EU-Energielabel für mobile Endgeräte
Die europäische Verordnung zielt darauf ab, die Lebensdauer von Mobilgeräten signifikant zu verlängern - mit klaren Vorteilen für Verbraucher*innen und die Umwelt gleichermaßen. Schon im Jahr 2022 konnte eine Umfrage vom Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM zeigen, dass nicht nur der Energieverbrauch für die Benutzenden, sondern maßgeblich die Langlebigkeit der Geräte eine Rolle spielt. Für die Umweltbilanz ist letztere ausschlaggebend, denn eine verlängerte Lebensdauer bedeutet nicht nur eine geringere Umweltbelastung bei der Produktion, sondern auch niedrigere Anschaffungskosten, da seltener ein neues Gerät gekauft werden muss. Durch technische Anforderungen an Robustheit, Batterielebensdauer sowie garantierten Zugang zu Ersatzteilen und Softwareupdates soll der durchschnittliche Lebenszyklus eines Mittelklasse-Smartphones von bisher 3,0 auf 4,1 Jahre steigen. So fördert die Initiative nicht nur nachhaltigen Konsum, sondern hilft auch bei der Reduktion von Elektroschrott, welcher eine immer größere Belastung für die Umwelt ist.