VDMA: Labels haben keinen Nutzen im Maschinenbau
Labels sollen Verbrauchern zur besseren Orientierung dienen - bei Investitionsgütern aber sind sie nach Ansicht des VDMA ein überflüssiger Kostenfaktor und Innovationshemmnis für Hersteller.

Labels sollen Verbrauchern zur besseren Orientierung dienen - bei Investitionsgütern aber sind sie nach Ansicht des VDMA ein überflüssiger Kostenfaktor und Innovationshemmnis für Hersteller.
Mit Produkten und Leistungen für den Umweltschutz erzielte die rheinland-pfälzische Umweltbranche im Jahr 2015 knapp 5,5 Milliarden Euro Umsatz. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes ein Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will ein Konsortium aus Wissenschaft und Industrie unter der Koordination des Fraunhofer-Anwendungszentrums »Ressourceneffizienz« Verfahren entwickeln, um Tantal aus Elektroaltgeräten zurückzugewinnen.

Eine Ergänzungswahl stand in der Mitgliederversammlung des bvse-Fachverbandes Glasrecycling zur diesjährigen bvse-Jahrestagung an.

Damit ist der nationale Rahmen für das Batterierecht nun komplett. Die Stiftung ear vollzieht weite Teile dieser beiden Regelwerke. Dazu gehört insbesondere das Führen des Herstellerregisters. Außerdem ist sie zuständig für die Zulassung der Organisationen für Herstellerverantwortung (OfHs), welche die erweiterte Herstellerverantwortung für die bei ihnen angeschlossenen Batteriehersteller erfüllen.
Am 9. September 2025 hat das Europäische Parlament Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie beschlossen und damit den Weg für die Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien freigemacht. Mitgliedstaaten haben nun 20 Monate Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen, und 30 Monate, um EPR-Systeme einzurichten. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) begrüßt diesen Schritt grundsätzlich, sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung.

Mit der aktualisierten Gesetzgebung werden verbindliche Ziele zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen eingeführt, die bis zum 31. Dezember 2030 auf nationaler Ebene erreicht werden müssen: 10 % aus Lebensmittelverarbeitung und -herstellung sowie 30 % pro Kopf aus Einzelhandel, Restaurants, Gastronomie und Haushalten. Diese Ziele werden im Vergleich zu der zwischen 2021 und 2023 durchschnittlich pro Jahr anfallenden Menge berechnet.

Für das kommende Jahr plant die Europäische Kommission ein Gesetz zur Kreislaufwirtschaft. Der europäische Recyclingverband Euric hat einige Ideen, was darin stehen könnte.

Die Gemeinschaft für textile Zukunft begrüßt die Vorlage eines Entwurfs für eine Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie durch das Bundesumweltministerium. Für den künftigen Umgang mit Textilien fehlten jedoch zentrale Themen und Strategien.

In den vergangenen fünf Jahren hat sich die Zahl der Diskussionen, Debatten und Artikel über die Kreislaufwirtschaft fast verdreifacht, obwohl die weltweite Kreislaufwirtschaftsquote von 9,1 % auf 7,2 % gesunken ist. Dies geht aus dem Circularity Gap Report 2024 von Circle Economy hervor.

100 % recycelbar oder zu 100 % aus Rezyklat - das klingt gut und mag auch manche Verbraucher*innen zum Kauf bewegen. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Dies zeigt der Bericht „100 % Greenwash? Green Claims on PET Beverage Bottles in Europe" von Eunomia, ClientEarth, Ecos und Zero Waste Europe.
Um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, müssten weitere Anstrengungen unternommen werden, so die Autor*innen des Berichts „Circular Savings - Business perspectives on energy savings through circular practices" der Universität Cambridge und CLG Europe.

Um Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, mussten weitere Anstrengungen unternommen werden, so die Autor*innen des Berichts „Circular Savings - Business perspectives on energy savings through circular practices" der Universitat Cambridge und CLG Europe. Ohne einen Systemwechsel könne das Ziel nicht erreicht werden. Es sei davon auszugehen, dass 55 Prozent der Emissionen durch energiepolitische Maßnahmen eingespart werden. Die restlichen 45 Prozent könnten durch Kreislaufmaßnahmen eingespart werden. Letztere äatten zudem den Vorteil, dass der Materialverbrauch gesenkt werde, was wiederum den Energiebedarf reduziere.
„Aus Sicht der mittelständischen Recyclingwirtschaft sind eine Reihe von Anpassungen des ElektroG notwendig", erklärte Bernhard Jehle, bvse-Vizepräsident und Vorsitzender des Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling, beim 21. Elektro(nik)-Altgerätetag Ende April in Hamburg.

Die Richtung stimmt, das Tempo nicht - so lautet die Quintessenz der Beiträge auf dem Podium des Kasseler Abfall- und Ressourcenforums des Witzenhausen-Instituts 2023. Im Rahmen der Veranstaltung in Kassel sprechen mehr als 60 Referent*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis an zwei Tagen zu verschiedenen aktuellen Themen der Abfallwirtschaft. In diesem Jahr findet das Forum bereits zum 34. Mal statt.
Mit Fokus auf das Schließen von Kreisläufen lädt der bvse-Fachverband Textilrecycling Branchenteilnehmer und Interessierte vom 16. Mai bis zum 17. Mai 2023 zum Alttextiltag nach Nürnberg ein.
Der heutige Beschluss der Bundesregierung zur Einführung einer Sonderabgabe auf bestimmte Einweg-Kunststoffprodukte stößt bei der Wirtschaft auf Unverständnis.
Textilabfallsammler Soex schließt sich mit dem Circularity zusammen, um kreislauffähige Produkte herzustellen. Die Unternehmen wollen ein Return-after-use-System anbieten, das für Mode und industrielle Arbeitskleidung geeignet ist.
Seit Jahresbeginn hat China einen Importstopp für 24 Abfallarten verhängt. Die Konsequenz: Zahlreiche Länder müssen nun ihre Recyclingsysteme ausbauen.
Der erste Veranstaltungstag widmet sich den neuen und überarbeiteten gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union, die die Alttextilbranche nachhaltig beeinflussen. Besonders im Fokus stehen die überarbeitete EU-Abfallverbringungsverordnung, neue Ökodesign-Vorgaben sowie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien.