Kommunale Abfallwirtschaft als Beschäftigungsfaktor
Die kommunale Abfallwirtschaft in Österreich rechnet in den kommenden Jahren mit einem steigenden Personalbedarf.

Die kommunale Abfallwirtschaft in Österreich rechnet in den kommenden Jahren mit einem steigenden Personalbedarf.

Künstliche Intelligenz und moderne Sensorik können die Rückgewinnung von Holz aus Sperrmüll deutlich verbessern.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcen- und Klimaschutz. Doch sie ist längst auch ein bedeutender Beschäftigungsfaktor. Eine globale Bestandsaufnahme „Employment in the Circular Economy" von Circle Economy, World Bank Group, International Labour Organization und Page zeigt: Bis zu 142 Millionen Menschen arbeiten weltweit in zirkulären Tätigkeiten.

Auf US-Dollar-Basis gingen die Weltrohstoffpreise gegenüber dem Vormonat um 9,2 Prozent zurück. In Euro betrug der Rückgang 8,0 Prozent.

Nahe Schöningen, rund 20 Kilometer südlich von Helmstedt, baut die T&R GmbH aus Geeste derzeit 17 Windkraftanlagen mit Nabenhöhen von bis zu 100 Metern zurück.

Berlin Packaging Rixius und RIGK haben eine strategische Zusammenarbeit vereinbart.

Lebensmittelabfälle sind eines der größten ungelösten Probleme der europäischen Abfallwirtschaft. Trotz klarer politischer Ziele und der Pflicht zur getrennten Bioabfallsammlung bleibt ein Großteil des organischen Abfalls im Restmüll. Die Studie „The case for Extended Producer Responsibility for food products" von Zero Waste Europe und dem Bio-based Industries Consortium bringt ein Instrument ins Spiel, das in anderen Abfallströmen längst etabliert ist: die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR).

Tomra Recycling erweitert den Einsatzbereich seines sensorbasierten Sortiersystems Autosort Pulse.

Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcenschonung, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist jedoch, ob sich daraus bereits heute belastbare wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen ableiten lassen.

Die bundesweite Aufklärungskampagne Deutschland trennt hat ihre Tour durch Deutschland abgeschlossen.

Die 4. Deutsche Mehrwegkonferenz der Stiftung Initiative Mehrweg und der Deutschen Umwelthilfe fand am 11. Juni im Smart Village in Berlin statt. Im Mittelpunkte standen die EU-Verpackungsordnung sowie Innovationen und Logistik

Die geplante europäische Altfahrzeugverordnung kann die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Nach Auffassung des BDE sollte die Verordnung insbesondere die stoffliche Verwertung von Metallen weiter fördern.

Brech- und Siebanlagen müssen vor Einsatzbeginn oft über weite Strecken transportiert werden. In diesem Zusammenhang die nötige Sicherheit zu gewährleisten, erfordert den Einsatz hochwertiger Hebe- und Ladungssicherungstechnik. Die GIPO AG aus Seedorf im Schweizer Kanton Uri setzt auf Anschlag- und Zurrpunkte des deutschen Spezialisten RUD.

Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben beim EU-Umweltrat in Luxemburg ein gemeinsames Vorgehen gegen Ultra Fast Fashion gefordert.

Die Estato Umweltservice GmbH und Genan haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Bestandteil der Vereinbarung ist die Übernahme des Geschäftsbereichs Reifengranulierung von Estato durch Genan.

Der Gesundheitsausschuss des österreichischen Parlaments hat die Novelle des Tabak- und Nichtraucherschutzgesetzes beschlossen. Bestandteil der Gesetzesänderung ist ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ab Anfang 2027. Die österreichische Abfall- und Ressourcenwirtschaft unterstützt diesen Schritt, für den sie sich seit mehreren Jahren eingesetzt hat.

Die Stellungnahme „Zirkulär bauen: Bestand erhalten, Kreisläufe schließen" des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zeigt, dass der Bau- und Gebäudesektor vor einem grundlegenden Paradigmenwechsel steht. Zirkuläres Bauen kann Rohstoffverbrauch, Emissionen und Abfallmengen signifikant reduzieren, bleibt jedoch bislang hinter seinen Möglichkeiten zurück. Insbesondere im Gebäudebestand liegen enorme Potenziale, die bisher nur unzureichend gehoben werden.

Recycling Europe warnt vor den strukturellen Problemen, die das Kunststoffrecycling in Europa gefährden.

Die Büchl Entsorgungswirtschaft GmbH hat die Genehmigung ihres Kompetenzzentrums Asbest/KMF am Standort Ingolstadt erweitert.

Laut der Studie „Chancen der Circular Economy für die deutsche Industrie" von der Boston Consulting Group und dem Bundesverband der Deutschen Industrie stellt die Kreislaufwirtschaft „einen strategischen Hebel zur effizienten und zielgerichteten Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, der Rohstoffversorgung sowie der Erreichbarkeit von Klimazielen dar". Die deutsche Industrie könnte dadurch unabhängiger, ressourceneffizienter und widerstandsfähiger werden. Zudem sei die wirtschaftliche Bedeutung der zirkulären Wertschöpfung erheblich, gerade vor dem Hintergrund eines stagnierenden Wirtschaftswachstums.