Juniorenkreistreffen des bvse in München
Die von Maxime Rehbock organisierte und begleitete Veranstaltung bot eine gelungene Mischung aus praxisnahen Einblicken, fachlichem Austausch und persönlicher Vernetzung.

Die von Maxime Rehbock organisierte und begleitete Veranstaltung bot eine gelungene Mischung aus praxisnahen Einblicken, fachlichem Austausch und persönlicher Vernetzung.

Der bvse hat mit Dr.-Ing. Johann Eicher, Baudirektor | Referat Technische Strategien, Ausstattung, Verkehrssicherheit im Straßenbau im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gesprochen. Als öffentlicher Auftraggeber ist das Ministerium sowohl im Hochbau als auch im Straßen- und Tiefbau in besonderer Vorbildfunktion gefragt.

Ein Rechtsrahmen mit Substanz, nationale Vorreiter und internationale Schieflagen: Wie Europas neue Gesetzgebung das Kunststoffrecycling stärken - und zugleich gefährden - kann. Auf dem 27. Internationalen Altkunststofftag des bvse diskutierten über 300 Branchenvertreter über die Chancen und Risiken der neuen EU-Verordnungen.

Die Flakesorter sollen pro Jahr 15.000 Tonnen aufbereiteter Post-Consumer-Abfälle nach Farbe und Polymerart trennen. Damit reagiert Source One Plastics auf den eropaweit wachsenden Bedarf an Kunststoffrezyklaten.

Dazu sollen Produktionsreste aus der Verarbeitung und dem Handel zentral gesammelt, bei Pekutherm aufbereitet und als Rezyklat an Polyvantis zurückgeliefert werden.

Ausgestellt waren nicht nur Musterbeispiele für Werkzeuge, mit denen veranschaulicht wurde, was mit 3D-Druck möglich ist, sondern jeden Messetag kamen neue Bauteile wie zum Beispiel kleine Halterungen für Hydraulikzylinder an kompakten Radladern quasi druckfrisch dazu. Denn der 3D-Drucker lief während der Messewoche und produzierte laufend Nachschub vor den Augen der Messebesucher.

Mit klaren Botschaften an die Politik ist der 27. Internationale Altkunststofftag in Dresden eröffnet worden. Die Fachveranstaltung des bvse bringt auch in diesem Jahr rund 300 Fachleute und Unternehmen der Kreislaufwirtschaft zusammen. Im Fokus: Strategien für ein zukunftsfähiges Kunststoffrecycling - trotz angespannter Rahmenbedingungen.

Im Rahmen einer bereits im vergangenen Jahr geplanten internen Umstrukturierung übernimmt Denis Völler nun die Gesamtverantwortung für das Lizenzgeschäft von Der Grüne Punkt innerhalb der GreenDot Gruppe. Denis ist seit über fünf Jahren im Unternehmen tätig und verantwortete als Vice President die Bereiche Handel und Einkauf sowie als Geschäftsführer das Joint Venture TriPlast in Österreich. Der gelernte Wirtschaftsjurist und MBA-Absolvent hatte vor seinem Wechsel zur GreenDot Gruppe leitende Positionen im Bereich Marketing, Einkauf und Finanzen.

Obwohl Getränkeflaschen 85 % der gesammelten PET-Verpackungsprodukte ausmachen, fließen lediglich 47 % des Recyclingoutputs wieder in die Flaschenproduktion zurück. Ein erheblicher Anteil der Flaschenrezyklate verbleibt also nicht im geschlossenen Kreislauf, sondern landet in Open-Loop-Anwendungen wie Schalen, Fasern oder Umreifungsbändern.

Wenn trockene Schüttgüter auf ein laufendes Förderband fallen, sind Staubemissionen unvermeidbar, oder? Nicht unbedingt. Das laufende Band saugt auch im leeren Zustand Luft in Bewegungsrichtung durch die Einhausung. Wenn das Material auf das Band trifft, spritzt die Ladung durch den Aufprall auf, Partikel werden in die Luft geschleudert und die dadurch entstehenden Luftverwirbelungen drücken die Staubemissionen zur nächsten Öffnung. Ohne eine abgedichtete Umgebung, die den Luftstrom kontrolliert, führt die schlechte Luftqualität zu einer ernsthaften Gefahr für die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Einen Teil des älteren Komposts verarbeitet der Erdenproduzent Terre Suisse weiter und veredelt diesen in aufwändigen Prozessen mittels Zusatzstoffen, wie etwa Holzfasern, Rindenhumus und Sand, zu hochwertigen Substraten und Erden.

Die Hammerer-Aluminium-Gruppe setzt Brikettpressen von RUF ein, um den Materialkreislauf effizient zu schließen. Werden Aluspäne aus der Produktion zu Briketts gepresst und dann eingeschmolzen, ist die Materialausbeute rund acht Prozentpunkte höher als beim Einschmelzen loser Späne. Dass dabei die eigenen, exakt bekannten Werkstoffe einfließen, sichert die hohe Qualität der Legierungen.

Die chemische Industrie sei vom Kohlenstoff, der in ihren Produkten enthalten ist, abhängig. Heute betrage der fossile Anteil 90 bis 95 Prozent. Dieser müsse in Zukunft durch erneuerbare Quellen wie Biomasse, CO₂ und Recycling ersetzt werden. Die Studie „Is there Enough Biomass to Defossilise the Chemicals and Derived Materials Sector by 2050?" des Nova-Instituts in Zusammenarbeit mit Euro-ARE Agricultural Policy Research und dem Thünen-Institut für Forstwirtschaft im Auftrag vom Bio-based Industries Consortium (BIC) und der Renewable Carbon Initiative (RCI) hat untersucht, welchen Anteil Biomasse bis 2050 erreichen kann.

Wie kann ein nachhaltiges Europa 2050 aussehen? Anhand von vier fiktiven Szenarien will die Europäische Umweltagentur (EEA) zeigen, in welche Richtung es gehen könnte und was dazu notwendig ist.

Die 2024 erzeugte Menge Eisenhüttenschlacken setzt sich aus 7,1 Millionen Tonnen Hochofenschlacke und 4,7 Millionen Tonnen Stahlwerksschlacke zusammen. Davon konnten 11,3 Millionen Tonnen genutzt werden: 7,1 Millionen Tonnen im Zement, 2,6 Millionen Tonnen für den Verkehrswegebau, 0,4 Millionen Tonnen in Düngemitteln, 0,8 Millionen Tonnen anlagenintern sowie 0,4 Millionen Tonnen für andere Anwendungen.

MIKI Recycling ist ein Familienunternehmen in zweiter Generation, das in Krakau tätig ist und sich auf nachhaltige Abfallwirtschaft spezialisiert hat. Das Unternehmen hat sich vor allem den Themen Innovation und Effizienz verschrieben und investiert kontinuierlich in modernste Technologie, um die Abfallverarbeitung und die Produktion alternativer Brennstoffe (EBS) zu verbessern. Das Unternehmen benötigte eine Zerkleinerungslösung, die unterschiedliche Abfallfraktionen effizient zu hochwertigem RDF verarbeitet und andere Materialien für das Recycling aufbereitet.

Die Folien werden nach der Sammlung von spezialisierten europäischen Recyclingpartnern sortenrein aufbereitet und zu hochwertigem Rezyklat verarbeitet - ein wertvoller Sekundärrohstoff, der wieder in die Produktion neuer Gewächshausfolien oder anderer Folienanwendungen zurückfließt.

Vier neue Partner stärken das europäische Netzwerk entlang der gesamten Wertschöpfungskette. „Mit diesen vier Neupartnern gewinnen wir wertvolle Expertise in den Bereichen Maschinenbau, Materialkreislauf und Reparatur hinzu. Das schafft frische Impulse und ist ein Gewinn für das ganze Netzwerk", freut sich Christina Guth, AZuR-Koordinatorin.
Wie eine aktuelle Studie des Bundesverbands Deutscher Versicherungsmakler (BDVM) zeigt, gehört die Abfallwirtschaft zu den am stärksten betroffenen Branchen im gegenwärtigen „Deckungsnotstand" der Gewerbe- und Industrieversicherung. Zwei Drittel der befragten Versicherungsmaklerinnen und -makler sehen ernsthafte Probleme bei der Versicherbarkeit von Risiken in diesem Bereich - ein dramatischer Wert, der nur noch von wenigen anderen Branchen erreicht wird.

BASF und Trinamix, ein Anbieter von mobilen Spektroskopielösungen und Tochtergesellschaft der BASF, präsentieren ihre Lösungen auf der Textiles Recycling Expo in Brüssel. Gemeinsam zeigen sie Lösungen für die textile Kreislaufwirtschaft, darunter die zuverlässige Identifikation von Textilfasern und den Einsatz von recyceltem Polyamide 6 in strapazierfähigen Textilien. Die Messe findet am 4. und 5. Juni 2025 statt. Trinamix und die Loopamid-Fasern sind am Stand 2341 in Halle 3 vertreten.