EEW und Phosphorgewinnung Schkopau (PGS) ermöglichen Phosphorrückgewinnung
Der Vertrag sieht ab Inbetriebnahme Lieferungen von phosphathaltiger Klärschlammasche aus der Monoverbrennung vor und hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren.
Der Vertrag sieht ab Inbetriebnahme Lieferungen von phosphathaltiger Klärschlammasche aus der Monoverbrennung vor und hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren.

Das AZuR-Netzwerk bewertet diese Entwicklung positiv: Sie stärkt die inländische Recyclingwirtschaft und schafft eine wichtige Grundlage für den Ausbau der stofflichen und chemischen Altreifenverwertung in Europa.

Allein in Deutschland würden jährlich mehr als acht Millionen Matratzen entsorgt, heißt es in der Begründung. Der größte Teil davon werde verbrannt - wertvolle Ressourcen wie Schaumstoffe und Textilfasern gingen so verloren. Matratzen seien kaum Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, da sie meist Flammschutzmittel und andere Chemikalien enthielten, die das Recycling von Schaumstoffen erschweren. Die Länder fordern daher die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für den Erlass einer Regelung nach der Ökodesign-Verordnung einzusetzen. Diese Verordnung ermöglicht es, Schadstoffe in Produkten zu regulieren und gilt auch für importierte Waren. Auf diese Weise könnten problematische Bestandteile in Matratzen durch umweltfreundliche, recyclingfähige Alternativen ersetzt werden, ohne dabei die Brandschutzanforderungen zu schwächen.

Neben Lösungen für das mechanische Kunststoffrecycling, realisiert Coperion Anlagen für das chemische Recycling von Kunststoffen. Der Prozess gilt jedoch bislang als energieintensiv und führt nicht immer zu hochwertigen Produkten. Die Verwendung von Katalysatoren könnte eine wichtige Rolle bei der konstanten Steigerung der Qualität des Endprodukts und der Effizienz des Prozesses spielen.

Im November 2024 eröffnete Infinitum AS in Skurve an der Südwestküste Norwegens eine brandneue Sortieranlage.
Die Erklärung betrifft alle Unternehmen entlang der Lieferkette, da ohne transparenten Datenaustausch Informationen nicht oder nur eingeschränkt weitergegeben werden können. Jeder Partner der Inverkehrbringer hat hier die Rolle eines Datenlieferanten.

Der BDE begrüßt die aktuellen Vorschläge von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen und sieht darin ein positives Signal zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Gleichzeitig fordert der Verband, die nun angestoßenen Infrastrukturmaßnahmen auf die Zukunft auszurichten - mit konsequentem Fokus auf Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Innovationsfähigkeit.
Die Branche der Alttextilsammlung und -sortierung schlägt Alarm: Seit dem 1. Januar ist das bestehende System durch eine drastische Verschlechterung der Sammelware, einen Anstieg von Störstoffen und unkontrollierte Entsorgungspraktiken stark unter Druck geraten.

Ein Mitarbeiter wurde vorsorglich zur Beobachtung nach Rauchgasinhalation in ein Krankenhaus gebracht. „Wir sind außerordentlich dankbar für das schnelle und professionelle Handeln der zahlreichen Feuerwehrleute", sagt Jeff Lippert, Geschäftsführer der Veolia Umweltservice Nord GmbH. „Durch ihr beherztes Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf unsere Anlage und die Anlagentechnik verhindert werden."
Die Schrottzukäufe der deutschen Stahlwerke erhöhten sich im Berichtsjahr signifikant um 9,5 % und lagen damit bei 12,7 Mio. t (vgl. Vorjahr: 11,6 Mio. t). Diese Entwicklung korrespondiert mit der gestiegenen Rohstahlproduktion. Die deutschen Stahlhersteller produzierten im Jahr 2024 37,2 Mio. t Rohstahl, was einem Anstieg von 5,2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die Elektrostahlroute, die nahezu ausschließlich Stahlschrott als Einsatzmaterial nutzt. Mit einem markanten Produktionszuwachs von 10,2 % auf 10,8 Mio. t Rohstahl leistete sie einen entscheidenden Beitrag zum Anstieg des Schrottverbrauchs.Trotz der positiven Impulse blieb die gesamtdeutsche Rohstahlerzeugung auch 2024 zum dritten Mal in Folge unter der angestrebten 40-Millionen-Tonnen-Marke und verharrt damit auf einem insgesamt niedrigen Produktionsniveau.Der Schrottaußenhandel war 2024 von gegenläufigen Entwicklungen geprägt und hat auf die gestiegene Stahlproduktion entsprechend reagiert. Während die Importe gegenüber dem Vorjahr um 22 % auf 4,3 Mio. t zunahmen, gingen die Exporte um 11,9 % auf 7 Mio. t zurück. In der Folge verringerte sich der Netto-Exportüberschuss deutlich um 38,9 % auf 2,7 Mio. t.Im Jahr 2024 wurden in Deutschland insgesamt 17 Mio. t Stahlschrott für die Rohstahlerzeugung eingesetzt - ein Plus von 11,2 % gegenüber dem Vorjahr. Unter Einbeziehung von Eisen-, Stahl- und Temperguss beziffern bvse und BDSV den gesamten Stahlschrottverbrauch auf 20,65 Mio. t, was einem Anstieg von 5,7 % entspricht.

Der Circularity Gap Report 2025 (CGR) kommt zu dem Schluss, dass der weltweite Materialverbrauch das Bevölkerungswachstum übersteigt und mehr Abfälle erzeugt, als die Recyclingsysteme bewältigen können. Dies unterstreicht die Notwendigkeit globaler Ziele für die Kreislaufwirtschaft, einer Transformation auf Systemebene und einer multilateralen Zusammenarbeit.

„Die technische Veränderung der Sonneneinstrahlung ist keine Lösung im Kampf gegen den menschgemachten Klimawandel. Das Klima mit technischen Großvorhaben ‚reparieren' zu wollen, ist mit unwägbaren Risiken verbunden und würde unseren Frieden, unsere Sicherheit und die Stabilität von Gesellschaften gefährden", sagt UBA-Präsident Dirk Messner. „Solar Radiation Modification ist auch keine Notfalloption, keine Übergangstechnologie und erst recht kein Freibrief, bei der Vermeidung von Treibhausgasemissionen nachzulassen."

Die nordischen Länder sind weltweit als Spitzenreiter in Sachen Nachhaltigkeit anerkannt und verfügen über einige der fortschrittlichsten Abfallwirtschafts- und Recyclingsysteme der Welt. Um jedoch die sich ständig weiterentwickelnden Umweltziele zu erreichen, die Effizienz zu verbessern und die Herausforderungen in Bezug auf Kosten, Automatisierung und Innovation zu bewältigen, sind kontinuierliche technologische Fortschritte erforderlich.

In der modernen Konsumgesellschaft werden Haushaltsgeräte häufig schnell entsorgt und gegen neuere und vermeintlich bessere Produkte ausgetauscht. Ein Argument dabei ist die größere Energieeffizienz des Neugeräts. Eine neue Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) zu Spülmaschinen, Wäschetrocknern, Staubsaugern sowie Kühl- und Gefriergeräten zeigt nun ein deutlich differenziertes Bild. Meist ist es für den eigenen Geldbeutel und das Klima sinnvoll, ältere Haushaltsgeräte weiter zu nutzen und zu reparieren.
Ziel der neuen Regelung ist es, unbeabsichtigte Freisetzungen entlang der gesamten Lieferkette zu minimieren und so einen wirksamen Beitrag zur Reduktion von Mikroplastik in der Umwelt zu leisten. Die Verordnung bedarf noch der förmlichen Zustimmung beider Institutionen, wird anschließend im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft - ohne dass eine nationale Umsetzung erforderlich ist. Der finale Rechtstext steht derzeit noch aus. Der BDE begrüßt diese Einigung ausdrücklich. Besonders positiv bewertet der BDE, dass sich größtenteils die verhältnismäßig schlanken und praxisorientierten Vorschläge des Rates durchsetzen konnten. Die neue Verordnung basiert auf einem risikobasierten Ansatz, der auf unternehmerische Eigenverantwortung setzt, statt pauschale Umrüstpflichten vorzuschreiben. Unternehmen können künftig individuelle Maßnahmen zur Vermeidung von Granulatverlusten wählen - abgestimmt auf Betriebsgröße, Unternehmensstruktur und spezifische Risikofaktoren. Gleichzeitig werden verbindliche Mindeststandards eingeführt, wie den Einsatz von Industriestaubsaugern in Innen- und Außenbereichen, bruchsichere Verpackungen und geeignete Abfallbehälter. Weitere Maßnahmen, etwa der Einbau von Filtersystemen oder Schutzvorrichtungen, sind nur dann verpflichtend, wenn sie im Rahmen einer risikobasierten Bewertung als erforderlich eingestuft werden. „Unsere Unternehmen haben ein ausgeprägtes Eigeninteresse daran, Kunststoffgranulatverluste zu vermeiden - schließlich handelt es sich um ihr wertvolles Produkt. Die neue Verordnung greift hier mit klaren Leitplanken ein und lässt zugleich genügend Spielraum, um nachhaltig und wirtschaftlich zu handeln", erläutert Anja Siegesmund, geschäftsführende Präsidentin des BDE. Für Unternehmen mit einem Handhabungsvolumen von mehr als 1.000 Tonnen bleibt die Pflicht zur externen Zertifizierung bestehen; für kleinere Betriebe ist alternativ eine Selbsterklärung möglich. Darüber hinaus wird die Anerkennung bestehender Umweltmanagementsysteme ermöglicht, um eine effiziente und bürokratiearme Umsetzung sicherzustellen. Die neue Verordnung schließt in ihrem Anwendungsbereich, wie von Europäischen Parlament gefordert, nun auch Kunststoffstaub, Pulver und Flocken („plastic pellet dust") mit ein. Die Anwendungsfristen der neuen Regelungen betragen 24 Monate, für den Seetransport 36 Monate nach dem Inkrafttreten der Verordnung. Anja Siegesmund fasst zusammen: „Aus Sicht des BDE wurde ein tragfähiger und praxisnaher Kompromiss erzielt, der Umweltschutz und wirtschaftliche Machbarkeit gekonnt vereint - insbesondere durch die Anerkennung bereits existierender Umweltmanagementsysteme." Mit der formellen Annahme, Veröffentlichung und dem Inkrafttreten der Verordnung wird im zweiten oder dritten Quartal 2025 gerechnet, sodass die neuen Anforderungen voraussichtlich ab Mitte 2027 wirksam werden.

Vorrangig geht es um die zeitnahe praxistaugliche Novellierung der Ersatzbaustoff-Verordnung, die Produktanerkennung für Sekundärbaustoffe, auf ressourcenschonende Materialien ausgerichtete, rechtssichere Ausschreibungen im Sinne des Kreislaufwirtschaftsgesetzes sowie den Einsatz von Sekundärbaustoffen in Zement und Beton.

Erfinder*innen und Unternehmen aus Deutschland reichten im Jahr 2024 25.033 Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt (EPA) ein und sicherten sich damit den ersten Platz in Europa sowie den zweiten Platz weltweit. Die USA bleiben mit 47.787 europäischen Patentanmeldungen das führende Herkunftsland, gefolgt von Japan auf dem dritten Platz mit 21.062 Anmeldungen.

Die Forderung nach einer Wertstofftonne in rein kommunaler Verantwortung ist wohl Thema der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD und sorgt für Diskussionen.

HPECycle setzt auf ein bundesweites Netzwerk von Fachbetrieben der Holzpackmittelbranche. Seit Ende 2024 nehmen zahlreiche HPE-Mitgliedsunternehmen an dem System teil und stellen sicher, dass Unternehmen ihre gebrauchten Paletten und andere Holzverpackungen regional abgeben können. Die Paletten werden in den Annahmestellen fachgerecht geprüft, gegebenenfalls gereinigt und repariert, um sie erneut in den Wirtschaftskreislauf einzuführen.

Auf die künftige Bundesregierung kommen gewaltige Herausforderungen zu: massive Verwerfungen in den transatlantischen Beziehungen, andauernder Ukrainekrieg und ungelöste Migrationsthemen, wirtschaftliche Stagnation, Ausrufung nie dagewesener Neuverschuldung und der weiterhin zu adressierende Klimawandel. Noch spannender als die vergangene Wahl wird dieses Mal zu beobachten sein, in welcher politischen Konstellation den Herausforderungen begegnet und vor allem, ob der Politikwechsel auch spürbar wird.