bvse: Textilrecycler warnen vor Kollaps
Wie der bvse im Rahmen der Präsentation seiner Textilstudie 2020 erklärte, würden sich Fast Fashion und ein zunehmendes "Konsumkarussell" zu einer Gefahr für ein hochwertiges Recycling entwickeln.

Wie der bvse im Rahmen der Präsentation seiner Textilstudie 2020 erklärte, würden sich Fast Fashion und ein zunehmendes "Konsumkarussell" zu einer Gefahr für ein hochwertiges Recycling entwickeln.

Hauptgeschäft des in Neuendorf bei Berlin ansässigen Entsorgungsfachbetriebs Otto-Rüdiger Schulze ist die Aufbereitung von Ersatzbrennstoffen.

Höcker Polytechnik hat nach eigenen Angaben mit dem Einsatz der IE5-Permanentmagnet-Motorentechnologie den Stromverbrauch seiner Vacumobil-Entstauber erheblich senken können.
"Nicht überraschend" ist es aus Sicht von DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner, dass das Klimapaket der Bundesregierung das selbstgesteckte Klimaschutzziel für das Jahr 2030 verfehlt.

Die Anforderungen, die die Firma Schaufler an den Zerkleinerer des Typs XR3000C von Untha stellt, sind klar definiert.

Mit dem jährlich vergebenen Umweltpreis werden seit dem Jahr 1998 innovative Verfahren, Produkte, Dienstleistungen, Entwicklungen oder Forschungsergebnisse ausgezeichnet, die Umweltkompetenz in besonderem Maße demonstrieren.

VKU-Präsident Michael Ebling kommentiert den Kabinettsbeschluss eines Klimaschutzprogramms 2030.

Die Saubermacher Tochter ThermoTeam will rund 3 Millionen Euro in neue Anlagen für die Herstellung von Ersatzbrennstoffen investieren.

Die Jungheinrich AG und die Triathlon Holding GmbH wollen unter dem Namen „JT Energy Systems GmbH" ein Joint Venture für die Produktion und Wiederaufarbeitung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen im sächsischen Glauchau gründen.

Der bvse erwartet, dass erste Schritte zur Überprüfung der Altholzverordnung noch in diesem Jahr vom Umweltbundesamt eingeleitet werden.

Am 13. Juli hat Umweltminister Franz Untersteller die Gewinner des diesjährigen Umwelttechnikpreises bekannt gegeben. In der Kategorie „Materialeffizienz" ging der erste Preis an OBE Ohnmacht & Baumgaertner GmbH & Co. KG für die Herstellung recycelter Hochleistungsmagnete.
Nach der Zustimmung des Bundeskabinetts zum Entwurf der Klärschlammverordnung sieht der BDE im kommenden parlamentarischen Verfahren noch dringenden Handlungsbedarf.
Im Jahr 2014 investierten Unternehmen des produzierenden Gewerbes (ohne Baugewerbe) in Deutschland 7,9 Milliarden Euro in Sachanlagen für den Umweltschutz, die der Verringerung, Vermeidung oder Beseitigung von Emissionen in die Umwelt dienen oder eine schonendere Nutzung der Ressourcen ermöglichen.

Das EU-Parlament hat am 9. September 2025 der Novelle der Abfallrahmenrichtlinie zugestimmt und dadurch die Grundlage für eine gesetzliche Regelung zur Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien geschaffen, die nun in nationales Recht umgesetzt werden muss.

Effektive Batterierecyclingprozesse sind von entscheidender Bedeutung, um die Abhängigkeit Europas von Rohstoffimporten zu verringern und die Nachhaltigkeit von Batterien zu verbessern. In der Studie „Economic and structural challenges of lithium-ion battery recycling in Europe: A stakeholder-based assessment" haben Wissenschaftler*innen der RWTH Aachen die gesamte Batterie-Wertschöpfungskette untersucht. Ihre Schlussfolgerung: Die derzeitigen Recyclingpraktiken sind nicht wirtschaftlich. Sie schlagen stattdessen eine dezentrale Struktur mit regionalen Vorbehandlungsanlagen und zentralisierten Zentren für die chemische Verarbeitung vor, um Transportwege zu verkürzen, Kosten zusenken und die Skalierbarkeit zu verbessern. Die Studie wurde in „Wastemanagement" veröffentlicht.

Ziel ist es, die Rolle der PROs in Europas Kreislaufwirtschaft zu stärken und erweiterte Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) effizient, transparent und zukunftsfest zu gestalten.

Es wird zu viel Kleidung produziert, verkauft und entsorgt. Im Glauben, Gutes zu tun, werden Alttextilien von den Österreicher*innen sehr gewissenhaft wohltätigen Organisationen gespendet. Diese werden jedoch - wie eine aktuelle Recherche von Greenpeace ergeben hat - nur in seltenen Fällen tatsächlich wieder genutzt bzw. recycelt. Der Grund: Es lohnt sich wirtschaftlich meistens nicht. Damit sich das ändert, fordert der VOEB schon seit Jahren, dass die Modeindustrie Verantwortung und die Kosten für die Entsorgung bzw. Wiederverwertung von der von ihr produzierten Kleidung übernimmt. Dieses sogenannte „Verursacherprinzip" wird heute bereits bei Produzenten von Getränkeflaschen oder Elektrogeräten angewendet. „Auch Produzenten von Textilien, insbesondere auch Fast Fashion aus dem Ausland, müssen sich ihrer Verantwortung stellen", betont Gabriele Jüly, Präsidentin des VOEB. „Eine erweiterte Herstellerverantwortung würde den Aufbau einer Infrastruktur in Österreich ermöglichen, die Alttextilien je nach Beschaffenheit kostendeckend wiederverwertet bzw. recycelt." Auch ein Exportverbot für Textilien, die keiner Wiederverwendung oder stofflichen Verwertung in Drittstaaten zugeführt werden, ist für den VOEB vorstellbar.

Zwar gibt es große Einigkeit darüber, dass eine Kreislaufwirtschaft ein guter Ansatz ist, zahlreiche Probleme wie einen hohen Materialverbrauch und die damit verbundenen Umweltauswirkungen zu lösen. Viele Länder haben auch längst entsprechende Maßnahmen ergriffen. Dennoch sind die Fortschritte langsam. Abhilfe könnte hier der verstärkte Einsatz wirtschaftlicher Instrumente schaffen. Sie können Anreize setzen und dabei helfen, politische Ziele effizienter zu erreichen als mit Regulierung. Das OECD Environment Working Paper „Economic instruments for a resource-efficient circular economy" gibt einen Überblick über wirtschaftliche Instrumente, die heute eingesetzt werden.

Die Europäische Kommission plant für das kommende Jahr ein Kreislaufwirtschaftsgesetz. Bislang sind die geplanten Inhalte relativ unklar. Aus Sicht des Europäischen Umweltbüros (EEB) muss diese Chance genutzt werden, um endlich eine Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Wie dies erreicht werden könnte, hat das EEB in dem Bericht „Vorbeugen ist besser als heilen: Wie die Kreislaufwirtschaft Europa einen Vorsprung verschaffen kann" untersucht.

Eine in Zusammenarbeit mit dem Senat der Kreislaufwirtschaft durchgeführte aktuelle PwC-Studie prognostiziert Österreich durch die Kreislaufwirtschaft enorme wirtschaftliche Wachstumschancen.