Augustin Entsorgung übernimmt Heiko Bick Aktenvernichtung
Augustin Entsorgung übernimmt Heiko Bick Aktenvernichtung in Osnabrück und erweitert Kapazitäten für zertifizierte Aktenvernichtung und Datenträgervernichtung nach DIN 66399.

Augustin Entsorgung übernimmt Heiko Bick Aktenvernichtung in Osnabrück und erweitert Kapazitäten für zertifizierte Aktenvernichtung und Datenträgervernichtung nach DIN 66399.

Das ReRubber Solutions Netzwerk erweitert sich um matteco und stärkt die Entwicklung von Anwendungen aus Gummimehl in der Kreislaufwirtschaft.

Steinert präsentiert auf der IFAT Sortierlösungen für Aluminium, PET-Recycling, Bauabfälle und Metallströme sowie KI-gestützte Technologien und Servicekonzepte.

Aktuelle Entwicklungen im Kreislaufwirtschaftsrecht zeigen Spannungsfelder zwischen Bürokratieabbau, Umweltschutz und praktischer Umsetzung in der Entsorgungswirtschaft.

Sesotec und WeSort.AI bauen ihre Partnerschaft aus und setzen auf KI-basierte Sortierung zur Batterieerkennung, Brandprävention und Optimierung von Recyclinganlagen.

SSI SCHÄFER Plastics präsentiert die Behälterserie GMT Duron für die Kreislaufwirtschaft mit Fokus auf Ressourceneffizienz, Stabilität und kommunale Anwendungen.

Der Konflikt im Nahen Osten verursacht historische Lieferausfälle, da die Ölexporte durch die Straße von Hormus nahezu zum Erliegen gekommen sind. Golf‑Produzenten sind gezwungen, ihre Förderung um mindestens 10 mb/d zurückzufahren, während die globalen Vorräte steigen und die Marktvolatilität zunimmt. In Q2 2026 werden eingeschränkte Transportwege, Produktionskürzungen und geopolitische Unsicherheit den strukturellen Preisdruck auf Rohöl erhöhen.

Eine UBA-Studie zeigt neue Erkenntnisse zu F-Gase-Emissionen in Deutschland und identifiziert regionale Hotspots durch Atmosphärenmessungen.

Auf der IFAT stellt die W&L Coating Systems GmbH ein Verfahren zur elektrochemischen Oxidation vor, das auf bor-dotierten Diamant-Elektroden basiert. Ziel ist die vollständige Zersetzung persistenter Schadstoffe zu mineralischen Endprodukten.

Den größten Anteil am Aufkommen hatte Bauschutt, bestehend aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik. Mit 36,4 Millionen Tonnen entsprach dies 48,0 Prozent der Gesamtmenge. Im Vergleich zu 2022 ging dieser Wert um 19,3 Prozent beziehungsweise 8,7 Millionen Tonnen zurück. Straßenaufbruch machte 21,0 Prozent beziehungsweise 15,9 Millionen Tonnen aus, während Bodenaushub mit 16,7 Prozent beziehungsweise 12,6 Millionen Tonnen erfasst wurde.

Der erste Bericht zum Rohstoffmonitoring NRW zeigt eine anhaltend hohe Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen. Recycling ergänzt, kann Primärrohstoffe jedoch nicht ersetzen.

Emmanuelle Menning übernimmt als Veolia Deutschland CEO die Leitung der Aktivitäten und verantwortet die Umsetzung des Strategieprogramms GreenUp.

Close the Loop liefert recyceltes HIPS aus Tonerkartuschen an ETRIA und etabliert Kreislaufwirtschaft für Hightech-Kunststoffe in Europa.

Die festen Preise sind nicht zuletzt eine Folge der aktuellen globalen Krisen. Vor allem der Krieg am Golf wirkt sich derzeit massiv auf das Vertrauen der Marktteilnehmer und die Lieferketten aus. Nicht nur die Sperrung der wichtigen Wasserstraße von Hormus führt zu massiven Beeinträchtigungen des Marktes, sondern vor allem auch die Angriffe auf Aluminiumproduzenten in der Region. Der Iran hatte am Wochenende die beiden Aluminiumproduzenten Alba und EGA unter Feuer genommen. Die Hüttenanlage Al Taweelah von Emirates Global Aluminium (EGA) wurde bei einem Drohnen- und Raketenangriff auf Abu Dhabi erheblich beschädigt. Analysten zufolge verdeutlicht dies das Risiko anhaltender Versorgungsengpässe, solange der Konflikt im Nahen Osten andauert.

UNTHA präsentiert auf der IFAT Munich 2026 neue Zerkleinerer, Systemlösungen und Weiterentwicklungen für Recycling und Ersatzbrennstoffe.

ITAD fordert eine Neubewertung der Abwasserverordnung und mehr Technologieoffenheit für Abfallverbrennungsanlagen zur Förderung von Klimaschutz und Ressourceneffizienz

Ziel ist die rechtssichere Umsetzung der Vorgaben aus PPWR und dem geplanten Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) sowie die Weiterentwicklung der digitalen Systemlandschaft.

Das Recycling-Unternehmen Ashvin Metals betreibt drei Standorte im Vereinigten Königreich und ist spezialisiert auf das Schrottrecycling von Nichteisenmetallen wie Aluminium, Kupfer oder Messing. Nach der Anlieferung durch Lkws wird der gemischte Schrott getrennt, gepresst und für die Weiterverarbeitung vorbereitet. Am Standort Poulton-Le-Fylde erfordern enge Platzverhältnisse eine effiziente Betriebsorganisation für reibungslose Prozesse.

Hier ersetzt es gemäß einer VDZ-Richtlinie bis zu 20 Prozent Klinker, der bei 1400 Grad gebrannt wird, woher dessen hohe Klimabelastung rührt. Bei diesem Brennvorgang entstehen in der Zementindustrie die CO2-Emissionen. „Diese neue Möglichkeit, den Sand zu verwerten, revolutioniert das Bauschuttrecycling," jubelt Walter Feess in Kirchheim/Teck.Der 72-Jährige gilt als Pionier des Bauschuttrecyclings, wofür er schon 2016 den Deutschen Umweltpreis verliehen bekommen hatte. Sein Credo: Den mineralischen Brechsand nicht im Tiefbau einmalig als Füllstoff zwischen Rohren und Grabenverfüllungen minderwertig vergraben oder gar deponieren, sondern im Hochbau permanent im Wertstoffkreislauf halten. Da beim Aufbereiten von Bauschutt und Altbeton je etwa drei Viertel Rezyklat und ein Viertel Brechsand anfallen, von denen letzterer aus Bauschutt bis Herbst 2025 entsorgt werden musste, sofern er Sulfat bspw. aus Gips enthielt, verbessert sich die Kalkulation des Recyclings gegenüber der herkömmlichen Ressourcengewinnung grundlegend, wenn auch der Brechsand hochwertig verwendbar ist.Feess: „Jetzt können 100 Prozent des mineralischen Altmaterials in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden." Zur Orientierung: Auf den sechs Wertstoffhöfen von Feess, der in der Region Stuttgart 250 Mitarbeiter beschäftigt, fallen jährlich auf Grund der aufwändigen Aufbereitung 25.000 Tonnen Brechsande an. Mit dem Zementhersteller Holcim (Süddeutschland) haben die Kirchheimer mittlerweile einen Vertrag, wonach sie ihm im ersten Schritt bis zu 5000 Tonnen Brechsand pro Jahr für dessen Zementherstellung in Dottenhausen, an der B27 zwischen Tübingen und Rottweil, liefern dürfen.Holcim vertreibt diesen Zement unter dem Namen „Susteno" als R-Zement für zirkuläres Bauen. Holcim Susteno 4 N, so der Markenname, ist laut Homepage ein Portlandkompositzement (CEM II/C-M (T-F) 42,5 N) der DIN EN 197-6 in der Festigkeitsklasse 42,5 N. Die Hauptkomponenten bestehen aus Portlandzementklinker, gebranntem reaktivem Schiefer und besagtem Recyclingsand in der Beschaffenheit Typ 2 (auch aus Bauschutt). Der Portlandzementklinker sorgt für die Festigkeit, der gebrannte Schiefer für das Nacherhärten und der RC-Brechsand belegt, dass dem Rückbau der Materialkreislauf folgt, woraus eine bessere CO2-Quote resultiert. Die mangelnde Verwertung des Brechsandes war bisher für viele Entsorgungsunternehmen der Grund, nicht in das Recycling des Bauschutts einzusteigen. Denn die Margen sind auf Grund des hohen Personal- und Energieaufwands und des Platzbedarfs knapp kalkuliert. Und für die Betonhersteller, die für jede Rezeptur eigene Silos benötigen, sind einzelne Mischungen nur dann lukrativ, wenn sie kontinuierlich nachgefragt werden.Feess sieht all diese Engpässe nun schwinden, wenn die Bekanntheit der CO2-reduzierten Typen beim Zement (mit Brechsand) und beim Beton (mit Rezyklat) steigt und sie von Architekten und Bauherren vermehrt ausgeschrieben und nachgefragt werden. Mehr noch: Weil die Kirchheimer seit gut einem Jahr flüssiges CO2 in Brechsand und Gestein eindampfen, kann in Zement und Beton zusätzlich klimaschädliches Kohlendioxid gebunden werden. „Mehr Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz beim Bauen sind aktuell nicht möglich," sagt Visionär Walter Feess, der Millionen Euro in seine technischen Anlagen investiert hat, um „enkeltauglich" zu arbeiten, wie der neunfache Opa immer wieder betont.Dem Vernehmen nach plant die niederländische Regierung, mineralisches Rezyklat künftig nur noch im Hochbau zu erlauben. Denn im Boden verfülltes Material, so die Argumentation, ist nicht recycelbar. Übergangsweise sollen ab 2027 Quoten vorgeschrieben werden, die jährlich steigen, so dass sich die heimische Wirtschaft anpassen kann. Zum Vergleich: Laut Bundesverband Transportbeton gab es 2025 1800 Betonwerke, die 36,8 Kubikmeter Beton produzierten. Auf Grund der schwachen Baukonjunktur war das Volumen stark rückläufig.

Die PPWR Leitlinien der Europäischen Kommission konkretisieren neue Verpackungsvorschriften, Einwegbeschränkungen und Herstellerpflichten in der EU.