Baustoffrecycling wird von Kommunen und Ländern nicht ausreichend gefördert
Entsorgungsnotstand am Bau. Deponieknappheit und Kostenexplosion. Das waren Themen, die den 7. bvse-Mineraliktag Anfang März beschäftigten.
Entsorgungsnotstand am Bau. Deponieknappheit und Kostenexplosion. Das waren Themen, die den 7. bvse-Mineraliktag Anfang März beschäftigten.
Immer mehr Wertstoffhöfe schließen ihre Tore für private Kunden. "Eine Tendenz, die wir mit Skepsis betrachten, auch wenn es im Einzelfall durchaus gute Gründe dafür geben mag", erklärt der bvse-Fachverband Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling.

Rund 50 Teilnehmer waren der Einladung zum ersten bvse-Digitalisierungsseminar Ende November in der Hauptgeschäftsstelle des Verbandes gefolgt.

Verpackungen, die nicht recycelt werden können, müssen der Vergangenheit angehören - diese Forderung vonseiten des bvse bestimmte die inhaltliche Agenda des 22. Internationalen Altkunststofftages, der am 4./5. Juni 2019 im rheinland-pfälzischen Bad Neuenahr stattfand.

Rund 40 Prozent der Recycling- und Entsorgungsunternehmen, die sich an der diesjährigen bvse-Jahresumfrage beteiligten, gaben an, die Vorgaben der seit Mai geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung bereits vollständig in die Praxis überführt zu haben. 60 Prozent kämpfen derzeit noch mit Verständnis- und Umsetzungsproblemen.
Der bvse-Halbjahresmarktbericht der Alttextilbranche kommt im Ergebnis zur Erfassungsmenge in 2018 auf ein Wachstum von 3 Prozent gegenüber 1,8 Prozent in 2017.
Frankreich hat eine Reihe von Maßnahmen angekündigt, um das Recycling von Kunststoffabfällen zu fördern. "Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt", kommentierte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Die NRW-Landesregierung erarbeitet derzeit einen Erlassentwurf, der den zuständigen Landesabfallbehörden die Anwendung einer Allgemeinverfügung bei der Entsorgung HBCD-haltiger Dämmstoffe von Baustellen und Handwerksbetrieben empfiehlt. Trotz guter Ansätze sieht der bvse in einigen Punkten Nachbesserungsbedarf.

Am 17.11.2017 hatte die EVGE ihre diesjährige Jahrestagung mit einer vorgeschalteten Arbeitsausschusskonferenz in Salzburg.
Die positiven Erfahrungen aus einem Pilotprojekt des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) könnten für den künftigen Einsatz von Recyclingbaustoffen im Straßenbau den Durchbruch bedeuten.
Der bvse-Fachverband Kunststoffrecycling prognostiziert, dass insbesondere Sammler und Sortierer in einem sich wandelnden Markt vor neue Herausforderungen gestellt werden.
Das Spektrum der Vorschläge reicht von der stofflichen Nutzung der Altholzkategorien A I bis IV über ein Verbot der energetischen Nutzung von A I-Altholz bis hin zu einer eheblichen Vereinfachung der Getrennthaltung in nur noch zwei Altholzklassen: einer augenscheinlich behandelten und einer augenscheinlich unbehandelten Fraktion.

Der Ländervergleich Japan-Deutschland zeigt: Der Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen hat in beiden Ländern hohe Priorität. Jedoch zeigen sich sowohl in der weiteren Behandlung als auch in den Gesetzesvorlagen unterschiedliche Fokussierungen.
Die Kunststoffbranche kann sich in Sachen REACH noch lange nicht zurücklehnen, dies machte bvse-Kunststoffexperte Dr. habil. Thomas Probst beim Treffen des Gemeinschafts-Ausschusses Mensch und Umwelt von Plastics Europe heute (4. Mai 2017) in München deutlich.
Am 16. Mai findet das diesjährige Seminar „Kunststoffrecycling in Sachsen" am Leibniz-Institut für Polymerforschung in Dresden statt.
Auch der bvse äußert sich kritisch zur veröffentlichten UBA-Studie, unter anderem zur unzureichenden Datenlage.
Der bvse bewertet die Situation auf den Rohstoffmärkten vor allem für kleine Unternehmen weiterhin als problematisch.

Die Bewerbungsphase für den Mittelstandspreis "Die Grünen Engel 2016" zur Branchenleitmesse IFAT läuft, die Bewerbungsfrist endet am 1. April.

Eggersmann hat für die IFAT die Vorstellung diverser Lösungsansätze und Produktneuheiten innerhalb des Portfolios angekündigt. Die Schwerpunkte sollen dabei auf Digitalisierung, Biomassebehandlung und Kunststoffaufbereitung liegen.

Der Verband moniert insbesondere die unzureichende Technologieoffenheit bei grünen Schlüsseltechnologien hinsichtlich der ursprünglichen Positionierung des Europäischen Parlaments.