IKB: Industriemetalle weiter ohne klaren Trend
Die Weltrohstoffpreise sanken laut IKB im Dezember 2023 auf Dollarbasis um 6,6 %. Da der Euro im Vergleich zum Dollar aufwertete, betrug der Rückgang in Inlandswährung 7,5 %.

Die Weltrohstoffpreise sanken laut IKB im Dezember 2023 auf Dollarbasis um 6,6 %. Da der Euro im Vergleich zum Dollar aufwertete, betrug der Rückgang in Inlandswährung 7,5 %.

Die Bundesvereinigung Umwelt-Audit e.V. wendet sich seit einigen Jahren gegen die zunehmende Insolvenzgefahr von Biomassekraftwerken.

Die Gründung des Frankfurter Zero Waste Labs jährt sich in diesen Tagen zum ersten Mal.

Österreichische Recycling-Experten haben sich für die konsequente Wiederverwertung von PET zusammengetan.

Der BDE sieht in der zügigen Positionierung des Rates zum Vorschlag einer Verpackungsverordnung eine gute Basis für den baldigen Abschluss dieses Gesetzgebungsverfahrens. Zugleich empfiehlt der Verband weiterhin eine konsequente Priorisierung des mechanischen Recyclings.
Der Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen in Deutschland wurde im Jahr 2022 zu gut 80 % (1,34 Millionen Tonnen) thermisch verwertet.

Der Polyproblem-Report „Kauf Dich frei - der schwere Weg zur Plastik-Neutralität" stellt klar, dass ein plastikfreies Leben nicht möglich ist. Die Frage sei aber, ob es möglich ist, plastikneutral zu leben. Die Möglichkeit, die Produktion von Kunststoffabfällen zu kompensieren, werde immer öfter angeboten. Der Report hinterfragt, ob es überhaupt sinnvoll sei, das Aufkommen an Kunststoffabfällen auf diese Art und Weise zu kompensieren.
ITAD und IGAM haben die zweite gemeinsame Verbändeumfrage zur Aufbereitung von HMV-Aschen veröffentlicht.

In ihrem Bericht „Shifting the public's focus from recycling to waste prevention - how do we move people up the waste hierarchy?" weist die Umweltschutzorganisation Keep Britain Tidy darauf hin, dass Recycling derzeit von der Mehrheit als die beste Umweltoption angesehen wird. Der Bericht zeigt auf, wie der Schwerpunkt auf die Abfallvermeidung verlagert werden kann.

Autoren des Ifeu-Instituts und der GVM zeigen in ihrer Studie „Ökologische Vorteile eines priorisierten PET-Stoffkreislaufs für Einwegflaschen in Deutschland" die Vorteile eines geschlossenen PET-Kreislaufs für Flaschen auf. Die Autoren erläutern, dass der Stoffstrom von PET-Verpackungen in Deutschland derzeit einer Kaskade gleicht. Weniger als die Hälfte des Materials werde in den Flaschenkreislauf zurückgeführt. Für das restliche Material gebe es vor der thermischen Verwertung nur eine geringe Nachnutzung. Daher sei der Bedarf an Primärmaterial hoch.

Zum achten Mal hat die ETH Zürich in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) den Schweizer*innen die Gretchenfrage gestellt: Wie hältst Du es mit der Kreislaufwirtschaft? Das Ergebnis überrascht dabei wenig, vor allem, wenn es den persönlichen Bereich betrifft.

Der Fachkräftemangel ist in allen Branchen ein dringendes Thema. Ganz besonders gesucht werden in einigen Branchen Berufskraftfahrer*innen. Der Bundesverband Deut-scher Omnibusunternehmen (bdo), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) und der BDE fordern nun in einem Positionspapier die „Reform der Berufskraftfahrer-Ausbildung", um dem Mangel entgegenzuwirken.

Auch zu Beginn des neuen Jahres herrscht bei den Kunststoffrecyclern Unsicherheit. Na-hezu alle Probleme wurden aus dem alten Jahr mitgenommen, wie aus dem Marktbericht der Kunststoffsparte des BIR deutlich wird. Wohin die Reise geht, kann derzeit niemand genau sagen. Es herrscht aber ein vorsichtiger Optimismus, dass 2023 wieder ein besseres Jahr werden könnte.

Mit dem Bericht „Pathways to circular plastics in Europe: Good examples from countries, businesses and citizens" will das European Topic Centre on Circular Economy and Re-source Use (ETC CE) aufzeigen, wie der Umgang mit Kunststoffen und Kunststoffabfällen grundlegend geändert werden kann.

Der Gebäudesektor spielt beim Klima- und Ressourcenschutz eine wichtige Rolle. In Deutschland stehe er dabei vor besonderen Herausforderungen. Zum einen müsse der hohe Bedarf an Wohnraum gedeckt werden, zum anderen sind zum Erreichen der Klimaziele weitreichende Sanierungsmaßnahmen notwendig. Bis 2030 müssen die Gesamtemissionen etwa halbiert werden. Dazu ist laut WWF die Kreislaufwirtschaft ein zentraler Hebel. Im Hintergrundpapier „Circular Economy im Gebäudesektor" wird der aktuelle Stand vorgestellt. Zudem sollen Maßnahmen der Kreislaufwirtschaft zur Verbesserung der Situation vorgestellt werden.

Die europäischen Kunststoffrecycler unterstützen die ambitionierten Pläne der EU, bis 2050 klimaneutral zu werden, und wollen ihren Beitrag dazu leisten. Das setzt allerdings bestimmte Rahmenbedingungen voraus, die Plastics Recyclers Europe in einem Manifest zusammengefasst hat.

Kunststoffe und damit vor allem die Kunststoffhersteller haben ein Problem: Ihre Produkte sind weitgehend linear, verursachen viele Emissionen und stehen auch sonst in der Kritik. Dem will die Branche nun entgegenwirken. Plastics Europe hat einen Aktionsplan vorgestellt, mit dem Kunststoffe in Europa bis 2050 zirkular und emissionsfrei sind.

Pyrolyse als Teil des chemischen Recyclings gilt zumindest in der Kunststoffindustrie als eine wesentliche Möglichkeit, Kunststoffe im Kreislauf zu führen. Zero Waste Europe sieht das im Bericht „Leaky loop ‚recycling' - A technical correction on the quality of pyrolysis oil made from plastic waste" ganz anders.

Die Schweiz ist gebaut, zumindest was das Straßennetz anbelangt. Daher fällt heute trotz Recycling deutlich mehr Ausbauasphalt an, als in neuen Straßen wieder eingebaut werden kann. Empa-Forscher Martins Zaumanis hat sich zum Ziel gesetzt, die Recycling-Anteile im Asphalt zu erhöhen - mit angepassten Herstellungsmethoden und einfachen Anleitungen. Zwei Teststrecken mit Recycling- Asphalt in Uster und auf dem Lukmanierpass sind vielversprechend.

Deutschland gehört zu den Vorreitern beim Ausbau der Onshore-Windkraft, gleichzeitig ist aber ein massiver Rückbau an alten Windenergieanlagen zu erwarten. Ausgelöst wurde der Boom der Windkraft vor etwa 20 Jahren durch Förderung auch dieser erneuerbaren Energiequellen durch das EEG. Nach 20 Jahren aber läuft die Förderung für erneuerbaren Strom nun aus und die Anlagen werden häufig repowert, das heißt, durch leistungsfähigere neue ersetzt.