BDE: Gewerbeabfallverordnung konsequent vollziehen
Der Ad-hoc-Ausschuss M34 des Ausschusses für Abfallrecht der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat einen Entwurf der Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung vorgelegt.
Der Ad-hoc-Ausschuss M34 des Ausschusses für Abfallrecht der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) hat einen Entwurf der Vollzugshinweise zur Gewerbeabfallverordnung vorgelegt.

Ob Erdaushub, Sand, Kies, Bauschutt oder Oberböden: Komptech Trommelsiebe können auch bei diesen schweren Materialien problemlos eingesetzt werden. Auf Basis seiner langjährigen Erfahrungen bietet das Unternehmen gerade für mineralische Materialgruppen Sieblösungen an.
BDE-Präsident Peter Kurth: „Auch für die betreffenden Entsorgungsunternehmen war es höchste Zeit, dass eine Basis für die künftige Zusammenarbeit einheitlich festgelegt wird."
Der BDE unterstützt die Pläne der Europäischen Kommission, das Recycling von Plastikabfällen voranzutreiben und die Verschmutzung der Meere zu bekämpfen.
In den Haushalten Deutschlands ist der anfallende Müll in den letzten zehn Jahren um acht Prozent zurückgegangen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des BDE.
Verdi begrüßt die Bereitschaft des BDE, Tarifverhandlungen über einen neuen Tarifvertrag Branchenmindestlohn für die Abfallwirtschaft aufzunehmen.
Mit dem Teilnehmerzuspruch des diesjährigen Altholztages in Hamburg zeigt sich der Bundesverband der Altholzaufbereiter und -verwerter (BAV) überaus zufrieden.
Entgegen einigen Befürchtungen und gegen die Empfehlung des Umweltausschusses hat der Bundesrat dem Verpackungsgesetz heute zugestimmt.
In der derzeitigen Praxis der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) sieht der BDE noch Handlungsbedarf.
Hintergrund ist die massive Belastung der Branche durch stark steigende Trassenpreise - mit drastischen Folgen für den intermodalen Wettbewerb.
Wir sehen mit Sorge, dass die Recyclingkapazitäten in den rund 300 Anlagen der EU27+3 bei 1,7 Mio. Tonnen HDPE und 1,8 Mio. Tonnen PP stagnieren, so der bvse. Gründe dafür sind eine schwache Nachfrage, ein weltweites Überangebot, hohe Energiepreise, Inflation sowie der Preisdruck durch günstige Importe von Neu- und Recyclingkunststoffen.

Der Durchführungsrechtsakt soll die Methode zur Massenbilanzierung im chemischen Recycling festlegen und damit die Berechnung des Rezyklatanteils in chemisch recyceltem Kunststoff definieren. Ursprünglich war geplant, die „polymers-only"-Methode einzuführen, die strenge Regeln für die Berechnung des Rezyklatanteils vorsieht und ein Level-Playing-Field garantieren würde. Nach intensiven Gesprächen mit den Mitgliedstaaten wurde jedoch die fuel-use-exempt-Methode vereinbart. Diese Methode ermöglicht es, den Rezyklatanteil von Nebenprodukten, die nicht als Brennstoffe verwendet werden, dem Kunststoff anzurechnen - was zu einer künstlichen Erhöhung des ausgewiesenen Rezyklatanteils führt. Der neue Vorschlag vom Februar 2025 führt die Kategorie der Dual-Use-Stoffe in die fuel-use-exempt Methode ein. Darunter fallen Stoffe, die im weiteren Prozess sowohl zu Kunststoffpolymeren und Basischemikalien als auch zu Brennstoffen verarbeitet werden können. Bislang wurden diese als Brennstoffe gewertet, so dass der auf sie entfallende Rezyklatinput nicht bei den Kunststoffen berücksichtigt werden konnte. Die neuen Regelungen führen dazu, dass Dual-Use-Stoffe in größerem Umfang als Kunststoffe gewertet und der berechnete Rezyklatanteil der Kunststoffe noch stärker künstlich erhöht werden kann. VOEB-Geschäftsführerin Veronika Wüster kritisiert: „Die vorgelegten Regelungen zur Massenbilanzierung von Dual-Use-Stoffen stellen eine aufgeweichte fuel-use-exempt-Massenbilanzierung dar. Dadurch können Anteile als Kunststoffrezyklate ausgewiesen werden, die faktisch zu Fuels umgewandelt wurden." Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, fügt hinzu:„Die Regelungen basieren auf maximalen Ausbeuten in der Polymergewinnung, wodurch wesentlich höhere Rezyklatanteile auf Dual-Use-Stoffe alloziert werden können, als tatsächlich aus den Dual-Use-Stoffen gewonnene Polymere vorliegen. Dies begünstigt Greenwashing und ist daher abzulehnen. Anstelle dessen sollten sich die Mitgliedsstaaten zur polymers-only-Methode bekennen." Der stellv. Hauptgeschäftsführer des BDE, Dr. Andreas Bruckschen fordert:„Um Missbrauch zu verhindern, muss die Einbeziehung von Dual-Use-Stoffen in die Rezyklatanrechnung abgelehnt und die Berechnungsmethode grundsätzlich überarbeitet werden. Zudem sind die genauen Massenbilanzen aller Prozessschritte - insbesondere bei Kaskadenverfahren offenzulegen, um die Massenbilanzierung in der PPWR entsprechend zu korrigieren." Die Verbände kritisieren zudem, dass der Vorschlag zu Dual-Use-Stoffen lediglich einen Teil der gesamten Prozesskette (insbesondere das Steam-Cracking) abdeckt - und dies in einer Weise, die die Komplexität und Vielfalt der unterschiedlichen Betriebsmodi sowie die variierenden Ausbeuten unzureichend berücksichtigt. BDE, bvse und VOEB fordern daher, dass die Massenbilanzierung die Ausbeuten aller einzelnen Prozessschritte korrekt berücksichtigt und die entsprechenden Konversionsfaktoren transparent darlegt. Aus dem Durchführungsbeschluss muss eine eindeutige Berechnung der anrechenbaren Mengen hervorgehen. Da die vorgeschlagenen Regelungen im vorliegenden Entwurf diese Anforderungen nicht erfüllen, sprechen sich die Verbände ausdrücklich gegen den Vorschlag aus.

Anlässlich eines Standortbesuchs am Hauptsitz des Unternehmens Werner & Mertz in Mainz haben Anja Siegesmund, geschäftsführende Präsidentin des BDE, und Inhaber Reinhard Schneider konkrete Maßnahmen zum Hochlauf der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa gefordert. Dabei stand nicht nur der Ausbau moderner Recyclingtechnologien, sondern auch der Schutz des Binnenmarktes und die Stärkung des Industriestandorts im Mittelpunkt.

Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverbandes Kunststoffrecycling, hat bei der Anhörung zur EU-Verpackungsverordnung des Bundestagsumweltausschusses die Positionen der Kunststoffrecyclingunternehmen dargelegt. Hier der Redetext im Wortlaut.
Der Entwurf „Mindeststandards für die Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen" findet die Zustimmung des bvse.

Im Drei-Jahresrhythmus wählen die bvse-Mitglieder die Vorstände ihrer Landesverbände neu. Den Auftakt zu den Neuwahlen bildete im Januar das Treffen des bayerischen Landesverbandes in Sonthofen. Mit einstimmigem Ergebnis wurde die langjährige Vorsitzende, Christiane Neuhaus, erneut in ihrem Amt bestätigt.

Seit zehn Jahren ist die Firma "Gröschel Recycling GmbH" Entsorgungsfachbetrieb. Dieses Jubiläum nahm Geschäftsführer Jörg Lacher zum Anlass, dem Geschäftsführer Ulf-D. Hennies die Ehrenurkunde der bvse-Entsorgergemeinschaft zu überreichen.
„Die Erwartungen der Schrottwirtschaft für das Jahr 2017 sind positiv. Die Marktteilnehmer gehen davon aus, dass zumindest im ersten Halbjahr die Marktlage stabil bleiben wird, denn die Werke sind gut ausgelastet, eine konjunkturelle Frühjahrsbelebung ist spürbar und die Nachfrage nach Schrott ist sowohl im In- als auch im Ausland stärker geworden", erklärte bvse-Vizepräsident Sebastian Will.
Mit der Akzeptanz von Recyclingbaustoffen und dem Referentenentwurf der Mantelverordnung standen zwei Themen im Mittelpunkt des von 210 Teilnehmern besuchten 4. Mineraliktages und Baustoff Recycling Forums.
bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock rief in einem Schreiben an die Wirtschafts- und Umweltminister der Bundesländer dazu auf, einen Antrag von Sachsen und dem Saarland, der auf der Umweltministerkonferenz diskutiert wurde, zu beschließen.