Vorsorge und Handlungsbereitschaft
Brände stellen eines der größten Risiken für Recyclinganlagen dar - nicht erst seit dem massiven Aufkommen von Lithium-Ionen-Batterien.
Brände stellen eines der größten Risiken für Recyclinganlagen dar - nicht erst seit dem massiven Aufkommen von Lithium-Ionen-Batterien.

Mit hoher Beteiligung fand am 10. Oktober 2024 das dritte wissenschaftliche AZuR-Kolloquium auf dem Campus Jülich der FH Aachen statt.
Die Geschäftsentwicklung der WtE-Anlagenbetreiber hat sich 2024 in einem schwierigen konjunkturellen Umfeld verbessert.
Mit einem Jahresumsatz von etwa 40 Milliarden Euro ist die Aluminiumindustrie ein wichtiger Wirtschaftszweig in der EU.

Seit Kurzem gehört die Recore GmbH dem Rewindi-Netzwerk als Recyclingpartner an.

Der Kunststoff-Distributor Ultrapolymers hat die Post Consumer Rezyklate von Oceanworks, die auf Polyolefinen und technischen Kunststoffen basieren, in sein Portfolio nachhaltiger Kunststoffe integriert.

Uzaje hat am 8. Oktober 2024 seine industrielle Anlage für die Wiederverwendung von Lebensmittelbehältern in Straßburg eingeweiht.

Eine Fuchs-Umschlagmaschine beschleunigt die Arbeit beim Sortieren und Recyceln von Wertstoffen bei der August Baumgärtner GmbH in Weingarten.

Mit Ecotrace will Südpack den gesamten Lebenszyklus von eigenen Produkten wie auch von Kundenkonzepten in Bezug auf deren Umweltauswirkungen analysieren.

Ravindra Heraeus erwirbt den Standort in Vizag von Arora Matthey. Der dortige Betrieb ist auf die Produktion und das Recycling von Edelmetallkatalysatoren spezialisiert.
Das Start-up Circu Li-ion und Amazon arbeiten daran, die Lebensdauer von Batterien in Logistikprozessen zu verlängern.

Mit den neuen Labor- und Büroräumen im slowenischen Lenart will das Kompetenzzentrum von Interzero Plastics Innovations optimale Voraussetzungen schaffen, um seine führende Rolle im Bereich der Kreislaufwirtschaft weiter auszubauen.

Veolia bietet seinen Kunden mit Eco2Check ein Analysetool zur Ermittlung und Offenlegung der CO₂-Emissionen von Entsorgungsdienstleistungen an.

Ziel war es, die Verschleißkomponenten zu erneuern, Engpässe in der Fördertechnik zu beseitigen und durch technische Optimierungen die Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit für die nächsten drei Jahre zu gewährleisten. Gleichzeitig musste sichergestellt werden, dass die Arbeiten innerhalb des geplanten Revisionszeitfensters abgeschlossen wurden, um den Produktionsausfall so gering wie möglich zu halten.
Trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie Investitionszurückhaltung konnten die internationalen Märkte überwiegend erfolgreich bearbeitet werden und damit das Rekordniveau der Exporte aus dem Vorjahr von rund 1,3 Milliarden Euro erneut fast erreicht wurde. Im Vergleich zum Jahr 2023 sanken die Ausfuhren der Branche um 0,8 Prozent, und damit weniger als im gesamten Maschinenbau (minus 5,1 Prozent) oder für den gesamten deutschen Außenhandel (minus 1,7 Prozent).

Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, erklärt: „Wir begrüßen ausdrücklich diese Einigung. Die dringend erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur können nun in den nächsten Jahren in Angriff genommen werden. Das wird nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands nach drei schwachen Jahren wiederbeleben, sondern auch einen privaten Investitionsschub auslösen." Besonders für die Kreislaufwirtschaft sei dies eine positive Nachricht, da viele Unternehmen unter der schwächer werdenden Nachfrage nach Sekundärrohstoffen und Rezyklaten leiden.

In der Vergangenheit wurden getrennt gesammelte Kunststoffverpackungen, die nicht recyclingfähig sind, weil sie zu stark verschmutzt, zu klein, aus unterschiedlichen chemischen Stoffen oder Beschichtungen bestehen, aussortiert und anschließend nur mehr als Ersatzbrennstoff eingesetzt. Mit Upcycle hat die ARA ein Verfahren entwickelt, um diese Sortierreste als wertvolle Sekundärrohstoffe im Kreislauf zu führen. Umgesetzt wird der Prozess von der SRP Rohstoff Produktion. Der Großteil, der bei Upcycle verarbeiteten Kunststoffreste kommt von TriPlast: Die Kunststoffsortieranlage der ARA und ihrer Partner Bernegger und Der Grüne Punkt ging im Juni im oberösterreichischen Ennshafen in Betrieb und erreicht eine in Österreich einzigartige Sortiertiefe von 80 Prozent. Aus den restlichen 20 Prozent der Kunststoffverpackungen, die nicht verarbeitet werden können, gewinnt Upcycle bis zu 50 Prozent der Wertstoffe zurück, mit dem Ergebnis hochwertiger Polyolefin-Rezyklate in einer Reinheit von zumindest 90 Prozent. Diese werden im Anschluss von der Industrie als Sekundärrohstoff mechanisch oder chemisch weiterverarbeitet.

Für einen geschlossenen Materialkreislauf werden diese Rohstoffe anschließend dem Schüco-Netzwerk für die Produktion nachhaltiger Profile zur Verfügung gestellt.

Was bislang noch kein Wohnquartier geschafft hat, ist den Kirschgärten im Münchner Stadtteil Untermenzing gelungen: Das Bauvorhaben der Eckpfeiler-Immobilien-Gruppe wurde von der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) zertifiziert und erhielt Platin-Status als bisher nachhaltigstes Quartier Deutschlands.

Kronimus trat 2022 als Leiter für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft bei PlasticsEurope Deutschland ein, wurde 2023 in die Geschäftsleitung des Verbandes berufen und ist derzeit stellvertretender Hauptgeschäftsführer.