Beseitigung von Spurenstoffen
Das Umweltministerium fördert den Bau einer vierten Reinigungsstufe der Kläranlage Tübingen mit voraussichtlich insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.

Das Umweltministerium fördert den Bau einer vierten Reinigungsstufe der Kläranlage Tübingen mit voraussichtlich insgesamt rund 2,8 Millionen Euro.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) begrüßt den Beschluss des Europäischen Parlaments zur Plastikrichtlinie.

Auf der IFAT soll ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen und Live-Demonstrationen die Zukunftsthemen der Umwelttechnologiebranche beleuchten.
Bei der Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen fielen im Jahr 2016 rund 86.200 Tonnen Klärschlamm an (gemessen als Trockenmasse).
Die Menge der in Hessen angefallenen und als gefährlich einzustufenden Abfälle belief sich im Jahr 2015 auf 1,76 Millionen Tonnen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, war dies die zweitgrößte Menge seit Einführung der Statistik.
Bei der Abwasserreinigung in kommunalen Kläranlagen in Rheinland-Pfalz fielen im Jahr 2015 rund 90.400 Tonnen Klärschlamm an. Das waren nach Angaben des Statistischen Lan-desamtes rund zwei Prozent mehr als im Jahr 2014. Rund 29 Prozent oder 26.200 Tonnen der gesamten Klärschlammmenge wurde thermisch entsorgt.
Ende Oktober wurde in Österreich die Novelle zur Recycling-Baustoffverordnung veröffentlicht. Ziel ist es, qualitätsgesicherte Recycling-Baustoffe möglichst umfassend einer Verwertung unter ökologischen Gesichtspunkten zuzuführen.

Als „Internationale Fachmesse für Abwassertechnik" feierte die Messe 1966 Premiere. Damals nahmen auf einer Fläche von 18.000 Quadratmetern 147 Aussteller aus neun Ländern sowie 10.200 Besucher aus 40 Nationen teil.
Im März 2023 gründete Zeppelin Systems die Zeppelin Sustainable Tire Alliance ins Leben, um mit internationalen Partnern die Zukunft der Reifenherstellung und des Reifenrecyclings umweltfreundlicher zu gestalten.
Die EU hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um das Klima und die Umwelt zu schützen. Eine ganz wesentliche Rolle spielt dabei aber der Konsum, der bisher weniger im Fokus stand.
Ein digitaler Produktpass kann bei Wiederverwertung von Faserverbundwerkstoffen helfen

Die Materialqualität schränkt die Wiederverwendung von Kunststoffrezyklaten ein, vor allem durch den Geruch. Wissenschaftler*innen Fraunhofer LBF haben einen neuen Prozess entwickelt, um Duftstoffe zu entfernen.

Gerade der Baubereich hat noch Nachholbedarf, was die Kreislaufwirtschaft angeht. Die Studie „Regelwerke des Normungs- und technischen Zulassungswesens anhand des The-menkomplexes Recyclingverfahren und Weiter-/Wiederverwendung von Bauprodukten und Baustoffen" von Franßen & Nusser Rechtsanwälte im Auftrag des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie macht aber deutlich, dass das weniger an der Baubranche, son-dern an nicht unbedingt geeigneten rechtlichen Regelungen liegt.
Looper, an dem die H&M-Gruppe und Remondis zu je 50 Prozent beteiligt sind, hat sich zum Ziel gesetzt, gebrauchte und nicht mehr benötigte Kleidung und Textilien zu sammeln, zu sortieren und zu verkaufen, um diese wertvollen Ressourcen bestmöglich zu verwerten.

Bei der Mehrwertsteuer gibt es aus unterschiedlichen Gründen zwei verschiedene Steuersätze. In manchen Fällen sind die Gründe für einen verminderten Steuersatz längst obsolet, in anderen aus ökologischer Sicht nachteilig.

Am 17. Juni erfolgte der Spatenstich für eine der größten internationalen Investitionen im US-Bundesstaat Georgia: Die Hamburger Aurubis AG baut dort die erste Sekundärhütte für Multimetall-Recycling in den USA.

In der Industrie mangelt es an Wissen über die Recyclingfähigkeit von beispielsweise Stahl, Aluminium und Kunststoff, aus denen Lager- und Transportmittel hergestellt werden.

Am Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KUZ) startete das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt „ReUp-3D-Printwaste".

Auf dem ehemaligen Standort des bfi und der VHS in Wien-Margareten entwickelt die Sozialbau AG ein neues Wohnprojekt mit 44 geförderten Mietwohnungen.

Das Bundesumweltministerium fördert ein Pilotprojekt zur energieeffizienten und innovativen Aufbereitung von Abfallprodukten in der Glasherstellung.