Leitlinien konkretisieren Umsetzung der PPWR
Die PPWR Leitlinien der Europäischen Kommission konkretisieren neue Verpackungsvorschriften, Einwegbeschränkungen und Herstellerpflichten in der EU.

Die PPWR Leitlinien der Europäischen Kommission konkretisieren neue Verpackungsvorschriften, Einwegbeschränkungen und Herstellerpflichten in der EU.

Das NECOC-Verfahren wandelt CO₂-Emissionen in festen Kohlenstoff um und ermöglicht neue Ansätze für geschlossene Kohlenstoffkreisläufe in der Industrie.

Renault Trucks zeigt auf der IFAT 2026 vier Fahrzeuge für die Entsorgungswirtschaft, darunter ein vollelektrisches Modell und drei Dieselvarianten für unterschiedliche Einsatzprofile.

Effiziente und sichere Prozesse sind in der Biomasseverwertung entscheidend. Unter Mit-wirkung von GAP und dem italienischen Vertriebspartner Cesaro Mac Import ist der neue Teleskoplader Sennebogen 360 G vom Prototypen zur serienreife entwickelt worden. GAP ist Teil der Piantoni Group, betreibt eine Flotte von über 780 Maschinen und ist speziali-siert auf Logistik- und Umschlagprozesse in verschiedenen Branchen.

Die GP Günter Papenburg AG investiert in Maschinen mit grünem Stahl der Salzgitter AG und stärkt CO₂-arme Wertschöpfung in Bau und Recycling.

Allison Transmission präsentiert auf der IFAT 2026 Getriebetechnologien für Kommunalfahrzeuge mit Fokus auf Effizienz, Emissionsreduzierung und alternative Antriebe.

Zemmler präsentiert die MS 36 Pro auf der IFAT München 2026. Die raupenmobile Siebanlage kombiniert elektrische Antriebstechnik mit Doppeltrommel-Siebung für drei Fraktionen.

Die verfügbaren Daten zeigen signifikante Unterschiede zwischen den EU-Ländern. Österreich (782 kg pro Person, Daten 2023), Dänemark (755 kg) und Belgien (699 kg) verzeichneten die höchsten Mengen an Siedlungsabfällen pro Person. Die geringste Abfallmenge pro Person entstand in Rumänien (305 kg, Daten 2023), Estland (375 kg) und Polen (387 kg).

Neues EU-Toolkit unterstützt den geschlossenen Kunststoffkreislauf in Elektronik durch Designleitfaden und Bewertungstool für Recyclingfähigkeit.

Während bislang Unternehmen des Textilrecyclings Alttextilien eigenständig sammeln, sortieren und marktfähig in Wiederverwendungs- und Verwertungsströme überführen, etabliert das Eckpunktepapier eine Überlassungspflicht an die meistbietende Organisation für Herstellerverantwortung (OfH). Diese soll die Alttextilien beim Sammler unentgeltlich abholen und einer möglichst hochwertigen Verwertung zuführen. Damit wird ein funktionierender Marktmechanismus durch ein zentral gesteuertes Zuweisungssystem ersetzt.

Ein neues Verfahren zum Windelrecycling aus Produktionsabfällen ermöglicht die Rückgewinnung von Kunststoffen, Zellulose und Superabsorbern und reduziert Emissionen.

Ausgangspunkt ist ein Konflikt zwischen öffentlichem Auftraggeber und beauftragtem Entsorgungsunternehmen über die korrekte Einstufung des Materials. Nach Angaben des Auftragnehmers bestanden frühzeitig Zweifel an der Abfalldeklaration sowie Bedenken zu möglichen Risiken im Umgang mit dem Material - etwa, dass Schadstoffe durch Niederschläge in den Boden gelangen und in Richtung Bodensee verlagert werden könnten. Eine vom Unternehmen angeregte Nachbeprobung zur Klärung dieser Fragen erfolgte nach Kenntnisstand des bvse nicht.

Der Gesetzentwurf zum Recht auf Reparatur verpflichtet Hersteller zu längerer Reparatur und stärkt Verbraucherrechte sowie nachhaltigen Konsum.

Vorgesehen sind der Bau von zwei Übergabestationen, einer Großspeicheranlage zur Steuerung der Wärmeeinspeisung sowie einer Fernwärmeleitung zwischen dem EEW-Standort in Großräschen und dem städtischen Wärmenetz in Senftenberg.

Das Bundesumweltministerium startet den Gesetzgebungsprozess zur erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien und definiert neue Rahmenbedingungen für Sammlung, Sortierung und Recycling von Alttextilien.

Der Verband sieht darin einen wichtigen Schritt, um die anhaltende Krise bei Sammlung, Sortierung, Wiederverwendung und Recycling von Alttextilien strukturell zu adressieren. Damit kanndie textile Kreislaufwirtschaft in Deutschland auf eine tragfähige Grundlage gestellt werden. Die Eckpunkte sehen insbesondere vor, dass Hersteller künftig die finanzielle Verantwortung für Sammlung, Beförderung, Sortierung und Verwertung von Alttextilien übernehmen.

Vogelsang präsentiert auf der IFAT 2026 neue Pumpen- und Zerkleinerungstechnik für Abwasser, Industrie und Recycling mit Fokus auf Energieeffizienz und Durchsatz.

Die Initiative steht im Kontext wachsender Herausforderungen durch kurzlebige Textilprodukte und steigende Importmengen. Bestehende Sammelstrukturen geraten dadurch zunehmend unter Druck. Das Ministerium sieht in der erweiterten Herstellerverantwortung ein Instrument, um die Finanzierung der Systeme langfristig zu sichern und die Verwertung zu verbessern.

Grundlage bildet die Studie „Biomassestrategie" der Österreichische Energieagentur, die Biomasseflüsse in Österreich systematisch erfasst und mit Energieverbrauchsdaten verknüpft. Daraus ergibt sich ein Überblick über die Rolle der Bioökonomie entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Primärproduktion bis zur energetischen Nutzung.

Ein KI-Voicebot für die Abfallwirtschaft automatisiert Bürgeranfragen, entlastet Hotlines und integriert sich in bestehende Entsorgungssysteme.