Kunststoff und Textilien: Recyclingbranche am Limit - Politik gefordert
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Die Entscheidung für dieses Doppelpaket fiel leicht: Beide Maschinen sorgen für schnelle, sichere und effiziente Arbeitsabläufe in der Abfallentsorgung. Der Komatsu WA320-8E0 überzeugt mit hoher Hubkraft, Stabilität und Vielseitigkeit - perfekt für den Umgang mit Containern, Sperrmüll oder Recyclingmaterial. Robuste Komponenten trotzen den rauen Einsatzbedingungen, während die einfache Wartung und der niedrige Kraftstoffverbrauch Ausfallzeiten und Kosten reduzieren. Dank geräumiger Kabine, optimaler Rundumsicht und Rückfahrkamera arbeitet der Fahrer auch auf engen Recyclinghöfen sicher und komfortabel.

Nun wurde das Engagement erneut gewürdigt: Die Drekopf Recyclingzentrum Leipzig GmbH erhielt von der bvse-Entsorgergemeinschaft die Ehrenurkunde „25 Jahre Entsorgungsfachbetrieb".

Die Akkreditierung durch die DAkkS stellt sicher, dass PlastCert als Zertifizierungsstelle höchste Standards in Kompetenz und Unparteilichkeit erfüllt. Sie fördert die kontinuierliche Qualitätssicherung und Verbesserung der Zertifizierungsprozesse. Das stärkt das Vertrauen in die Zertifizierungen durch PlastCert für die Produkte der zertifizierten Unternehmen und Käufer der zertifizierten Produkte.

Die Studie „Global Plastics Flow 2023" von Conversio Market & Strategy im Auftrag von BKV, GKV, VDMA, Wir sind Kunststoff und Messe Düsseldorf zeigt, dass weltweit das Bewusstsein und die Initiativen für die umweltgerechte Behandlung von Kunststoffabfällen sowie für deren Kreislaufwirtschaft steigen, die Fortschritte aber noch nicht in zufriedenstellender Relation zur steigenden Kunststoffproduktion stehen.

Die heutige Wirtschaftsweise folgt überwiegend einem linearen Modell, das Ressourcen verbraucht und entsorgt. Die Kreislaufwirtschaft setzt dem ein Modell entgegen, das Materialien möglichst lange im Kreislauf hält. Ein Schlüssel hierfür sind Pfandsysteme, die durch monetäre Anreize die Rückgabe von Verpackungen fördern. Während sie in vielen europäischen Ländern etabliert sind, liegt der Fokus der Forschung meist auf Haushalten. Wenig untersucht ist dagegen die Rolle von Unternehmen, insbesondere im Horeca-Sektor, obwohl hier großes Potenzial zur Ressourcenschonung besteht. In der Praxis bleibt jedoch die Rückgabe von Pfandverpackungen oft aus. Erfolgreiches Recycling hängt daher sowohl vom Verhalten der Konsumierenden als auch vom Design der Sammelstrukturen ab. Vor diesem Hintergrund untersucht die Studie „Motivating recycling behaviour: The role of deposit return systems and collection point design" zweier niederländischer Wissenschaftlerinnen, wie Gäste in einer universitären Mensa durch Nudging, Prompting und durch das Design nachhaltiger Sammelstellen zu korrektem Recycling motiviert werden können. Die Studie wurde in „Cleaner Waste Systems" veröffentlicht.

Die Umstellung von einer linearen zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft ist ein Kernziel des European Green Deal. Für Österreich bietet der Übergang sowohl Chancen als auch Her-ausforderungen, da ein großer Teil der Emissionen aus der Rohstoffverarbeitung stammt, be-sonders in energie- und prozessintensiven Branchen wie Stahl- und Zementproduktion. Kreis-lauforientierte Verfahren senken Energiebedarf und Emissionen und erleichtern mit Elektrifi-zierung die Dekarbonisierung. Das vom Klima- und Energiefonds geförderte Integrate-Projekt untersucht die Auswirkungen verstärkter Sekundärrohstoffnutzung in Schlüsselindustrien und zeigt ökologische wie ökonomische Vorteile, sofern geeignete politische Rahmenbedingungen geschaffen werden. Ziel ist eine transformative Innovationspolitik, die neben Technologie auch wirtschaftliche, institutionelle und gesellschaftliche Veränderungen fördert, um bis 2050 eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Eigentlich sollte es mit der Kreislaufwirtschaft längst so richtig losgehen. Aus einer Reihe von Gründen ist das nicht der Fall. Wissenschaftler aus Deutschland und Litauen argumentieren in dem Artikel „Non-implementation as a driver of circular economy evolution", dass gerade die fehlende Umsetzung zu ei-nem echten Treiber der Kreislaufwirtschaft werden kann. Der Artikel wurde im „Journal of industrial Eco-logy" veröffentlicht.

Zwar gilt in Deutschland seit 2015 die Pflicht zur getrennten Erfassung von Bioabfällen. Allerdings sind die Mengen in den vergangenen Jahren kaum noch gestiegen, da nach wie vor ein großer Teil der Abfälle in den Restmüll gelangt. Daher stellt sich die Frage, wie sich sowohl Qualität und Quantität der Sammelmengen verbessern lassen. Der Bericht „Untersuchung der Wirksamkeit von Abfallberatung, Kontroll- und Sanktionsmechanismen und anderen Maßnahmen zur Erhöhung von Menge, Anteil und Sortenreinheit getrennt gesammelter Bioabfälle in verschiedenen Siedlungsstrukturen" von Infa und L-Q-M im Auftrag des Umweltbundesamts versucht, diese Frage zu beantworten.

Doch während Rezyklate in Verpackungen oder Konsumgütern längst etabliert sind, stellt ihr Einsatz in hochbelasteten technischen Bauteilen weiterhin eine große Herausforderung dar.

Der BDE begrüßt das vom Bundesumweltministerium (BMUKN) vorgestellte Aktionsprogramm Kreislaufwirtschaft als grundsätzlich richtigen Schritt zur Umsetzung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS). Es setze wichtige Impulse für Digitalisierung, Investitionsförderung und ökologische Beschaffung, greife jedoch zentrale Herausforderungen der Branche noch nicht ausreichend auf.

Die neue DynaShape Technologie reagiert auf Materialformen und Schüttdichten eines Polymers automatisch und regelt die Maschine selbstständig auf das jeweilige Optimum. In umfangreichen Testläufen, bei denen unterschiedliche Produktionsperioden inklusive Materialwechseln simuliert wurden, verzeichnete Pure Loop eine Produktivitätssteigerung von bis zu zehn Prozent.

In der Abfallwirtschaft sind sowohl Fahrzeuge als auch Fahrer täglich hohen Anforderungen ausgesetzt. Hunderte von Stopps, schwere Lasten und anspruchsvolle städtische Umgebungen erfordern eine robuste, leistungsstarke Technologie, insbesondere wenn es um Getriebe geht. Für Renova ist die Wahl des richtigen Getriebes der Schlüssel zu einem produktiven, effizienten und nachhaltigen Arbeitstag.

Die umfangreiche Serienausstattung des mobilen Prallbrechers sei gezielt auf die Behandlung von mineralischen Bauabfällen ausgerichtet. So verfüge er über einen Überbandmagneten zur Ausschleusung von FE-Metallen. Dies schließt gerade auch die Bewehrungen aus gebrochenem Stahlbeton ein, welche bis zu einem Durchmesser von 17 mm problemlos in der Prallkammer gebrochen werden. Zur genauen Definition des Endproduktes lassen sich sowohl der Abstand als auch der Winkel der Prallschwingen hin zum Brechrotor jederzeit anpassen. Möglich sind so Korngrößen von 0 bis 80 mm. Um eine konstante Qualität zu gewährleisten, wird die Materialgröße nach dem Brechvorgang außerdem durch ein integriertes Siebsystem genau definiert und von Überkorn befreit. Dieses Überkorn wird anschließend über ein Rückführband in den Aufgabetrichter zurückgeleitet, sodass ein geschlossener Brechkreislauf entsteht. Alternativ kann das Rückführband auch ausgeklappt und als Haldenband zur Erzeugung einer weiteren Fraktion genutzt werden.

Vor dem Hintergrund der anstehenden Debatte über die nationale Umsetzung hat der Arbeitskreis Alttextilien des BDE seine Position zur Stärkung der Textilkreislaufwirtschaft konkretisiert. Ziel ist es, sich an erfolgreichen Modellen anderer Stoffströme zu orientieren - und aus früheren Fehlern zu lernen.
Die Analyse zeigt: Plastikabfall ist ein globales Problem, doch die Ursachen und Herausforderungen unterscheiden sich je nach Region erheblich. Investitionen in Abfall- und Recyclinginfrastruktur sowie eine konsequent ausgeweitete Herstellerverantwortung (EPR-Systeme) sind entscheidend, um die weltweite Fehlleitung von Kunststoffabfällen wirksam zu reduzieren und Kreislaufwirtschaft auszubauen.

Im Fokus der Leitlinie steht ein ganzheitlicher Ansatz, der die Verantwortung des Lebensmitteleinzelhandels für biologische und technische Kreisläufe aufgreift und diese in unternehmerisches Handeln überführen soll. Auf der Expo Real in München wollen die EDEKA-Zentrale, Netto Marken-Discount und die Immobilientochter CEV GmbH in dieser Woche erste Bauprojekte vorstellen, die sich am „Cradle to Cradle"-Prinzip orientieren.

Damit ist der nationale Rahmen für das Batterierecht nun komplett. Die Stiftung ear vollzieht weite Teile dieser beiden Regelwerke. Dazu gehört insbesondere das Führen des Herstellerregisters. Außerdem ist sie zuständig für die Zulassung der Organisationen für Herstellerverantwortung (OfHs), welche die erweiterte Herstellerverantwortung für die bei ihnen angeschlossenen Batteriehersteller erfüllen.

In welchem Maße Klima und Ressourcen hierdurch tatsächlich geschont werden, verdeutlicht Interzero mit der Studie „resources SAVED by recycling 2024": Nach den Berechnungen des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Umsicht hat das Unternehmen 2024 rund 1,94 Millionen Tonnen Wertstoffe im Kreislauf geführt und damit 8,09 Millionen Tonnen Primärressourcen eingespart. Gleichzeitig wurden durch die Recyclingaktivitäten von Interzero insgesamt 1,04 Millionen Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden.

Die digitale Lösung soll Verpackungslizenzierung, Bevollmächtigungsservice und Beratung auf einer zentralen Plattform bündeln. Ziel sei es, administrative Aufwände zu reduzieren und gesetzliche Vorgaben effizient umzusetzen.