Rechtstipp Bestandsschutz im Verbringungsrecht?
Bekanntlich gelten die Vorschriften der neuen Verbringungsverordnung grundsätzlich ab dem 21.5.2026.

Bekanntlich gelten die Vorschriften der neuen Verbringungsverordnung grundsätzlich ab dem 21.5.2026.

Bellona Deutschland, der Bundesverband Erdgas, Erdol und Geoenergie, der Bundesverband Kalkindustrie, die Clean Air Task Force, der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches, Germanwatch, die Itad, der Verband der Chemischen Industrie, der Verein Deutscher Zementwerke, der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe und Zukunft Gas haben gemeinsam das Positionspapier „Eine nationale Carbon-Management-Strategie zur Umsetzung von industriellen CCS- und CCU-Projekten in Deutschland und Europa" veröffentlicht.

Nicht erst seit dem EU-Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft ist klar, dass Sekundärrohstoffe eine wesentliche Rolle in der Kreislaufwirtschaft spielen. Sie stellen nicht nur hochwertige Materialien zur Verfügung, sondern generieren auch erhebliche Umsätze. Für verschiedene Stoffströme gibt es Märkte. Diese unterscheiden sich jedoch zum Teil deutlich voneinander. Und während sich einige Märkte bereits seit geraumer Zeit etabliert haben, werden andere durch verschiedenste Hemmnisse in ihrer Entwicklung behindert - und das trotz zum Teil strenger Regelungen auf europäischer und nationaler Ebene. Die Europäische Umweltagentur hat die Märkte für acht Sekundärrohstoffe analysiert und macht Vorschläge, wie die Marktentwicklung verbessert werden kann.

Reifen sind auf Deutschlands Straßen allgegenwärtig. Nach ihrer Nutzung fallen sie als Altreifen meist nur auf, wenn sie illegal in der Landschaft entsorgt werden. Dabei fallen allein in Deutschland jährlich mehr als 600.000 Tonnen Altreifen an. Noch immer werden große Mengen exportiert oder verbrannt. Die „Zeppelin Sustainable Tire Alliance" will Lösungen für eine sinnvollere Nutzung von Altreifen ermöglichen. Einige davon wurden auf dem „Tire Recycling Day" Ende Oktober in Friedrichshafen vorgestellt.

Ab 2025 steht der Alttextilmarkt vor großen Herausforderungen. Zur verpflichtenden Getrenntsammlung kommt auch noch die erweiterte Herstellerverantwortung hinzu. ACR+ hat sich bewährte Praktiken im Umgang mit Alttextilien angesehen und macht Vorschläge, wie die Systeme in Zukunft sinnvoll und effizient gestaltet werden können.

In der Kunststoffverarbeitung herrscht wie in vielen anderen Branchen Konjunkturflaute. Als einen der Gründe für den Umsatzrückgang führen Unternehmen und Verbände das Fehlen von international wettbewerbsfähigen Energiepreisen an. Wie die Politik reagiert und was Kunststoffrecycler tun können.

Eine italienische Initiative im Europaparlament wollte ein Export-Verbot der EU insbesondere für Stahlschrott erwirken. Das ist nun vom Tisch und das ist gut so. Denn um einen höheren Einsatz von Schrott in der Stahlindustrie zu erzielen, gibt es bessere Wege.

Neben der Umsetzung hoch automatisierter Materialkreislauf-Systeme für die Kunststoff verarbeitende Industrie gehört die Realisierung leistungsfähiger Zerkleinerungsmühlen seit jeher zu den Kernkompetenzen von Getecha. Kürzlich entschied sich etwa der Kunststoffteile-Hersteller Lechner für die Anschaffung von zwei Standardmühlen der RotoSchneider-Linie des deutschen Anlagenbauers.

Kunststoffabfälle sind ein Problem, darüber herrscht Einigkeit. Inwieweit sie aber ebenso ein Teil der Lösung sein können, daran arbeiten der Human- und Umwelttoxikologe Dr. Adrian Monteleone und Bioprozesstechniker Raphael Bosch. Sie haben ein chemisches Verfahren entwickelt, mit dem sie aus Kunststoffabfällen poröse Schadstoffadsorber herstellen können, die vielfältig einsetzbar sind. Mit ihrem 2021 gegründeten Start-up Polymer-Active setzen sie verschiedene Lösungsansätze um. RECYCLING magazin sprach mit Mitgründer und Wirtschaftsinformatiker Moritz Ruff über das Verfahren, Projekte und Pläne.

Bei den Metallhändlern und -recyclern herrscht weiter viel Pessimismus. Sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch der Ausblick werden eher negativ gesehen. Dementsprechend fällt der Geschäftsklimaindex im dritten Quartal 2023 auf 54,2 Prozent. Im dritten Quartal des Vorjahres lag er noch bei 63,3 Prozent.