Tonerkartuschen-Kunststoffe im Kreislauf
Close the Loop liefert recyceltes HIPS aus Tonerkartuschen an ETRIA und etabliert Kreislaufwirtschaft für Hightech-Kunststoffe in Europa.

Close the Loop liefert recyceltes HIPS aus Tonerkartuschen an ETRIA und etabliert Kreislaufwirtschaft für Hightech-Kunststoffe in Europa.

UNTHA präsentiert auf der IFAT Munich 2026 neue Zerkleinerer, Systemlösungen und Weiterentwicklungen für Recycling und Ersatzbrennstoffe.

Die PPWR Leitlinien der Europäischen Kommission konkretisieren neue Verpackungsvorschriften, Einwegbeschränkungen und Herstellerpflichten in der EU.

Effiziente und sichere Prozesse sind in der Biomasseverwertung entscheidend. Unter Mit-wirkung von GAP und dem italienischen Vertriebspartner Cesaro Mac Import ist der neue Teleskoplader Sennebogen 360 G vom Prototypen zur serienreife entwickelt worden. GAP ist Teil der Piantoni Group, betreibt eine Flotte von über 780 Maschinen und ist speziali-siert auf Logistik- und Umschlagprozesse in verschiedenen Branchen.

Die GP Günter Papenburg AG investiert in Maschinen mit grünem Stahl der Salzgitter AG und stärkt CO₂-arme Wertschöpfung in Bau und Recycling.

Ein neues Verfahren zum Windelrecycling aus Produktionsabfällen ermöglicht die Rückgewinnung von Kunststoffen, Zellulose und Superabsorbern und reduziert Emissionen.

Der Gesetzentwurf zum Recht auf Reparatur verpflichtet Hersteller zu längerer Reparatur und stärkt Verbraucherrechte sowie nachhaltigen Konsum.

Ein Bündnis aus Organisationen aus Umwelt- und Wirtschaftsbereichen bewertet die Entscheidung als Signal für eine veränderte Abfallpolitik auf kommunaler Ebene. Neben der Reduzierung von Abfallmengen steht die verursachergerechte Verteilung von Entsorgungskosten im Fokus.

Am Stand in Halle B6 werden Einblicke in die technologische Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte gegeben. Dabei reicht der Überblick von frühen optischen Sortierlösungen bis hin zu aktuellen, integrierten Systemen, die verschiedene Sensor- und KI-Technologien kombinieren.

Das Netzwerk umfasst unter anderem plastship, Hannawald Plastik, PACKLIANCE sowie die DAkkS-akkreditierte Einheit PlastCert. Ziel ist es, Anforderungen aus Regulierung und Markt entlang der Wertschöpfungskette zu verbinden und in operative Prozesse zu überführen.

Sesotec zeigt auf der IFAT 2026 sensor- und KI-basierte Sortiertechnologien für Kunststoff- und Glasrecycling sowie Lösungen für schwarze Kunststoffe und flexible Anlagenintegration.

Das Projekt SäureWert entwickelt ein Verfahren zur Säurerückgewinnung und Rohstoffrückgewinnung in der metallverarbeitenden und chemischen Industrie und stärkt die Kreislaufwirtschaft.

Wenn das sortierte Material direkt in die eigene Betonproduktion geht, gibt es keinen Puffer. Was die Sortierung durchlässt, landet im eigenen Produkt. Das macht die Qualitätsanforderung an SORTAG besonders konkret: Die Anlage muss so sortieren, dass die mineralische Fraktion den Normen für RC-Beton genügt, die in der Schweiz zu den strengsten weltweit gehören.

Während einzelne Vorschläge richtige Impulse für eine stärkere Kreislaufwirtschaft setzen, warnt der BDE vor Regelungen, die über die europäischen Vorgaben hinausgehen, etablierte Marktstrukturen gefährden und dringend notwendige Investitionssicherheit untergraben. Handlungsbedarf besteht vor allem bei der Übergangsregelung zur neuen Herstellerdefinition (Ziffer 6): Der BDE empfiehlt, Änderungen bei der Systembeteiligungspflicht erst mit Wirkung ab dem 1. Januar 2027 in Kraft treten zu lassen, um systemgefährdende Finanzierungslücken bei den Produzentenverantwortungsorganisationen zu vermeiden. Ein entsprechendes Rechtsgutachten liegt dem BDE vor.

Knapp 380 Teilnehmer konnte der Schweizer Recyclingkongress 2026 verzeichnen, der Ende Januar von Swiss Recycle und SVKI veranstaltet wurde. Neben der Revision des Umwelt-schutzgesetzes (USG) und der Vorbereitung zur Wiederverwendung von Elektrogeräten stand auch der Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Recyclingbranche im Fokus.

Die Automobilindustrie steht im Zentrum der europäischen Bemühungen, Res-sourcenkreisläufe zu schließen und den Übergang zu einer zirkulären Wirtschaft voranzutreiben. Die Studie „Increasing plastic circularity in the automotive sector: Supply chain analysis and policy options from the European Union (EU)" von Wis-senschaftler*innen aus Italien und den Niederlanden hat die Kunststoffzirkulari-tät im Automobilsektor untersucht. Dabei fokussiert sie sich auf die Treiber und Hürden des Recyclings. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recyc-ling" veröffentlicht.

Nach Berechnungen der Bundesregierung können im Jahr 2030 rund sieben Milliarden Kubikmeter Erdgas und etwa vier Milliarden Liter Benzin eingespart werden. Gleichzeitig werden zusätzliche Ausschreibungen für Windenergieanlagen sowie Förderprogramme für Elektromobilität und industrielle Dekarbonisierung umgesetzt.

Und wieder einmal will die EU Dinge beschleunigen. Diesmal soll es mit dem „Industrial Ac-celerator Act" um ausgewählte industrielle Sektoren gehen. Dabei stehen vor allem die öffent-liche Beschaffung und Genehmigungsverfahren im Fokus.

Wo steht Deutschland in Sachen Kreislaufwirtschaft und wie sieht es mit den europäischen Zielen aus? Die Studie „Kreislaufwirtschafts-Strategien der EU und Deutschlands im Ver-gleich" der Bertelsmann-Stiftung hat den Status quo in Deutschland untersucht. Außer-dem wurde geprüft, ob die deutschen Ziele denen der EU entsprechen.

Die PPWR-Umsetzung erfordert frühzeitige Maßnahmen. Rechtliche Unsicherheiten erschweren die Planung, während die Konformitätserklärung ab 2026 verpflichtend wird.