Modellschulen für Hygiene und Kreislaufwirtschaft
Der Zugang zu funktionierenden Toiletten, Möglichkeiten zum Händewaschen und zu Menstruationshygiene ist vielerorts nicht gewährleistet.

Der Zugang zu funktionierenden Toiletten, Möglichkeiten zum Händewaschen und zu Menstruationshygiene ist vielerorts nicht gewährleistet.

Im Mittelpunkt stehen die öffentliche Beschaffung als Instrument zur Förderung von Kreislaufwirtschaft im Bauwesen sowie die praktische und rechtliche Weiterentwicklung der Ersatzbaustoffverordnung.

Thematisiert wurden unter anderem die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, der Einsatz erneuerbarer Rohstoffe, der Aufbau leistungsfähiger Sammelsysteme sowie aktuelle Entwicklungen in Sortier- und Recyclingtechnologien. Beiträge lieferten Vertreter aus Industrie, Forschung und Recyclingwirtschaft, darunter Fachleute von Plastics Europe Deutschland, dem nova-Institut, Tomra, ERFMI und der BKV.

In der Europäischen Union fallen jährlich rund 6,9 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Nur ein kleiner Teil wird getrennt gesammelt und wiederverwendet oder recycelt, der Großteil jedoch deponiert oder verbrannt. Mit der EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien wurde ein politischer Rahmen geschaffen, der ab 2025 die getrennte Sammlung verpflichtend macht. Voraussetzung für wirksame Maßnahmen ist jedoch ein genaues Verständnis der Mengen, Qualitäten und Verwertungswege von Post-Consumer-Textilien. Während hierzu in West- und Nordeuropa bereits Studien vorliegen, fehlen belastbare Daten aus Süd- und Osteuropa. Die Untersuchung „Fate and Composition of Textile Waste from Italy, the Czech Republic and Romania" des Joint Research Centre schließt diese Lücke und analysiert Textilabfälle aus Italien, Tschechien und Rumänien.

Die Kunststoffbranche beklagt sich seit geraumer Zeit, nun hat die Europäische Kommission reagiert. Unmittelbar vor Weihnachten wurde ein Aktionsplan vorgestellt, der der arg gebeutelten Branche helfen soll. Die Frage ist nur, wie kurzfristig die angekündigten kurzfristigen Maßnahmen tatsächlich sind.

Ein wirkungsvoller Schutz vor Bränden muss weder großen Aufwand noch hohe Investitionen erfordern, wie das Beispiel eines regionalen Recycling- und Entsorgungsunternehmens in Brandenburg zeigt.

Die grüne Ökonomie hat sich zu einem der weltweit dynamischsten Wachstumsmärkte entwickelt. Trotz geopolitischer Unsicherheiten und technologischer Herausforderungen überschritt ihrjährliches Marktvolumen 2024 fünf Billionen US-Dollar und wird bis 2030 voraussichtlich über sieben Billionen US-Dollar erreichen. Der Bericht „Already a Multi-Trillion-Dollar Market: CEO Guide to growth in the green Economy" des World Economic Forum in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group zeigt, dass die Transformation keine Zukunftsvision mehr ist, sondern ein strategischer Wettbewerbsfaktor für Wirtschaft und Politik.

Der Aktionsplan „RESourceEU" der Europäischen Kommission zielt darauf ab, die kritischen Rohstoffabhängigkeiten Europas deutlich zu reduzieren und die Versorgungssicherheit entlang zentraler Wertschöpfungsketten zu stärken. Aufbauend auf dem Critical Raw Materials Act setzt die Kommission auf einen kombinierten Ansatz aus beschleunigter Projektentwicklung, koordinierter Finanzierung, strategischen Partnerschaften und einer europäischen Infrastruktur für Marktdaten, Stockpiling und gemeinsame Beschaffung.

Das Joint Research Centre zeigt in einem Policy Brief, dass sich Product-as-a-Service (PaaS) in der europäischen Industrie zu einem zentralen Ansatz entwickelt, um den Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.

Der Bericht „Europe's Battery Reckoning" von Circunomics soll zeigen, wie eine praktische Umsetzung der EU-Batterieverordnung gelingen kann.