Rechtstipp Anspruch auf Fördermittel
Für was der Staat Geld ausgibt - zum Beispiel für Fördermittel - unterliegt nur einer eingeschränkten Überprüfung durch die Gerichte.

Für was der Staat Geld ausgibt - zum Beispiel für Fördermittel - unterliegt nur einer eingeschränkten Überprüfung durch die Gerichte.

Biokunststoffe gelten als eine wichtige Option, nachhaltigere Kunststoffe herstellen zu können. Die Realität sieht aber noch anders aus. Laut der Studie „Bioplastics Are Trash: The Unforeseen Environmental Consequences of PLA from Production to Disposal" von Eunomia USA ist derzeit der Schaden noch größer als der Nutzen.

Die EU hat beschlossen, die Vernichtung von ungebrauchten und unverkauften Textilien und Schuhen zu verbieten. Für kleinere Unternehmen sind Ausnahmen vorgesehen. Die EEA hat untersucht, welche Mengen an zurückgegebenen und unverkauften Textilien derzeit in der EU vernichtet werden.

Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) könnten für viele Prozesse der Kreislaufwirtschaft wichtige Entwicklungssprünge nach sich ziehen. Um Recycling, nachhaltiges Produktdesign und zirkuläre Geschäftsmodelle mit der Technologie nach vorne zu bringen, braucht es aber die richtige Herangehensweise.

Der Bericht „The potential of Deposit Refund Systems in closing the plastic beverage bottle loop" bewertet die Umsetzung und die Auswirkungen von Pfandrücknahmesystemen (DRS) mit Schwerpunkt auf Getränkeflaschen aus Kunststoff. Mit Fokus auf Europa haben Forschende aus Großbritannien, Italien und Finnland die mehrdimensionalen Herausforderungen und Chancen, die mit DRS verbunden sind, untersucht. Der Bericht ist in „Resources, Conservation & Recycling" erschienen.

Wohin bewegt sich der Altpapiermarkt? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 27. Altpapiertags Anfang April in Bonn. Das Interesse an Antworten war groß. Mehr als 500 Teilnehmer*innen fanden den Weg nach Bonn.

Drei Jahre nach dem ersten Positionspapier und passend zu den anstehenden Koalitionsverhandlungen haben BDE, bvse, GKV, Plastics Europe Deutschland und VDMA Kunststoff- und Gummimaschinen ein aktualisiertes Positionspapier „Kunststoffe für Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz" veröffentlicht.

Klimaschutz wird vor allem in der Politik immer noch ein bisschen belächelt und als nicht so wichtig abgetan. Das zeigt auch der aktuelle Bundestagswahlkampf, in dem fast alle Parteien das Thema komplett ignorieren. Das könnte ein fataler Irrtum sein. Die „Nationale interdisziplinäre Klimarisiko-Einschätzung" des Konsortiums „Nationale Interdisziplinäre Klimarisiko-Einschätzung" (Metis-Institut, Adelphi, Bundesnachrichtendienst und Potsdam-Institut für Klimafolgenabschätzung) macht deutlich, dass künftige Extremwetterereignisse nur ein Teil des Problems sind. Der Bericht wurde im Rahmen der Nationalen Sicherheitsstrategie durch die Bundesregierung beauftragt.

Der Beitrag befasst sich mit der Verwendung von Recycling-Beton im Bauwesen. Entsprechende Potenziale insbesondere hinsichtlich der Schonung natürlicher Ressourcen im Rahmen der Abfallbewirtschaftung von Baustoffen werden erörtert. Zugleich wird aber auch auf materialtechnische Grenzen einer Nutzung von Recycling-Beton eingegangen.

In Europas Haushalten lagern über 700 Millionen ungenutzte Smartphones - ein Rohstofflager im Wert von 140 Milliarden Euro. Noch werden diese Potenziale weitgehend ignoriert. Die neue Bundesregierung hat jetzt die Chance, durch gezielte politische Maßnahmen das Refurbishment zu fördern und Elektroschrott in wirtschaftliches Wachstum zu verwandeln.

Berlin arbeitet schon seit einiger Zeit an der Umsetzung einer Kreislaufwirtschaft. Wie das OECD-Regionalentwicklungspapier "Die Kreislaufwirtschaft in Berlin, Deutschland" zeigt, wurde jedoch bisher nicht viel erreicht. Aber zumindest bestätigt der Bericht, dass die deutsche Hauptstadt gut gelegen ist.

Plastik ist praktisch, billig und überall, doch der Preis für Umwelt und Gesundheit ist hoch. Weltweit häufen sich Plastikabfälle in Böden, Flüssen und Meeren, wo sie sich nur sehr langsam zersetzen und als Mikroplastik in die Nahrungskette gelangen. Die Suche nach Alternativen ist deshalb dringender denn je. Biologisch abbaubare Kunststoffe gelten als Hoffnungsträger. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter: Viele Materialien bauen sich nur in speziellen Kompostieranlagen ab, ihre Herstellung ist teurer, und die notwendige Infrastruktur fehlt häufig noch. Der Bericht „Exploring the pathways to sustainability: A comprehensive review of biodegradable plastics in the circular economy" von Wissenschaftlern aus China und Pakistan zeigt, wie Biokunststoffe in die Kreislaufwirtschaft eingebettet werden können, wo ihre Stärken liegen und welche Hürden noch zu überwinden sind. Der Bericht wurde in „Materials Today Sustainability" veröffentlicht.

Wie geht es der Umwelt in Europa? Diese Frage hat sich die Europäische Umweltagentur (EEA) gestellt. In ihrem Bericht „Europe's environment 2025" kommt sie zu dem Schluss: gar nicht so gut. Viele der Ziele, die sich die EU für 2030 gesetzt hat, laufen Gefahr, verfehlt zu werden.

Die EU hat einen soliden politischen Rahmen für die Klimawende geschaffen. Für den weiteren Fortschritt ist ein faktenbasierter, praxisorientierter Ansatz nötig, um Politik und Ressourcen gezielt einzusetzen. Das ECNO bewertet dazu in ihrem „2025 Flagship Report: State of EU Progress to Climate Neutrality" 13 sektorale und übergreifende Bausteine.

Die Umstellung von einer linearen zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft ist ein Kernziel des European Green Deal. Für Österreich bietet der Übergang sowohl Chancen als auch Her-ausforderungen, da ein großer Teil der Emissionen aus der Rohstoffverarbeitung stammt, be-sonders in energie- und prozessintensiven Branchen wie Stahl- und Zementproduktion. Kreis-lauforientierte Verfahren senken Energiebedarf und Emissionen und erleichtern mit Elektrifi-zierung die Dekarbonisierung. Das vom Klima- und Energiefonds geförderte Integrate-Projekt untersucht die Auswirkungen verstärkter Sekundärrohstoffnutzung in Schlüsselindustrien und zeigt ökologische wie ökonomische Vorteile, sofern geeignete politische Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ziel ist eine transformative Innovationspolitik, die neben Technologie auch wirtschaftliche, institutionelle und gesellschaftliche Veränderungen fördert, um bis 2050 eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Die europäische Abfallpolitik hat mit Deponierungsverboten und -steuern zwar Erfolge erzielt, jedoch meist nur zu einer Verlagerung der Abfälle in die Verbrennung geführt. Damit sinken zwar Deponiemengen, nicht aber das gesamte Restabfallaufkommen. Daher ist ein wirksamerer Ansatz zur Reduzierung der Restabfälle erforderlich. Zero Waste Europe schlägt mit Blick auf das geplante Kreislaufwirtschaftsgesetz ein Cap-and-Trade-System für Restabfälle analog zum Emissionshandel vor.

Die Versorgung mit kritischen Mineralien gewinnt durch die steigende Nachfrage vor allem im Energiebereich immer mehr an Bedeutung. Der „Global Critical Minerals Outlook 2025" der internationalen Energieagentur zeigt, dass eine ausreichende Versorgung nicht als selbstverständlich gesehen werden könne.

Während die Reparatur von Produkten früher absolut üblich war, hat sie in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr an Bedeutung verloren. Gründe dafür sind vor allem höhere Reparaturkosten und günstige Preise für neue Produkte. Im Kontext einer Kreislaufwirtschaft kommt der Reparatur und damit der längeren Nutzung von Produkten allerdings eine wichtige Rolle zu. Die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung, das Bundesinstitut für Berufsbildung und das Institut für Innovation und Technik haben im Auftrag des Umweltbundesamts vor allem untersucht, welche wirtschaftliche Auswirkungen mehr Reparaturen hätten. Die Ergebnisse wurden in der Studie „Wenn private Haushalte mehr reparieren" zusammengefasst.
Das Gesamtgewicht ging damit im Vergleich zum Jahr 2014 leicht zurück (136.000 Tonnen) - im Gegensatz zu den Stückzahlen, die nach wie vor eine steigende Tendenz aufweisen.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik meldet, betrug das Hausmüllaufkommen 2015 etwa 884.000 Tonnen, 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr.