Geschäftsführerin beim BNW. „Kreislaufwirtschaft ist einer der wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren des 21. Jahrhunderts", so Dr. Matthias Ballweg, Director Circular Republic. „Gemeinsam mit dem BNW haben wir eine starke Stimme und können die notwendigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft anstoßen." Ein erster Höhepunkt der Zusammenarbeit ist die Teilnahme von Katharina Reuter am Circular-Republic-Festival am 22. Mai 2025 in München. Dort spricht sie vor Teilnehmenden aus der Start-up-Szene, der Industrie und der Forschung über die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Zukunft der Wirtschaft.

Im Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU unterstreicht Mario Draghi neben der Notwendigkeit umfangreicher Investitionen die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft als Lösung für zentrale Herausforderungen.

Zu einer Kreislaufwirtschaft gehört nicht nur das Rückführen der Rohstoffe in den Kreislauf, sondern auch das Im-Kreis-Halten von Produkten. Genau hier setzt das luxemburgische Start-up Circu Li-ion an. Mithilfe von Künstlicher Intelligenz und automatisierten Prozessen erhalten Batteriezellen ein zweites Leben. RECYCLING magazin sprach mit Mitgründer und CEO Antoine Welter über die Chancen, die sich hier für das Upcycling, aber auch für eine akkurate Vorsortierung bieten.

Bei Bier und Wasser ist Mehrweg etabliert, bei Molkereiprodukten, Stand heute, eher vereinzelt zu finden, ansonsten beherrschen Einwegverpackungen das Supermarktsortiment. Mit circolution haben Kund*innen zum ersten Mal die Möglichkeit, sich am Regal auch bei Kakao und Kaffee für eine Mehrwegvariante zu entscheiden. RECYCLING magazin sprach mit Mitgründer Max Bannasch über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.

Die Mantelverordnung löst nicht alle Probleme des Baustoffrecyclings. Eine digitale Plattform soll die Prozesse vereinfachen: Wie „Boden & Bauschutt" die Erzeugung und Verwertung mineralischer Abfälle erleichtern will, erklärt Geschäftsführer Hauke Harders im Interview.

Die Start-ups erwartet nun das speziell auf sie zugeschnittene Acceleratorenprogramm des Circular Valley. Dies startet, Corona-bedingt virtuell, ab Mitte Juni 2021.

Die Berliner Stadtreinigung (BSR) hat heute in Berlin-Reinickendorf ihr neues Gebrauchtwarenkaufhaus „NochMall" eröffnet.

Der Investmentfonds für Innovationen Coca-Cola European Partners Ventures investiert in das niederländische Recycling-Start-up CuRe Technology, das durch eine neuartige Technologie lebensmitteltaugliche Plastik-Polyester-Reststoffe aufbereiten will.
Das oberösterreichische Umwelttechnik-Start-up Pöttinger Fermenter hat mit seinen Fermenteranlagen die erste Million Umsatz geschafft.