Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Europäische Umweltagentur (EEA) verdeutlicht in ihrem Bericht „Scaling circular business mo-dels in Europe", dass die Kreislaufwirtschaft in Europa trotz politischer Förderung und steigender Investitionen in Europa strukturell unterentwickelt ist.

Das Schweizer Forschungsprojekt „Circular Workwear" hat die Potenziale des Recyclings von Arbeitsbekleidung untersucht, die trotz professioneller Waschung und systematischer Erfassung oft verbrannt wird. Der Schlussbericht der Hochschule Luzern zeigt, dass geschlossene Textilkreisläufe hauptsächlich eine Systemfrage sind.

Der Ausbau der Elektromobilität ist entscheidend für die Dekarbonisierung des Verkehrssektors.

Obwohl einige Wirtschaftssektoren im Jahr 2025 erhebliche Fortschritte erzielt haben, sind die deutschen Treibhausgasemissionen nahezu konstant geblieben.

Digitale Technologien treiben eine funktionierende Kreislaufwirtschaft maßgeblich voran.

Die internationale Recyclingbranche traf sich Anfang Juni auf dem Weltkongress des Bureau of International Recycling (BIR) in Göteborg, Schweden.

Energieintensive Industrien stehen im Zentrum der europäischen Klima-, Umwelt- und Industriepolitik.

Falsche Mülltrennung behindert hochwertiges Recycling in Europa erheblich. Die EU strebt mit der Packaging and Packaging Waste Regulation erstmals einheitliche Symbole an.

Lebensmittelabfälle entstehen zu einem Großteil in privaten Haushalten. Dort liegen erhebliche Potenziale für die Abfallvermeidung. Die Feldstudie „Sharing to prevent waste: The effectiveness of an intervention encouraging food sharing" niederländischer Wissenschaftler*innen belegt einen positiven Effekt: Eine einfache Kombination aus Informationsleitfaden und Erinnerungssticker erhöht die Weitergabe von Lebensmitteln signifikant und verkürzt Lagerungsprozesse. Das Fachjournal „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlichte die Studie.

Laut der Studie „Transforming textile waste into materials using fungi"könnten textile Abfallströme künftig nicht mehr primär als Entsorgungsproblem, sondern als Rohstoffbasis für neue Verbundwerkstoffe betrachtet werden. Forschende der Universität Wien und der Estonian University of Life Sciences haben nachgewiesen, dass Pilzmyzelien Altkleider zu belastbaren Laminatstrukturen verbinden können, deren mechanische Eigenschaften deutlich über bisherigen Myzelwerkstoffen liegen. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recyc-ling" veröffentlicht.