Der Wert steckt in der Legierung
Der steigende Aluminiumbedarf der europäischen Automobilindustrie erhöht den Druck, mehr Sekundärmaterial in anspruchsvollen Fahrzeuganwendungen einzusetzen.

Der steigende Aluminiumbedarf der europäischen Automobilindustrie erhöht den Druck, mehr Sekundärmaterial in anspruchsvollen Fahrzeuganwendungen einzusetzen.

Auf der Bauma in München weckte der Cat 319 das Interesse des Hildesheimer Abbruch- und Recyclingunternehmers Jürgen Hoffmann. Der Firmenchef suchte einen kompakten Bagger. Ein Cat 315 war ihm zu klein, ein Cat 325 zu groß. Die Baumaschine mit einem Einsatzgewicht von 21,6 Tonnen passte in diese Lücke. Hoffmann bestellte daraufhin bei Harald Koschny, leitender Verkaufsrepräsentant der Zeppelin Niederlassung Hannover, das auf der Messe erste von der Zeppelin-Gruppe verkaufte Modell. Die Maschine geht nun in den Abbrucheinsatz.

Untha stellt mit dem MR1800C PRO einen neuen 1-Wellen-Universalzerkleinerer für robuste Materialien vor.

RiBotl Solutions produziert in Indien lebensmitteltaugliches rPET-Granulat. Die Starlinger-Anlage erreicht bis zu 16.000 Tonnen pro Jahr.

Recycling gilt vielfach als Schlüssel zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Für Titan in der Luftfahrt zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild.

Wie die Studie „How accurate are food waste tracking systems?" von Wissenschaftlern aus Deutschland, Dänemark und Schweden zeigt, unterschätzen Küchen ihre Lebensmittelabfälle systematisch - im Schnitt um rund 30 Prozent.

Die EU setzt auf Recycling, verbindliche Rückgewinnungsziele, Ökodesign und bessere Stoffstromdaten, um ihre Abhängigkeit von kritischen Primärrohstoffen zu verringern.

Vecoplan stellt das KI-gestützte Wärmebildsystem „Hotspot Monitoring" vor. Es soll kritische Temperaturen erkennen, bevor ein Brand entsteht.

Der Export hochlegierter Werkzeugstahlschrotte ist bislang gängige Praxis, führt jedoch häufig zum Verlust wertvoller Legierungselemente in nachgelagerten Stoffströmen.

Die Cat Central App bündelt laut Unternehmen Maschinendaten, Fehlerdiagnose, Wartung, Ersatzteile und Sup-port auf dem Smartphone.

Technische Kunststoffe wie Polyamide und Polyurethane stellen die Kreislaufwirtschaft vor besondere Anforderungen, weil komplexe Stoffströme auf hohe Qualitätsanforderungen der Folgeanwendungen treffen.

Die öffentliche Hand lenkt mit ihren Haushalten gewaltige Finanzströme, doch Umwelt- und Ressourceneffekte spielen dabei bislang nur eine Nebenrolle.

Mehr als tausend Tonnen aufbereiteter Schrott - und dazwischen ein einzelner kritischer Störstoff. Wird dieser erst beim Entladen im Stahlwerk entdeckt, kann im ungünstigen Fall die gesamte Schiffsladung zurückgewiesen werden.

Ein neues, kostenfreies Tool des Wuppertal Instituts soll Unternehmen helfen, die Rendite zirkulärer Geschäftsmodelle vorab abzuschätzen.

Eine Datenplattform des Fraunhofer IGB soll Biogasanlagen strompreisorientiert steuern, auch bei Dunkelflauten.

Kunststoffverpackungsabfälle aus dem Gesundheitswesen stellen einen mengenmäßig relevanten, bislang unzureichend genutzten Wertstoffstrom dar.