Ab 2024 Pfandpflicht auch für Milch und Milcherzeugnisse in Flaschen aus Einwegplastik
Ab 1. Januar 2024 muss auch auf Milch, Milchmischgetränke und Milchprodukte in Einwegkunststoffflaschen ein Pfand von mindestens 25 Cent erhoben werden.
Ab 1. Januar 2024 muss auch auf Milch, Milchmischgetränke und Milchprodukte in Einwegkunststoffflaschen ein Pfand von mindestens 25 Cent erhoben werden.

Ziel der Vorstudie „Vergleich innovativer Identifikationsverfahren für Post-Consumer Leichtverpackungen" ist es, Alternativen oder Ergänzungen zu den vorhandenen Sortiertechnologien für Leichtverpackungen zu finden. Untersucht wurden dabei digitale Wasserzeichen, Fluoreszenz-Marker und Objekterkennung. Durchgeführt wurde die Studie von der Technischen Universität Hamburg, dem Steinbeis-Transferzentrum Marketing, Logistik und Unternehmensführung an der Hochschule Pforzheim und der Montanuniversität Leoben im Auftrag des Hamburg Institute for Innovation, Climate Protection and Circular Economy GmbH (HiiCCE) für das Forum Rezyklat.

Ab Mitte Juli 2023 setzt Saubermacher den ersten E-Lkw in der Region Mürztal für die Entsorgung von Leichtverpackungen ein.

Das oberste französische Verwaltungsgericht gibt der Klage von Grünem Punkt und PRO Europe statt und erklärt geplanten „Malus" für die Nutzung der Marke auf Verpackungen in Frankreich für nichtig.
ARA und ihr Auftragnehmer MA 48 ziehen in Wien eine erste Bilanz zur Sammelumstellung: Die Bürger*innen sammelten seit Jahresbeginn rund 20 Prozent mehr an Leichtverpackungen. Neue Aufkleber auf den Wiener Sammelbehältern sollen noch besser informieren und zur Trennung motivieren.

Ende September übergibt Christoph Scharff nach 14 Jahren an der Spitze der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) die Führung an den bisherigen Vertriebsvorstand Harald Hauke, der Vorstandssprecher wird.

Interzero präsentiert Kreislauflösungen für Baustellenabfälle im Sanitärhandwerk auf der Messe SHK. Vom 6. bis 9. September 2022 zeigt das Unternehmen, das auch das Duale System Interseroh+ betreibt, in Essen seine Lösungen.

Der in Dhaka ansässige Lebensmittelhersteller Akij Food and Beverage, ein Mitglied der Akij Gruppe, produziert rPET für die Getränkeflaschen der Eigenmarken. Dafür nutzt der Produzent eine PET-Bottle-to-Bottle-Recyclinganlage.

Die Mohinani-Gruppe, ein Familienkonzern in dritter Generation, kauft zwei Starlinger Recostar PET 165 HC iV+ PET-Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen für ihre neuen Standorte in Ghana und Nigeria.
Am Abend des 20. Juni hat Das Erste die Reportage „Die Recyclinglüge" ausgestrahlt, die der Frage nachgeht, welche Verwertungswege Verpackungsabfälle aus Kunststoff nehmen.
Es ging um einen 9-kg-Eimer mit Salatmayonnaise sowie verschiedene Gebinde für Farben, Lacke und Verdünner wie Eimer und Dosen. Die ZSVR hatte den Eimer für Salatmayonnaise als systembeteiligungspflichtig eingestuft und bei den Verpackungen der Bauchemie je nach Füllgröße eine Einordnung teils als systembeteiligungspflichtig, teils als nicht systembeteiligungspflichtig vorgenommen. In beiden Fällen hatten die Unternehmen gegen die Einordnung ihrer Verpackungen geklagt. Zweifelsfrei handelt es sich bei den Eimern und Dosen beider Produktgruppen um Verkaufsverpackungen. Klärungsbedürftig war, ob diese Verpackungen „typischerweise", so der Wortlaut im Verpackungsgesetz, also mehrheitlich, beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen und deshalb das Recycling dieser Verpackungen zu finanzieren ist. Über die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen entscheidet die ZSVR anhand ihres Katalogs systembeteiligungspflichtiger Verpackungen. Dabei handelt es sich um eine Verwaltungsvorschrift, die sich auf eine typisierende Gesamtmarktbetrachtung stützt. Danach richtet sich, ob eine Verpackung typischerweise nach Gebrauch als Abfall beim privaten Endverbraucher anfällt. Wichtig ist, dass nicht eine einzelne Verpackung eines bestimmten Unternehmens bewertet wird, sondern es auf alle vergleichbaren Verpackungen in ganz Deutschland ankommt, also beispielsweise auf alle 9-kg-Eimer mit Salatmayonnaise. Das Verwaltungsgericht Osnabrück hat nun die typisierende Betrachtung anhand objektiver Bewertungsmaßstäbe als sachgerecht bestätigt. Eine klare Absage erteilte es hingegen der herstellerbezogenen, individuellen Betrachtung.
Das Urteil hat enorme Tragweite für Unternehmen fast aller Branchen, neben dem LEH beispielsweise für Drogerie-, Bau-, Garten-, Mitnahmemöbelmärkte, Tierbedarf oder Spielwaren. Denn es bedeutet: Wer seinen Kund*innen Permanenttragetaschen anbietet, ist vorbehaltlich einer abschließenden Klärung durch das Bundesverwaltungsgericht verpflichtet, das Recycling dieser Verpackungen zu finanzieren. Ein Unternehmen aus dem LEH-Bereich hatte gegen eine Einordnungsentscheidung der ZSVR geklagt. Es vertritt die Auffassung, dass Permanenttragetaschen keine Verpackungen, sondern Produkte sind. Das Unternehmen begründete dies im Verfahren damit, dass Kund*innen die Tragetasche mehrfach und auch zu anderen Zwecken verwenden könnten und es sich somit um eine Allzwecktasche handelt.

Die Anlage wurde nach knapp einjähriger Bauphase und einem mehrmonatigen Probelauf offiziell in Betrieb genommen.
Die Wirtschaftsrezession in Deutschland hat sich 2023 spürbar auf die Produktion in der Holzpackmittelbranche ausgewirkt.
Cyclos-HTP hat in Forschungspartnerschaft mit der Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur schnellen und effizienten Berechnung von Carbon Footprints (CF) von Verpackungen erzielt.

Akteure entlang der ganzen Wertschöpfungskette haben einen Letter of Intent mit ambitionierten Zielen für ein schweizweites Sammel- und Recyclingsystem von Verpackungen aus Kunststoff und Getränkekartons unterzeichnet.

Die deutschen Hersteller von EPS-Verpackungen haben in einem Pilotprojekt gezeigt, dass es ökologisch und ökonomisch sinnvoll ist, EPS aus dem Gelben Sack zu sortieren und anschließend zu recyceln.
Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen hat ihren mittlerweile fünften Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Interseroh startet eine kostenlose Webinar-Reihe zum Thema Verpackungsoptimierung.
Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen kritisiert die heute in Berlin vorgestellten Forderungen einiger Verbände unter Führung der Heinrich Böll Stiftung als kontraproduktiv.