Motorlösung für Recycling-Schredder
Menzel Elektromotoren hat einen Schleifringläufermotor für den Einsatz in einer stark beanspruchten Schredderanlage ausgelegt und kurzfristig bereitgestellt.

Menzel Elektromotoren hat einen Schleifringläufermotor für den Einsatz in einer stark beanspruchten Schredderanlage ausgelegt und kurzfristig bereitgestellt.

Die Rückführung ausgedienter Textilien in den Wertstoffkreislauf gilt als eine der zentralen Herausforderungen der europäischen Kreislaufwirtschaft. Vor diesem Hintergrund engagiert sich Mewa gemeinsam mit dem polnischen Recyclingunternehmen PPHU TUR und weiteren Partnern im europäischen Branchenverband European Textile Services Association (ETSA) für die Entwicklung und Umsetzung von Recyclinglösungen für Berufskleidung.

Das Kunststoff-Zentrum SKZ hat die Gewinner eines bundesweiten Ideenwettbewerbs zum Textilrecycling ausgezeichnet. Schülerinnen, Schüler und Studierende entwickelten Konzepte für Kunststoffbauteile aus Alttextilien. Der Wettbewerb entstand im Rahmen eines Forschungsprojekts, das neue Verwertungswege für textile Abfälle untersucht.

Die europäische Stahlindustrie steht vor der Aufgabe, ihre Produktion zu dekarbonisieren und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich die Universität Duisburg-Essen am Horizon-Europe-Projekt DiversEAFy.

Der Entsorgungsfachbetrieb F. Ehrich GmbH & Co. KG setzt für die Erfassung metallischer Produktionsrückstände auf einen speziell entwickelten Vierkammer-Abrollcontainer. Die Behälter nach DIN 30722 entstanden in Zusammenarbeit mit Ellermann Containersysteme und wurden auf die Anforderungen eines Metallbaubetriebs in Eckernförde zugeschnitten.

Der Radlader WA170M-11 ist ab sofort mit einer neuen Waste & Recycling-Spezifikation erhältlich. Die werkseitig konfigurierte Ausführung richtet sich an Unternehmen der Abfallwirtschaft, des Recyclings, der Aufbereitung sowie der Abbruchbranche.

Der niederländische Stahlhersteller Tata Steel IJmuiden und Ecocem haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit bei der Entwicklung und möglichen Nutzung von Stahlschlacken für kohlenstoffarmen Zement, Mörtel und Beton in Europa auszubauen.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcenschutz, Klimaneutralität und eine sichere Roh-stoffversorgung der Industrie. Doch ein zentrales Problem bleibt bislang ungelöst: Für viele Metallströme fehlen belastbare Daten über Mengen, Qualitäten und tatsächliche Recyclingpfade. Die Analyse „Data requirements for a successful circular economy" des Umweltbundesamts und der Deutschen Rohstoffa-gentur zeigt, dass entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhebliche Informationslücken bestehen.

Beim Recycling von Lithium-Ionen-Batterien bilden thermische Verfahren eine wichti-ge Stellschraube für die Rückgewinnungsquoten kritischer Rohstoffe. Aktuell unter-sucht die RWTH Aachen im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojekts die opti-mierte thermische Konditionierung unter Einsatz eines neuen Prototypen-Reaktors der Gebrüder Lödige Maschinenbau GmbH. Jetzt, zur Mitte der Laufzeit, liegen erste Ergebnisse vor: Sie belegen die großen Potenziale einer „mischenden Pyrolyse" bei der thermischen Vorbehandlung von Batteriematerialien.

Viele Rohstoffe stehen und liegen im wahrsten Sinne vor unserer Tür. Genutzt wer-den sie aus einer Reihe von Gründen trotzdem nicht. Das soll sich nun ändern. Das Um-weltbundesamt hat mit der Entwicklung einer nationalen Urban-Mining-Strategie begonnen.

Ziel der Konferenz ist es, den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie zur Kreislaufwirtschaft in der Produktion auszubauen. Im Mittelpunkt stehen neue Forschungsergebnisse, technologische Entwicklungen und branchenübergreifende Ansätze für ressourcenschonende Fertigungsprozesse.

Forschende der Empa entwickeln neue Materialien für PEM-Elektrolyseure, um die Herstellung von grünem Wasserstoff kostengünstiger und industriell skalierbar zu machen.