Neuer Präsident für IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen
Georg Pescher, Alpla-Geschäftsführer Deutschland, Belgien, Niederlande, ist zum neuen Präsidenten der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen gewählt worden.

Georg Pescher, Alpla-Geschäftsführer Deutschland, Belgien, Niederlande, ist zum neuen Präsidenten der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen gewählt worden.
Lebensmittel gehören auf den Tisch und nicht in die Mülltonne - das ist gesellschaftlicher Konsens.
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat die Ausgabe 2020 des Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen (§ 21 Absatz 3 Verpackungsgesetz) im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt veröffentlicht.

Werner & Mertz setzt sich auf der Biofach für Verpackungen aus 100 Prozent Altplastik ein.

Laut Altstoff Recycling Austria (ARA) sammelten die österreichischen Haushalte 2018 rund 1.083.000 Tonnen Verpackungen und Altpapier in der getrennten Verpackungssammlung ein.
Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat den zweiten Teil des Verpackungsregisters LUCID freigeschaltet: das Datenmeldetool für Hersteller / Händler.
Bis 2025 will Henkel alle Wasch- & Reinigungsmittelverpackungen weltweit recyclingfähig gestalten, sodass sie nach Gebrauch und der Erfassung als Rohstoffe erneut für den Wirtschaftskreislauf zur Verfügung stehen. Dazu das Unternehmen mMit dem Institut cyclos/HTP und dem Grünen Punkt zusammen.

Ceflex, die Kooperationsinitiative zum vermehrten Sammeln und Recyceln flexibler Verpackungsmaterialien in kleinerem Format als A4, ist seit ihrer offiziellen Einführung im Jahr 2017 auf der Interpack enorm gewachsen. Die Zahl der teilnehmenden Unternehmen und Organisationen aus der gesamten Wertschöpfungskette ist in den vergangenen sieben Monaten um 56 % auf 53 gestiegen.

Österreich verbraucht zu viele Rohstoffe aus primären Quellen. Der „Earth Overshoot Day" - das ist jener Tag, an dem die Menschheit die jährlich nachwachsenden Ressourcen vorzeitig aufgebraucht hat - wurde in diesem Jahr im Juli erreicht, in Österreich hingegen war es bereits im März so weit. Hier muss dringend dagegen gesteuert werden. Eine Möglichkeit ist, bei der Herstellung von neuen Produkten statt sogenannten „primären" Rohstoffen recycelte Materialien zu nutzen. Österreich erreicht Spitzenwerte beim Recycling, nun müssen die daraus gewonnenen Rezyklate von Industrie und Gesellschaft auch stärker nachgefragt werden. Damit das gelingt, fordert die Abfall- und Ressourcenwirtschaft die Gleichstellung von primären und recycelten Rohstoffen sowie eine verpflichtende Einsatzquote von recycelten Materialien. So wird der Markt für Rohstoffe aus wiederverwerteten Materialien gestärkt und die Nachfrage danach erhöht.

Der Bericht "Designing EPR to foster the EU's competitiveness and strategic autonomy" von Zero Waste Europe betont, dass die erweiterte Produzentenverantwortung (EPR) seit Jahrzehnten ein Grundpfeiler der Abfallwirtschaftspolitik in der EU ist. Allerdings hat sich die Art der Aufgabe verändert. Während EPR ursprünglich dazu gedacht war, die Abfallverwaltung von den lokalen Behörden auf die Hersteller zu verlagern, soll es nun auch zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und strategischen Autonomie der EU beitragen. Der Bericht untersuchte, ob EPR diese Anforderungen erfüllen kann. Außerdem gibt es Empfehlungen zur Verbesserung aktueller und zukünftiger EPR-Systeme.

Das neue Indianapolis Polymer Center baut auf den Erfolg der Anlage in Las Vegas auf und verstärkt die vertikal integrierten Kunststoff-Recyclingaktivitäten von Republic Services. Die Anlage ist für die Verarbeitung von vorsortierten, von Republic Services gesammelten Kunststoffen zur Rückgewinnung von PET und Polyolefinen (PO) ausgelegt. Sie wird hochwertige, lebensmitteltaugliche recycelte Kunststoffe zur Wiederverwendung in der Produktion von neuen Flaschen, Kanistern und anderen Behältnissen liefern.
Die bundesweite Dachmarke Re-Use Deutschland hat die Rezertifizierung 2024 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 27 Secondhand- und Gebrauchtwarenhäuser von neun Trägern aus Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen wurden nach strengen Kriterien überprüft und für ihre herausragende Qualität im Bereich Wiederverwendung und Ressourcenschonung ausgezeichnet. Die Erstzertifizierung fand 2022 statt.

Helmholtz-Forschende charakterisieren mit spezifischen Sensorkombinationen Polymere im Elektroschrott.

Das EU-Projekt ALICIA will eine Kreislaufwirtschaft für Produktionsmittel schaffen, um eine frühzeitige Verschrottung von Maschinen und Maschinenteilen auf ein Minimum zu reduzieren.

Redwave will auf der IFAT Redwave Tex vorstellen, eine flexible Sortierlösung, die speziell für die Textilindustrie entwickelt wurde, um Textilien präzise zu erkennen und zu sortieren.
Die kommunalen Kläranlagen in Deutschland haben 2022 ihre Leistungen für den Gewässer- und Gesundheitsschutz sicher erbracht und Vorgaben teils übererfüllt. Das meldet die DWA.

Eine Raffinerie verfügt auch über ein enormes Tanklager. Hier wird Rohöl gespeichert und zu unterschiedlichsten Produkten - auch Diesel, Benzin oder Kerosin - verarbeitet.
Seit dem 1. Januar 2022 gehört die Weko Verkehrsfachzentrum GmbH aus Bremerhaven zur Nehlsen-Gruppe.
Verschmutzung von Gewässern mit Mikroplastikpartikeln ist ein großes Umweltproblem. Wie weit verbreitet die Partikel sind, untersuchen Forscherinnen und Forscher der Jacobs University Bremen.

In der Abfallbehandlungsanlage der Linzer Gaisbergerstraße nahm man bereits 2017, als einer der ersten Kunden, die damals brandneue Lindner Miura 1500 in Betrieb.