Studie analysiert Kreislaufwirtschaft der Holzindustrie
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für die Holzindustrie zunehmend an Bedeutung.

Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für die Holzindustrie zunehmend an Bedeutung.

Das Forschungsprojekt ETH-Soil unterstützt den Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette für organische Düngemittel in Äthiopien.

Durch die Brikettierung von Schleifschlämmen führt der Wälzlagerhersteller SKF Kühlschmierstoffe (KSS) nahezu vollständig in den Produktionskreislauf zurück.

Ein internationales Forschungsteam schlägt mit Sustainability Robotics ein neues Forschungsgebiet vor.

Mit der Novellierung der Industrieemissionsrichtlinie rücken Deponien erneut in den Fokus europäischer Umweltpolitik. Der aktuelle Stand der Technik zeigt: Moderne Anlagen leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche Potenziale, insbesondere bei Altdeponien. Die Studie „Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien" von IFAS und HiiCCE im Auftrag des Umweltbundesamts präsentiert eine umfassende Bestandsaufnahme und zeigt, welche technischen und regulatorischen Entwicklungen die Branche künftig prägen werden.

Der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen wächst weltweit rasant. Doch mit der steigenden Produktion nehmen auch Energieverbrauch, Materialverluste und Abfallmengen deutlich zu. Die Studie "Mapping the global flow of fiber-reinforced polymer composites and supply chain energy requirements" amerikanischer Wissenschaftler*innen zeigt im Detail, wie viel Energie die Herstellung von Composites tatsächlich benötigt, wo entlang der Lieferkette große Mengen Produktionsabfälle entstehen und warum Recycling bislang nur eine Nebenrolle spielt. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

Ein Forschungsteam der TU Bergakademie Freiberg hat eine kompostierbare Alternative zu herkömmlichen Leiterplatten entwickelt.

Die SSI Schäfer Plastics GmbH hat den Müllgroßbehälter GMT Duron mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern vorgestellt.

Glasrecycling zählt zu den erfolgreichsten Recyclingprozessen. Glas kann beliebig oft wie-der eingeschmolzen werden, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Die Sammelquoten sind seit vielen Jahren hoch. Darüber hinaus werden beim Einsatz von recycelten Glasscherben im Vergleich zur Neuproduktion deutlich weniger Energie und Rohstoffe benötigt.

Lebensmittelverluste verursachen entlang der globalen Lieferketten enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden. Die Studie „Making the invisible visible" von Avery Dennison kommt zu dem Ergebnis, dass allein im Einzelhandel und in der vorgelagerten Lieferkette jährlich wirtschaftliche Verluste in Höhe von rund 540 Milliarden US-Dollar entstehen. Neue digitale Technologien versprechen mehr Transparenz über Bestände, Haltbarkeit und Warenströme.

Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung bilden eine zusammenhängende „dreifache planetare Krise".

Das europäische Forschungsprojekt REACT entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Ethylen aus industriellen Kohlendioxid-Emissionen herstellen lässt.

Wirbelstromabscheider gehören zu den zentralen Aggregaten moderner Sortieranlagen für Haus-, Gewerbe- und Verpackungsabfälle.

Die Stahlindustrie gehört weltweit zu den größten industriellen Emittenten von Treibhausgasen. Neben neuen Produktionsverfahren und einer klimafreundlichen Energieversorgung bietet insbesondere die Kreislaufwirtschaft große Chancen zur Emissionsminderung. Die Studie „Circular Economy can substantially reduce EU steel supply chain emissions: A quality-focused circularity assessment" niederländischer und spanischer Wissenschaftler*innen zeigt, dass durch Materialeffizienz, längere Produktlebensdauern und hochwertiges Recycling der Stahlbedarf in Europa deutlich sinken und der Anteil von Sekundärstahl massiv steigen könnte. Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge des verfügbaren Schrotts, sondern vor allem seine Qualität. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

Das Unternehmen Loop-it verarbeitet an seinem Standort in Oberwölbling in Niederösterreich inzwischen bis zu 500 Matratzen pro Arbeitstag.

Die Emissionen der stationären Industrie- und Energieanlagen in Deutschland sind im Europäischen Emissionshandel (EU-ETS 1) 2025 um 3,2 Prozent auf rund 264 Millionen Tonnen CO2äq gesunken.

Steigende Rohstoffpreise, geopolitische Unsicherheiten und wachsender ESG-Druck verändern die Spielregeln der Entsorgungswirtschaft. Deponien stehen dabei zunehmend im Fokus - nicht nur als Kostenfaktor und Haftungsrisiko, sondern als potenzielles Rohstofflager. In der Studie "Moving waste storage towards a circular economy: barriers and opportunities" haben britische Wissenschaftler*innen mit dem ASPIRE-Konzept einen Ansatz entwickelt, der industrielle und mineralische Abfälle gezielt zur späteren Wertschöpfung nutzt. Die Studie wurde im „Journal of Environmental Management" veröffentlicht.