Wie kommen die Kunststoffabfälle ins Meer?
Mit Hilfe eines Modells will die Kunststoffindustrie in Österreich und Deutschland herausfinden, wie Kunststoffabfälle ins Meer gelangen.
Mit Hilfe eines Modells will die Kunststoffindustrie in Österreich und Deutschland herausfinden, wie Kunststoffabfälle ins Meer gelangen.
An der Zeremonie im Ecopark im Stadtteil Tuen Mun nahmen neben Dr. Axel Schweitzer, CEO der Alba Group, auch der Umweltminister von Hongkong Wong Kam-sing, der Deutsche Generalkonsul Nikolaus Graf Lambsdorff sowie weitere Vertreter von Regierung und Behörden teil.
Bei der Reinigung häuslicher Abwässer fielen 2014 in den 669 kommunalen Kläranlagen Sachsens 81 116 Tonnen Klärschlamm (Trockenmasse, TM) an. Rund 26 Prozent der kommunalen Klärschlämme (19 142 Tonnen TM) wurden aufgrund der enthaltenen Schadstoffe verbrannt, während der überwiegende Mengenanteil (53 875 Tonnen TM) stofflich verwertet wurde.

Nach Auffassung des bvse kann mehr Recycling von Gewerbeabfällen vor allem dann gelingen, wenn die Getrennthaltung an den Anfallstellen konsequent durchgeführt wird. Hier gebe es durchaus noch Potenzial. Doch wenn man hier weiter kommen möchte, muss man vor allem die Abfallerzeuger in die Verantwortung nehmen.

Die Prognosen führender Wirtschaftsinstitute zur Konjunkturentwicklung in 2016 sind durchaus positiv. Trotzdem können die mittelständischen Recycling- und Entsorgungsunternehmen nicht sorgenfrei in die Zukunft blicken, stellte bvse-Präsident Bernhard Reiling in seinem Neujahrsanschreiben an die Mitglieder fest.
Im Rahmen des Neujahrsempfangs des bvse heute in München sprach der parlamentatischer Staatssekretär Florian Pronold unter anderem über den aktuellen Stand des Wertstoffgesetzes.
In unabhängigen Pressemitteilungen haben sich BDE, bvse und BDSV klar gegen die Absicht einiger Bundesländer gestellt, die Organisationshoheit zur Wertstofferfassung den Kommunen zuzuschreiben.

Die Kreislaufwirtschaft ist eine einschneidende Veränderung - nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für alle anderen Bereiche. Dafür muss es aber klare Regeln geben, die heute noch weitgehend fehlen. DIN, DKE und VDI haben in Zusammenarbeit mit mehr als 500 Expert*innen die „Deutsche Normungsroadmap Circular Economy" vorgelegt. Der Beitrag gibt einen kleinen Einblick in die ambitionierten Pläne.

Die kommende Dekade werde entscheidend dafür sein, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen und die notwendigen Schritte Richtung Netto-Null-Emissionen zu unternehmen, erklärt die Europäische Kommission. In den kommenden Jahren mussten die wirtschaftlichen Weichen dafür gestellt werden. Es wurden neue Märkte entstehen, neue Technologien entwickelt und das Energiesystem sich verändern. Wer dabei zuerst und schnell investiert, werde sich einen guten Platz in dieser neuen Wirtschaft sichern. Damit die EU dabei gut abschneidet, hat die Kommission einen „Industrieplan für den Grünen Deal" vorgelegt.

Millionen Tonnen E-Schrott warten darauf, in den Stoffkreislauf zurückzukehren. Die effiziente Behandlung lohnt sich, die Technologien stehen bereit. Wieso geht trotzdem so viel verloren? Über diese und andere Fragen wurde auf dem International Electronics Recycling Congress in Salzburg diskutiert. Deutlich wurde dabei: Der Zugang zu urbanen Minen und anderen Quellen muss schnellstens vereinfacht werden.