Michael Brunn
Editor-in-Chief
Editor-in-Chief

Der „Circularity Gap Report 2026 - The Value Gap" von Circle Economy betont, dass die globale Ressour-cenproduktivität seit einem Jahrzehnt nicht mehr zunimmt. Es wird immer mehr Material verbraucht, ohne dass echte Effizienzgewinne erzielt werden. Der aktuelle Circularity Gap Report legt den Fokus da-her nicht mehr auf den Einsatz von Sekundärrohstoffen. Vielmehr untersucht er das Ausmaß des ver-meidbaren Wertverlusts durch lineare und ineffiziente wirtschaftliche Praktiken.

Die Richtlinie für Einwegkunststoffe (SUP-Richtlinie) sieht vor, dass die Mitgliedstaaten regelmäßig über ihre Aktivitäten berichten müssen. Nun hat die Europäische Kommission die ersten Zahlen für das Jahr 2022 veröffentlicht.

Die dualen Systeme starten mit Partnern die bundesweite Aktion „Deutschland trennt". Ziel ist es, die richtige Mülltrennung zu verbessern und das Verpackungsrecycling zu stärken.

Die Einführung von DIWASS und die neue EU-Abfallverbringungsverordnung sorgen in der Recyclingbranche für erhebliche Unsicherheit. Unternehmen warnen vor Exportstopps, Wettbewerbsnachteilen und fehlenden Übergangslösungen.

Die Tagung steht unter dem Leitthema „Kunststoffrecycling 2026: Märkte im Wandel - Zukunft gestalten mit der PPWR". Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen der europäischen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), die Entwicklung der Rezyklatmärkte sowie technologische und strategische Ansätze zur Weiterentwicklung der Kunststoffkreislaufwirtschaft. Vertreterinnen und Vertreter aus Recyclingwirtschaft, Industrie, Handel, Wissenschaft und Politik diskutieren aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

Im Mittelpunkt standen die wirtschaftliche Lage der Recycler, die Qualität von Kunststoffabfällen sowie die Frage, wie sich die europäischen Recyclingziele unter den aktuellen Marktbedingungen erreichen lassen.

Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Michael Stoll, Remex GmbH, für drei Jahre gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Rebecca Winkler, Avea GmbH & Co. KG, für die Fachgruppe Hausmüllverbrennungsschlacke sowie Torsten Zuber, Reks GmbH & Co. KG, für die Fachgruppe Untertägige Verwertung und Beseitigung.

Die Reihenfolge der Investition fiel dabei ungewöhnlich aus: Zunächst beschaffte das Unternehmen die Anbaugeräte für den Abbruch, anschließend folgten die passenden Kompaktmaschinen. Geschäftsführer Felix Wessel entschied sich nach eigenen Angaben gemeinsam mit den Maschinisten für die Cat Geräte. Ausschlaggebend waren neben den Leistungsdaten vor allem Bedienkomfort und Vielseitigkeit.

Regionale Pflanzenaschen könnten Reisspelzenaschen als Abdeckmassen auf Stahlschmelzen ersetzen. Das untersucht das neue Forschungsprojekt Siliziplants, das im April 2026 gestartet ist.

Vor mehr als 100 Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden erklärte Silke Karcher, Leiterin der Unterabteilung Kreislaufwirtschaft im Bundesumweltministerium, dass die EU-Kommission Nachbesserungen am Gesetzentwurf verlangt habe. Nach Einschätzung der Beteiligten betreffen die Hinweise keine grundlegenden Änderungen. Dennoch verlängert sich durch das laufende Notifizierungsverfahren der Zeitplan für das Gesetzgebungsverfahren.