Knettenbrech + Gurdulic übernimmt Schmidt Umweltservice vollständig
Stefan Höninger, zugleich Geschäftsführer der Muttergesellschaft Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH, Siegen, wird die Geschäftsführung der Schmidt Umweltservice ausüben.
Stefan Höninger, zugleich Geschäftsführer der Muttergesellschaft Knettenbrech + Gurdulic Umwelt GmbH, Siegen, wird die Geschäftsführung der Schmidt Umweltservice ausüben.
„Ein ökologisches Design ist der Schlüssel für effizientes Recycling und den Schutz unserer Umwelt", erklärt Johannes Hanke, bvse-Experte für Altfahrzeugverwertung. „Der Kreislaufgedanke muss fester Bestandteil von Forschung und Entwicklung werden."
Die entstehenden Rezyklate eignen sich aufgrund ihrer hohen Reinheit vor allem für den Einsatz in Lebensmittelverpackungen. „Die neue EU-Verpackungsverordnung verpflichtet die Hersteller von Kunststoffverpackungen dazu, einen gewissen Anteil an Recyclingmaterial zu verwenden. Bei Lebensmittelverpackungen ist dies besonders herausfordernd - chemisches Recycling kann hier einen positiven Beitrag leisten", erklärt Carl Dominik Klepper, Vorsitzender der AVU. Als Ausgangsmaterial sollten nur Kunststoffabfälle verwendet werden, die mechanisch nicht hochwertig recycelbar sind - dies gilt oft für komplexe Materialien oder hochgradig vermischte Abfälle.Für eine sinnvolle Integration des chemischen Recyclings in die Kreislaufwirtschaft fordert die AVU klare und faire Rahmenbedingungen. „Vor allem muss endlich festgelegt werden, in welchem Umfang man chemisch recycelte Kunststoffe als Recyclinganteil im Endprodukt anrechnen kann", betont Carl Dominik Klepper. An einer EU-weiten Lösung wird seit Jahren gearbeitet. Die AVU signalisiert dabei ihre Zustimmung zu Massenbilanzierungsverfahren, sofern sichergestellt ist, dass damit keine Übervorteilung eines Recyclingverfahrens verbunden ist und jener Anteil, der zu Brennstoffen umgewandelt wird, später nicht als Recyclinganteil in Produkten gezählt werden darf. „Um Vertrauen zu schaffen, müssen Verbraucherinnen und Verbraucher zudem transparent über chemisches Recycling informiert werden. Um Betrug effektiv auszuschließen, müssen lückenlose Zertifizierung und strenge Kontrollen zum Standard werden. Dies gilt für Rezyklate aus allen Recyclingverfahren, insbesondere beim Import."

Ein zentraler Baustein auf Österreichs Weg zur Klimaneutralität bis 2040 ist die Umgestaltung des Wirtschaftssystems zu einer Kreislaufwirtschaft, in der Treibhausgas-Emissionen, Ressourcenverbrauch und Abfall reduziert werden. Kreislaufwirtschaftstechnologien spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Umweltbundesamt-Expert*innen haben Österreichs Innovationspotenzial und Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich analysiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Produktion von Stahl, Kunststoff, Zement und Holzbauprodukten - Industrien, in denen Sekundärrohstoffe künftig verstärkt eingesetzt werden sollen.

Im Berliner Ortsteil Westend, im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, entsteht derzeit das neue Wohnquartier „Maison Westend". Die Lagrande Group als Bauherr und Projektentwickler errichtet elf der geplanten 13 Gebäude, die Degewo zwei.
Weniger Abfälle als im Jahr 2023 waren in Deutschland zuletzt 2010 (373,0 Millionen Tonnen) angefallen. Das Aufkommen an Bau- und Abbruchabfälle sank 2023 erstmals seit 2012 unter 200 Millionen Tonnen.

Den Energiebedarf drastisch senken und dabei gleichzeitig die Leistung steigern: Diese Kombination zählt zu den zentralen Stärken des neuen Biomassehackers VTH 600-1050 BT mit HiTorc-Antrieb von Vecoplan.

Das deutsche KI-Unternehmen Wasteer wird nach eigenen Angaben zukünftig auch in der Abfallverwertungsanlage Parc Adfer in Wales zum Einsatz kommen. Die Anlage gehört zur Enfinium Group, einem Anbieter für energetische Abfallverwertung in England. Ein Ende 2024 begonnenes Testprojekt in der Anlage Ferrybridge-2 lieferte laut Wasteer schon jetzt vielversprechende Ergebnisse, sodass das Mandat ausgeweitet wird. Auch das italienische Energieversorgungsunternehmen A2A Life Company ist vom Einsatz der Technologie im Müllheizkraftwerk (MHKW) Acerra demnach überzeugt: Wasteers Vertrag mit der Anlage wird gleich um mehrere Jahre verlängert und der Einsatzbereich der Technologie erweitert.

Die Forschung ist Teil des Leitprojekts H2Giga des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in dem die Langlebigkeit und Wiederverwertbarkeit von Wasserstoff-Elektrolyseuren untersucht wird.

„Das Verfahren hat rund ein Jahr gedauert und wir freuen uns sehr, dass wir jetzt die Nachfrage in Emden bedienen können", sagt Björn Sommer, der zugleich auch Chef der Emder Werft und Dock GmbH ist. Das maritime Kerngeschäft soll der Rückbau von Seeschiffen, Binnenschiffen, Küstenmotorschiffen, sowie Fahrgastschiffen und Fähren werden. „Im Prinzip können wir künftig alles zerlegen, was durch die Seeschleuse in den Emder Hafen einlaufen kann", erklärt Sommer.

Seit April ist das bvse-Frauennetzwerk Teil des bundesweiten Bündnis „MINTvernetzt". Das gemeinsame Ziel: Mädchen und Frauen für MINT-Berufe begeistern und sie langfristig in diesen Bereichen zu halten. Einen wichtigen Impuls dafür, junge weibliche Talente für die vom Fachkräftemangel betroffene Branche zu gewinnen, setzten auch viele bvse-Mitgliedsunternehmen beim diesjährigen Girls' Day.

Im Zentrum steht die Idee einer Batteriefreiheitserklärung: Sie geht vom annehmenden Entsorgungsbetrieb aus und zielt darauf ab, die vorgelagerte Lieferkette zu mehr Verantwortung und der Einhaltung geltender Entsorgungsregeln zu verpflichten. Ziel ist es, Fehlwürfe von Batterien und Akkus konsequent zu vermeiden und so das Brandrisiko signifikant zu senken.
Zuletzt war die Börse zwar wieder fester, zwischenzeitlich mussten aber immer wieder deutlich niedrigere Notierungen hingenommen werden. Deutlich wurde erneut, wie weit sich die LME von fundamentalen Entwicklungen entfernt hat, jede Äußerung des US-Präsidenten oder der US-Notenbank hat inzwischen mehr Einfluss auf das Börsengeschehen als Produktionsengpässe oder Probleme in der Lieferkette. Der Handel beklagte das insgesamt zähe Geschäft. Der April werde, wenn es gut laufe, allenfalls ein Nullsummenspiel werden, heißt es aus Händlerkreisen. Die Stimmung bleibt gedrückt, die Aussichten für die kommenden Monate zurückhaltend.

Auch der Umsatz schrumpfte und lag im vierten Quartal bei rund 6,4 Milliarden Euro. Dem Außenhandel erging es nicht besser, die Exporte sanken um 9,4 Prozent.

Saubermacher Recycling sortiert und recycelt im Rhein-Main-Gebiet über eine Milliarde Haushaltsbatterien jährlich. Um dem steigenden Recyclingbedarf bestmöglich zu begegnen, erweitert das Unternehmen gemeinsam mit Meinhardt seine Kapazitäten für Batterien sowie Elektrogroß- und Kleingeräte von Waschmaschinen über Smartphones und Wasserkocher. Die neue Anlage wird am Standort von Meinhardt in Ginsheim-Gustavsburg nach höchsten Sicherheits- und Brandschutzstandards errichtet. Die Inbetriebnahme ist für das kommende Jahr geplant. Die Gründung des Joint Venture findet vorbehaltlich der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die zuständigen Behörden in Deutschland und Österreich statt.
Der erste Veranstaltungstag widmet sich den neuen und überarbeiteten gesetzlichen Vorgaben der Europäischen Union, die die Alttextilbranche nachhaltig beeinflussen. Besonders im Fokus stehen die überarbeitete EU-Abfallverbringungsverordnung, neue Ökodesign-Vorgaben sowie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien.

Das neue Indianapolis Polymer Center baut auf den Erfolg der Anlage in Las Vegas auf und verstärkt die vertikal integrierten Kunststoff-Recyclingaktivitäten von Republic Services. Die Anlage ist für die Verarbeitung von vorsortierten, von Republic Services gesammelten Kunststoffen zur Rückgewinnung von PET und Polyolefinen (PO) ausgelegt. Sie wird hochwertige, lebensmitteltaugliche recycelte Kunststoffe zur Wiederverwendung in der Produktion von neuen Flaschen, Kanistern und anderen Behältnissen liefern.

Eine vollständig kreislauforientierte Wirtschaft basiert auf hochwertig rückgewonnenen Materialien - doch das ist mit den heutigen Verfahren noch nicht möglich. KI mit seiner Unterkategorie Deep Learning kann hier bahnbrechend sein.

„Der Bedarf an Wohnraum, Infrastruktur, Windrädern, PV-Anlagen und Energieleitungen bleibt hoch - Deutschland ist auf mineralische Rohstoffe angewiesen", betont Dr. Matthias Frederichs, Hauptgeschäftsführer des bbs. Die vom RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführte Studie schätzt den Rohstoffbedarf bis 2045 anhand von zwei wirtschaftlichen Entwicklungspfaden ab: In der sogenannten oberen Variante (0,9 % jährliches Wirtschaftswachstum) liegt der Rohstoffbedarf im Jahr 2045 bei 525 Mio. t - ein Rückgang um 5,4 % gegenüber 2022. In der unteren Variante (0,1 % Wachstum) fällt der Bedarf auf 452 Mio. t, was einem Rückgang von 18,5 % entspricht. Der Verband hebt hervor, dass angesichts der zuletzt schwachen Konjunktur eher vorsichtige Annahmen gewählt wurden - geht jedoch insgesamt von einem höheren Wachstum aus: „Die Basis der Infrastrukturmodernisierung bilden mineralische Rohstoffe. Das beschlossene Sondervermögen könnte somit die Nachfrage deutlich ankurbeln", so Frederichs.
Die Hochschule Osnabrück arbeitet in dem Projekt mit mehreren Praxispartnern zusammen. Maßgeblich beteiligt sind die Spezialisten für Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft von 2bdifferent, der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft (AUMA), die Fachzeitschrift tw tagungswirtschaft sowie das Unternehmen für Messearchitektur und -management imb troschke. Gemeinsam wollen sie bis zur IMEX 2026 einen Messestand nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft realisieren, der alle drei Säulen der Nachhaltigkeit - ökologisch, sozial und ökonomisch - berücksichtigt.