Streit um Starttermin der Phosphorrückgewinnung
Die von der DWA geforderte Verschiebung des Umsetzungsbeginns von 2029 auf 2039 bewertet der BDE als problematisch für den Umwelt- und Ressourcenschutz sowie für Investitionen in Recycling- und Rückgewinnungstechnologien. Der Verband verweist darauf, dass eine Umsetzung ab 2029 hohe Anforderungen an Kommunen, Entsorgungswirtschaft und Anlagenbetreiber stellt, eine Verschiebung jedoch zu Unsicherheiten führen könne. Insbesondere Unternehmen, die frühzeitig in neue Verwertungswege, Anlagen und Technologien zur Rückgewinnung von Phosphor investiert haben, könnten dadurch benachteiligt werden. Der BDE sieht in der Rückgewinnung von Phosphor aus Klärschlammaschen zudem einen Beitrag zur Reduzierung von Importen und zur Verringerung von Abhängigkeiten bei einem als kritisch eingestuften Rohstoff.