Michael Brunn
Editor-in-Chief
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Nach Angaben des bvse griff der Antrag zentrale Forderungen aus dem 7-Punkte-Plan des Fachverbands Textilrecycling auf. Vorgesehen waren unter anderem wirtschaftliche Entlastungen für Sammelstellen, bundesweite Informationskampagnen zur getrennten Sammlung sowie bundeseinheitliche Vollzugshinweise zur seit Januar 2025 geltenden Getrenntsammlungspflicht für Textilien.

RLG tritt Cibutex bei und will Rücknahme-, Sortier- und Recyclinglösungen für B2B-Textilien in Europa ausbauen.

Die ARA investiert gemeinsam mit Partnern 100 Millionen Euro in neue Recyclinganlagen und erreicht die EU-Recyclingquote für Kunststoffverpackungen im Haushaltsbereich.

Die Circular Valley Stiftung zeigt, wie Kreislaufwirtschaft Gesundheit schützt: durch weniger Schadstoffe im Wasser, weniger Mikroplastik und zirkuläres Bauen.

Die sekrowest KG aus dem Kreis Soest ist erneut als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert worden und stellt ihre Unternehmensstruktur neu auf.

Pyrum erhält von Continental die Lieferfreigabe für ThermoTireBlack aus der neuen Mahl- und Pelletieranlage in Dillingen/Saar.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Qualitätsstahl künftig mit einem deutlich höheren Anteil an Stahlschrott herstellen lässt. Nach Angaben von Tata Steel Nederland sollen die Erkenntnisse des Projekts auch in die eigene Transformation hin zu einer emissionsärmeren Stahlproduktion einfließen.

Demnach sank das jährliche Wachstum der zirkulären Kunststoffproduktion in Europa von 13,6 Prozent im Jahr 2022 auf 1,2 Prozent im Jahr 2024. Die zirkuläre Produktion erreichte damit 8,7 Millionen Tonnen beziehungsweise 15,8 Prozent der gesamten Kunststoffproduktion. Weltweit stieg das Wachstum der zirkulären Kunststoffproduktion dagegen von 5 auf 7,7 Prozent. Auch die Nachfrage europäischer Verarbeiter nach zirkulären Kunststoffen entwickelte sich schwächer. Das Wachstum ging im selben Zeitraum von 16,2 auf 4 Prozent zurück.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen Arbeitskleidung sowie Textilien aus Hotellerie und Gesundheitseinrichtungen. Ziel ist es, geschlossene oder teilgeschlossene Stoffkreisläufe für gewerblich genutzte Textilien zu entwickeln. Materialmischungen, Verschleiß und Verschmutzungen erschweren bislang häufig die Wiederverwertung dieser Stoffströme. Gleichzeitig fallen die Textilien regelmäßig und in gut dokumentierten Mengen an. Dadurch lassen sich Materialarten und Nutzungszyklen vergleichsweise präzise nachvollziehen.

Die Genehmigung umfasst die Recyclinghalle, Lager- und Umschlagsflächen sowie Verkehrs- und Zufahrtsbereiche. Das Projekt erstreckt sich über rund 10.000 Quadratmeter. Noch im Sommer sollen die Erdarbeiten beginnen. Anschließend folgt der Bau der Halle.