Alfa Laval startet Rücknahmeprogramm
Das Programm befindet sich in der Pilotphase, erste zurückgenommene Einheiten sind bereits in der Wiederverwertung.

Das Programm befindet sich in der Pilotphase, erste zurückgenommene Einheiten sind bereits in der Wiederverwertung.

Das gewonnene Lithiumcarbonat wurde von einem internationalen Batteriehersteller qualifiziert und in die Produktion neuer Batterien für Elektrofahrzeuge integriert. Damit ist der Einsatz eines kreislauffähigen Sekundärrohstoffs in der industriellen Batteriefertigung nachgewiesen.

In den vergangenen zehn Jahren ist das Aufkommen gefährlicher Abfälle in der Europäischen Union um mehr als 30 Prozent auf knapp 120 Millionen Tonnen gestiegen. Diese Entwicklung erhöht den Druck auf bestehende Entsorgungsstrukturen erheblich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktstudie von ecoprog.

Ziel des Projekts war es, Kapazität, Automatisierungsgrad und digitale Steuerung zu erhöhen und die Anlage auf zukünftige regulatorische und marktseitige Anforderungen auszurichten.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der elektrisch betriebene Umschlagbagger Sennebogen EQ-Balancer, der seit Mai 2023 im Einsatz ist.

Die xFE-Getriebe basieren auf dem Technologiepaket FuelSense 2.0 Max, das auf die Optimierung von Verbrauch und Fahrleistung ausgelegt ist. Im Vergleich zu Getrieben ohne xFE-Technologie lassen sich unter realen Einsatzbedingungen der Müllabfuhr Kraftstoffeinsparungen von bis zu sechs Prozent erzielen. Dies gilt insbesondere für Stop-and-Go-Betrieb und wechselnde Lastzustände, wie sie im Sammelverkehr typisch sind.

Das Projekt umfasst den vollständigen Abbruch eines rund 60.000 Quadratmeter großen Werksgeländes eines früheren Schleifmittelherstellers. Der Rückbau soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein, ab 2026 ist auf dem Areal die Errichtung eines Fahrzeugdepots vorgesehen.

Ziel der Förderung ist die Rückgewinnung von Phosphor aus kommunalen Klärschlämmen und die Wiedereinführung des Rohstoffs in den Stoffkreislauf.

Die Belastung von Oberflächengewässern, Grundwasser und Abwasser mit Mikroplastik,Mikroschadstoffen und weiteren organischen Spurenstoffen stellt eine der größten aktuellenHerausforderungen für den Gewässer- und Umweltschutz dar.

Das Unternehmen ist in der Schrott- und Metallrecyclingbranche tätig und verarbeitet unterschiedliche Metallfraktionen für den Weitertransport und die Aufbereitung. Der 830 G übernimmt dabei zentrale Aufgaben im laufenden Betrieb. Dazu zählen das Sortieren von Metallen, das Beladen von Lkw und Eisenbahnwaggons sowie das kontinuierliche Beschicken der Schrottschere. Die Maschine ist über viele Stunden täglich im Einsatz und muss dabei präzise, zuverlässig und gleichmäßig arbeiten, um einen störungsfreien Materialfluss sicherzustellen. Gerade im Schrottumschlag ist eine feinfühlige Steuerung entscheidend, da unterschiedliche Materialgrößen und -formen schnell und sicher gehandhabt werden müssen.

Die erfasste Menge sei hingegen nur um 1,5 Prozent gestiegen. Zudem wies Gunda Rachut, Vorstand der ZSVR, darauf hin, dass eine Mengensteigerung bei der Sammlung nicht zwangsläufig bedeutet, dass es sich dabei um Verpackungen handeln muss. Der Anteil an falsch eingeworfenen Materialien sei nach wie vor sehr hoch.

Mit einer maximalen Reichweite von 18 Metern eignet sich die Maschine für das Be- und Entladen von Schiffen ebenso wie für großflächige Umschlagplätze in der Schrott- und Recyclingwirtschaft. Entscheidend ist dabei ein gleichmäßiger, kontrollierter Materialfluss, der ruckfreie Bewegungen und präzises Schwenken erfordert.

Die Anlage ist auf eine Aufbereitungskapazität von 675 Normkubikmetern Biomethan pro Stunde ausgelegt, was einer Leistung von 6,29 Megawatt entspricht.

Vor Vertreter*innen aus Politik, Bauwirtschaft, öffentlicher Hand, Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft sowie Wissenschaft diskutierten die beiden Verbände, wie Green Public Procurement (GPP) und eine praxistaugliche Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) dazu beitragen können, mineralische Sekundärrohstoffe stärker in die Anwendung zu bringen. Der Tag der Mineralik fand vor dem Hintergrund der für den 14. Januar 2026 vorgesehenen Kabinettsbefassung zum Aktionsprogramm Kreislaufwirtschaft der Bundesregierung statt. Das Aktionsprogramm soll zentrale Impulse für die Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie setzen. „2026 muss das Jahr werden, in dem nachhaltige öffentliche Beschaffung vom politischen Anspruch zur gelebten Praxis wird", erklärte Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE. „Unsere Analysen zeigen klar: Weder Verfügbarkeit noch Kosten sind das Problem. Was fehlt, sind Rechtssicherheit und klare Vorgaben in der Vergabepraxis. Öffentliche Auftraggeber müssen Kreislaufwirtschaft gezielt nachfragen." Grundlage der Diskussion war unter anderem ein vom BDE beauftragtes Kurzgutachten zu Green Public Procurement, das konkrete Handlungsoptionen für eine ressourcenschonende Beschaffung aufzeigt. Daniel Imhäuser, Vorstandsmitglied des BDE und Geschäftsführer der Blasius Schuster GmbH & Co. KG, betonte aus Sicht der Praxis:„Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft kann liefern. Mineralische Recyclingrohstoffe stehen vielerorts in ausreichender Qualität und Menge zur Verfügung. Entscheidend ist, dass öffentliche Auftraggeber diese Materialien auch konsequent nachfragen, rechtssicher einsetzen und bei Rückbau gezielt zur Verwertung abgeben können. Dann wird Kreislaufwirtschaft im Bauwesen vom Ausnahmefall zur Regel." Auch die Bauindustrie sieht dringenden Handlungsbedarf. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, betonte: „Kreislauffähiges Bauen braucht verlässliche und praxistaugliche Rahmenbedingungen. Die Unternehmen sind bereit, Recyclingbaustoffe einzusetzen. Jetzt kommt es darauf an, dass Regulierung und Beschaffung diese Lösungen ermöglichen und nicht ausbremsen." Im Rahmen der Veranstaltung stellte die BAUINDUSTRIE ihr Positionspapier zur Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung vor. In den Diskussionen wurde deutlich: Kreislaufwirtschaft im Bauwesen ist marktreif - jetzt braucht es politische Umsetzung und klare Signale aus der öffentlichen Hand.

Vertreter der kommunalen Abfallwirtschaft weisen darauf hin, dass eine CO₂-Bepreisung im Bereich der Abfallverbrennung zu Mehrkosten führen kann, ohne den klimapolitischen Effekt zu erhöhen, sofern keine sektorspezifischen Rahmenbedingungen vorgesehen sind.

Im Vergleich zum Vorjahr (31.354 Tonnen) ergibt sich ein Zuwachs von rund sieben Prozent. Damit liegt die verarbeitete Menge auch über dem Wert des Jahres 2022 (32.900 Tonnen).

Ein hochwertiges Recycling kann dazu beitragen, Ressourcen im Stoffkreislauf zu halten und Emissionen zu reduzieren. Um Recyclingprozesse in der Bauwirtschaft besser steuerbar zu machen, entwickelt das Tübinger Startup Optocycle ein KI-basiertes System für ein Echtzeit-Monitoring in der Aufbereitung. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 170.000 Euro.

Die d&d Brandschutzsysteme GmbH aus Oberhausen weist darauf hin, dass die regelmäßige Wartung von Löschanlagen nicht nur für die technische Betriebssicherheit erforderlich ist, sondern auch zur Einhaltung gesetzlicher und versicherungsseitiger Anforderungen beiträgt. Gleichzeitig lassen sich durch vorausschauende Instandhaltung wirtschaftliche Risiken reduzieren.

Nach Angaben der Einsatzleitung waren 68 Kräfte über mehrere Stunden im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt. Die Polizei prüft den Verdacht auf Brandstiftung.

Ziel ist es, potenzielle Zündquellen vor dem weiteren Aufbereitungsprozess zu entfernen und damit die Brandprävention in Sortier- und Recyclinganlagen zu verbessern.