„Mülltrennung wirkt": Neue regionale Kampagne
Ziel ist es, Bürger*innen vor Ort zu motivieren, Verpackungsabfälle richtig zu trennen - und so sowohl die Sammelmenge als auch die Sammelqualität in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken zu verbessern.

Ziel ist es, Bürger*innen vor Ort zu motivieren, Verpackungsabfälle richtig zu trennen - und so sowohl die Sammelmenge als auch die Sammelqualität in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken zu verbessern.

„Papier ist böse! Es gehört zu den Materialien, die sich ganz schlecht schreddern lassen", Heiner Brokamp weiß, wovon er spricht. „Ich kann es zwar mit vier Fingern zerreißen, aber in Form eines Telefonbuchs ist es hart wie ein Ziegelstein." Er ist Geschäftsführer der Brokamp Aktenvernichtung mit Sitz im Industriegebiet in Weseke, einem Stadtteil von Borken im Münsterland. Das Unternehmen bietet spezialisierte Dienstleistungen, um Akten und elektronische Medien sicher, zuverlässig und umweltfreundlich zu vernichten. „Wir sorgen dafür, dass die vertraulichen Informationen unserer Kunden geschützt bleiben, nachdem sie nicht mehr benötigt werden", verspricht Brokamp. Zu den Kunden gehören verschiedene Unternehmen, aber auch Krankenhäuser und Banken. „Eigentlich von A bis Z - vom Anwalt bis zum Zahnarzt", sagt er.

Neben den Kernthemen Kunststoff- und Polymerrecycling legt die diesjährige Veranstaltung einen besonderen Fokus auf ressourcenintensive Branchen wie Textilien und die Automobilindustrie. Diese gelten aufgrund ihrer komplexen Materialströme als besonders problematisch für die Umwelt. Während die Textil-Recyclingquoten in der EU nach wie vor unter 20 % liegen, erschwert durch trennbare Verbundfasern, stellen die komplexe stoffliche Verwertung das Recycling von Kunststoffen und Gummi in der Automobilindustrie vor Herausforderungen. Zusätzlichen Druck für die Akteure erzeugen regulatorische Rahmenbedingungen wie die Richtlinie für Altfahrzeuge.

Protect the Planet hat eine Analyse von Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt veröffentlich, die die Folgen des Klima-Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom Juli 2025 einordnet. Das 1,5-Grad-Ziel ist völker- und menschenrechtlich bindend - Industriestaaten müssen schon jetzt klimaneutral sein. Staaten können andere Staaten vor dem IGH verklagen.

Gerade die neue Angebotsvariante „Resphere Lite" soll es auch kleineren mittelständischen Unternehmen ermöglichen, durch die Implementierung der kostengünstigen Softwarelösung die oftmals noch manuell ausgeführten Prozesse zu verschlanken und zu digitalisieren.

Um Betreiber, Recycling-Fachleute und Entscheidungsträger weltweit mit praxisrelevantem Wissen zu unterstützen, startet Steinert die Metal Recycling Keynote. In dem 45-minütigen Onlineformat sollen Einblicke in die Anwendungsbereiche: ZORBA, Aluminium und Stahlschrott gegeben werden.

Der Ruf nach nachhaltigen Verpackungslösungen wird lauter - bei Verbraucher*innen, in der Politik und nicht zuletzt in den Kommunen. Doch während viele Mehrwegsysteme auf der Strecke bleiben, weil sie zu kompliziert, zu teuer oder schlicht unpraktisch sind, zeigen einige Pilotprojekte in Europa, wie es besser gehen kann. Ein zentraler Erfolgsfaktor: Digitalisierung. Sven Hennebach, Senior Manager bei Tomra Reuse, erklärt, wie ein durchdachtes, digitales Mehrwegsystem nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch alltagstauglich sein kann.

Österreich verbraucht zu viele Rohstoffe aus primären Quellen. Der „Earth Overshoot Day" - das ist jener Tag, an dem die Menschheit die jährlich nachwachsenden Ressourcen vorzeitig aufgebraucht hat - wurde in diesem Jahr im Juli erreicht, in Österreich hingegen war es bereits im März so weit. Hier muss dringend dagegen gesteuert werden. Eine Möglichkeit ist, bei der Herstellung von neuen Produkten statt sogenannten „primären" Rohstoffen recycelte Materialien zu nutzen. Österreich erreicht Spitzenwerte beim Recycling, nun müssen die daraus gewonnenen Rezyklate von Industrie und Gesellschaft auch stärker nachgefragt werden. Damit das gelingt, fordert die Abfall- und Ressourcenwirtschaft die Gleichstellung von primären und recycelten Rohstoffen sowie eine verpflichtende Einsatzquote von recycelten Materialien. So wird der Markt für Rohstoffe aus wiederverwerteten Materialien gestärkt und die Nachfrage danach erhöht.
Die Branchenverbände BDE, bvse, VBS und VOEB begrüßen, dass wesentliche Anmerkungen aus der ersten Konsultation in den Entwurf eingeflossen sind. Zugleich sehen sie jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf. Ohne klare Definitionen und methodische Festlegungen drohe die praktische Umsetzung intransparent zu bleiben und Fehlanreize zu setzen.
Beim EVS BioMasseZentrum handelt sich um eine Vergärungsanlage mit nachgeschalteter Kompostierung. Hier werden rund 55.000 Tonnen Biogut, das über die saarländischen Biotonnen gesammelt wird, sowie rund 5.000 Tonnen Grüngut, das dezentral über kommunale Sammelplätze erfasst wird, verwertet. Dabei werden Energie in Form von Biogas in Erdgasqualität und hochwertiger Kompost gewonnen.

Aktuell wird die Machbarkeit geprüft - ein vielversprechender Ansatz, dessen Realisierung jedoch maßgeblich von politischen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt. Im Rahmen eines Besuchs von Dr. Georg Kippels, Mitglied des Deutschen Bundestags (CDU) für den Rhein-Erft-Kreis, Thomas Okos, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen (CDU) und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, sowie Vertretern der Carbon Management Alliance (CMA), informierte EEW gemeinsam mit den Projektpartnern über den aktuellen Stand des möglichen Vorhabens am Standort im Chemiepark Knapsack.

Die Ringbahn- und Westendbrücke in Berlin-Charlottenburg sind zwei der verkehrsreichsten Autobahnbrücken im Stadtgebiet. Über die beiden Spannbetonbauwerke rollen täglich mehr als 90.000 Fahrzeuge, rund viermal mehr als beim Bau im Jahr 1963 vorgesehen. Als Prüfer im März dieses Jahres einen Riss im Tragwerk der Ringbahnbrücke entdeckten, sperrte die Autobahn GmbH die Brücke umgehend und ordnete deren Abbruch an. Das bedeutete jedoch eine Unterbrechung des Fern- und S-Bahnbetriebs. „Da der Bahnausfall teuer und für Reisende nervig ist und das Schadensausmaß auch an der etwa einen Kilometer entfernten Westendbrücke erheblich war, lag es auf der Hand, auch gleich die Westendbrücke abreißen zu lassen", erläutert Dr. Sebastian Krohn, verantwortlicher Projektingenieur der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH. Um die Dauer der Stilllegung möglichst kurz zu halten, sollte der Abriss des Teilabschnitts, der über die Gleise führt, in zwei Wochen abgeschlossen sein.

Im Rahmen des HYDREAMS-Projekts verfolgt die Swiss Steel Group einen entscheidenden Schritt in diese Richtung. Das von der Europäischen Union seit April 2023 geförderte Projekt untersucht, wie Stahlproduktion durch den Ersatz von Erdgas mit sauberem Wasserstoff klimafreundlicher gestaltet werden kann. Dabei werden zwei verschiedene Ofentypen (Heiz- und Glühöfen) und zwei verschiedene Brennerarten (Impuls- und Flammensysteme) auf ihre Effizienz mit Wasserstoff getestet.

Das entspricht einer Steigerung von 14,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1. HJ 2024: 16.071 Tonnen). Mit ausschlaggebend dafür ist die Einführung des Pfandsystems in Österreich und einigen europäischen Nachbarstaaten. Diese Systeme tragen zu einer Verbesserung des Materials bei, indem nur mehr Getränkeverpackungen in der neuen Fraktion enthalten sind und Störstoffe wie andere Kunststoffverpackungen und Fehlwürfe nahezu ausgeschlossen werden. Daraus resultiert eine Steigerung der gesammelten PET-Getränkeverpackungen, eine höhere Recyclatqualität wie auch eine bessere Kreislaufführung des Werkstoffs PET.

Kunststoffrezyklate rücken zunehmend in den Fokus nachhaltiger Fertigung - doch ihre Nutzung bringt Herausforderungen mit sich. Besonders problematisch: die stark schwankenden und oft unzureichend dokumentierten Materialeigenschaften im Vergleich zu Neuware. Insbesondere die Beschaffenheit der Rezyklatoberflächen beeinflusst maßgeblich die Qualität nachgelagerter Veredelungsprozesse wie Kleben, Bedrucken und Lackieren. Viele Unternehmen zögern daher, rezyklierte Bauteile oberflächenzubehandeln.

So können zum Ende der Betriebsdauer der Rotorblätter die verwendeten Materialien leicht voneinander getrennt und in neuen Anwendungen wiederverwendet werden.

In der Schweiz fallen jährlich fast zwei Millionen Tonnen Metallschrott an. Doch viel davon wird nur unzureichend sortiert und deshalb minderwertig verwertet: Statt im Fahrzeugbau oder in der Maschinenindustrie endet er oft als Baumaterial.

Ab sofort sind alle MediaMarkt- und Saturn-Filialen im E-Schrott-Rückgabefinder auf www.e-schrott-entsorgen.org gelistet. Verbraucher*innen können damit die nächstgelegene Rückgabestelle finden. Als zusätzliche Orientierung dient das einheitliche Logo der Elektrogeräte-Rücknahme: Es zeigt auf einen Blick, dass Altgeräte hier abgegeben werden können.

Die zweite Phase bedeutet, dass die Anlage, die bisher Holzstaub in seine Bestandteile Wasserstoff, Kohlendioxid, Abwasser und Asche aufspaltet, nun mit Kunststoffen „gefüttert" wird.

Die Produktionsstätte produziert, leistungsstarke und energiedichte Speicherlösungen. Bis Ende von 2026 werden planmäßig 250 MWh und bis Ende 2030, 1 GWh pro Jahr produziert.