Einen Markt schaffen
Die Notwendigkeit der Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft wird kaum noch in Frage gestellt. Eine praktische Umsetzung findet dennoch nicht statt. Dies gilt insbesondere für die Wertschöpfungskette Kunststoff. Das Problem besteht darin, dass Klimaneutralität bis 2045 eine völlig neue Aufstellung der Wertschöpfungskette erfordere. Die dazu erforderlichen Investitionen können von den Akteuren aber kaum erbracht werden. Insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der Kunststoffrecycler sei bedroht. Daher hat das Positionspapier „Optionen für einen funktionsfähigen Markt für Kunststoffrezyklate" des Wuppertal Instituts im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt untersucht, welche Rahmenbedingungen für einen tragfähigen Markt für Kunststoffrezyklate erforderlich sind.