Neue Upcyclinganlage für Batterien in der Schweiz
Die neue Produktionsanlage ist für eine jährliche Kapazität von 500 MWh bis 2026 ausgelegt, wobei eine spätere Skalierung auf 1 GWh möglich ist.

Die neue Produktionsanlage ist für eine jährliche Kapazität von 500 MWh bis 2026 ausgelegt, wobei eine spätere Skalierung auf 1 GWh möglich ist.
Holzpackmittel wie Paletten oder Holzkisten sind systemrelevant für zivile und militärische Logistik. Um unsere kritische Infrastruktur zu schützen, muss die zukünftige Bundesregierung daher die Sicherung der Holzverfügbarkeit zu einer ihrer Prioritäten machen. HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner erklärt: „Weltweit gerät die Sicherung von systemrelevanten und knappen Rohstoffen in den Fokus. Auch Holz sollte unter diesem strategischen Aspekt betrachtet werden: Holz ist der einzige nachwachsende und gesichert nachhaltig bewirtschaftete Rohstoff Deutschlands. Zudem dient er im Rahmen der Kaskadennutzung als Sekundärrohstoff für Holzwerkstoffe. Diese wiederum werden in allen Erzeugnissen von der Munitionskiste, über Palettenklötze bis hin zur Platte für den Bau- und Möbelsektor eingesetzt."

Europa ist dabei, seine Kapazitäten zur Rückgewinnung kritischer Materialien zu erweitern und in Recyclingtechnologien zu investieren, um die Versorgung mit strategischen Rohstoffen zu sichern. Im März 2025 kündigte die EU-Kommission an, 47 Projekte für strategische Rohstoffe in ganz Europa zu finanzieren. Es wurden zehn Recyclingprojekte für kritische Materialien angekündigt, die sich auf die Rückgewinnung von Lithium, Nickel, Kobalt, Graphit und Mangan in Batteriequalität sowie von Seltenerdelementen für Magnetanwendungen konzentrieren. Die Projekte spielen eine wichtige Rolle, da die Region ihr ehrgeiziges Recyclingziel erreichen will, bis 2030 25 % des EU-Bedarfs an strategischen Rohstoffen durch Recycling zu decken.
2024 begann die Branche verhalten, gefolgt von einer plötzlichen Preisrallye im Frühjahr, die insbesondere die Massensorten auf ein Hoch katapultierte - trotz schwacher Konjunkturindikatoren. Doch der Preisanstieg war nur von kurzer Dauer: Im Herbst folgte ein abrupter Rückgang. „Diese Achterbahnfahrt dürfte sich 2025 wiederholen, aber wer darin ein Zeichen einer wirtschaftlichen Erholung sieht, wird enttäuscht sein", warnte Hayes.

Der Durchführungsrechtsakt soll die Methode zur Massenbilanzierung im chemischen Recycling festlegen und damit die Berechnung des Rezyklatanteils in chemisch recyceltem Kunststoff definieren. Ursprünglich war geplant, die „polymers-only"-Methode einzuführen, die strenge Regeln für die Berechnung des Rezyklatanteils vorsieht und ein Level-Playing-Field garantieren würde. Nach intensiven Gesprächen mit den Mitgliedstaaten wurde jedoch die fuel-use-exempt-Methode vereinbart. Diese Methode ermöglicht es, den Rezyklatanteil von Nebenprodukten, die nicht als Brennstoffe verwendet werden, dem Kunststoff anzurechnen - was zu einer künstlichen Erhöhung des ausgewiesenen Rezyklatanteils führt. Der neue Vorschlag vom Februar 2025 führt die Kategorie der Dual-Use-Stoffe in die fuel-use-exempt Methode ein. Darunter fallen Stoffe, die im weiteren Prozess sowohl zu Kunststoffpolymeren und Basischemikalien als auch zu Brennstoffen verarbeitet werden können. Bislang wurden diese als Brennstoffe gewertet, so dass der auf sie entfallende Rezyklatinput nicht bei den Kunststoffen berücksichtigt werden konnte. Die neuen Regelungen führen dazu, dass Dual-Use-Stoffe in größerem Umfang als Kunststoffe gewertet und der berechnete Rezyklatanteil der Kunststoffe noch stärker künstlich erhöht werden kann. VOEB-Geschäftsführerin Veronika Wüster kritisiert: „Die vorgelegten Regelungen zur Massenbilanzierung von Dual-Use-Stoffen stellen eine aufgeweichte fuel-use-exempt-Massenbilanzierung dar. Dadurch können Anteile als Kunststoffrezyklate ausgewiesen werden, die faktisch zu Fuels umgewandelt wurden." Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse, fügt hinzu:„Die Regelungen basieren auf maximalen Ausbeuten in der Polymergewinnung, wodurch wesentlich höhere Rezyklatanteile auf Dual-Use-Stoffe alloziert werden können, als tatsächlich aus den Dual-Use-Stoffen gewonnene Polymere vorliegen. Dies begünstigt Greenwashing und ist daher abzulehnen. Anstelle dessen sollten sich die Mitgliedsstaaten zur polymers-only-Methode bekennen." Der stellv. Hauptgeschäftsführer des BDE, Dr. Andreas Bruckschen fordert:„Um Missbrauch zu verhindern, muss die Einbeziehung von Dual-Use-Stoffen in die Rezyklatanrechnung abgelehnt und die Berechnungsmethode grundsätzlich überarbeitet werden. Zudem sind die genauen Massenbilanzen aller Prozessschritte - insbesondere bei Kaskadenverfahren offenzulegen, um die Massenbilanzierung in der PPWR entsprechend zu korrigieren." Die Verbände kritisieren zudem, dass der Vorschlag zu Dual-Use-Stoffen lediglich einen Teil der gesamten Prozesskette (insbesondere das Steam-Cracking) abdeckt - und dies in einer Weise, die die Komplexität und Vielfalt der unterschiedlichen Betriebsmodi sowie die variierenden Ausbeuten unzureichend berücksichtigt. BDE, bvse und VOEB fordern daher, dass die Massenbilanzierung die Ausbeuten aller einzelnen Prozessschritte korrekt berücksichtigt und die entsprechenden Konversionsfaktoren transparent darlegt. Aus dem Durchführungsbeschluss muss eine eindeutige Berechnung der anrechenbaren Mengen hervorgehen. Da die vorgeschlagenen Regelungen im vorliegenden Entwurf diese Anforderungen nicht erfüllen, sprechen sich die Verbände ausdrücklich gegen den Vorschlag aus.

Die Lindner Washtech mit Sitz in Feistritz/Drau, Österreich und Großbottwar, Deutschland, ist weltweit für ihre Gesamtanlagen, welche das Zerkleinern, Sortieren, Waschen und Trocknen unterschiedlicher Kunststoffarten umfassen, bekannt. Mit mehr als 200 installierten Waschsystemen weltweit hat man sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Prozessoptimierung entlang der Wertschöpfungskette sowie auf neue Konzepte hinsichtlich des Reinigungsverfahrens konzentriert. Um die Gesamtprozesskette im Kunststoffrecycling bestmöglich zu optimieren, wurde die Zusammenarbeit mit der Erema Group initiiert, ihres Zeichens Branchenleader bei der Extrusion von Polyolefinen. Der intensive Austausch der Lindner Washtech und Erema hat seit Beginn der Zusammenarbeit 2023 bereits signifikante Prozessoptimierungen ermöglicht.

Anlässlich eines Standortbesuchs am Hauptsitz des Unternehmens Werner & Mertz in Mainz haben Anja Siegesmund, geschäftsführende Präsidentin des BDE, und Inhaber Reinhard Schneider konkrete Maßnahmen zum Hochlauf der Kreislaufwirtschaft in Deutschland und Europa gefordert. Dabei stand nicht nur der Ausbau moderner Recyclingtechnologien, sondern auch der Schutz des Binnenmarktes und die Stärkung des Industriestandorts im Mittelpunkt.
Ecoprog hat die 17. Ausgabe seiner jährlich durchgeführten Studie über den weltweiten Anlagen- und Betreibermarkt für thermische Abfallbehandlung veröffentlicht.
Nachdem seit Jahresbeginn 2024 bereits zahlreiche Elektrolyseöfen an den Produktionsstandorten Essen, Voerde und Hamburg hochgefahren wurden, folgen nun die verbleibenden Produktionsbereiche. Dafür investierte Trimet in den vergangenen Monaten in die Installation neuer Öfen sowie in die Modernisierung und Aufbereitung der Bestandsöfen. Bis Mitte 2025 sollen die Aluminiumhütten in Essen und Hamburg wieder ihre vollen Kapazitäten auslasten, und der Volllastbetrieb in Voerde wird zu Beginn des vierten Quartals 2025 erwartet. Die Aluminiumhütte im französischen Saint-Jean-de-Maurienne hat bereits alle Öfen wieder in Betrieb genommen. In den drei Produktionswerken in Deutschland wird Trimet dann rund 395.000 Tonnen Primäraluminium pro Jahr herstellen, ergänzt durch weitere 145.000 Tonnen aus Frankreich.

Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Rommel leitete seit 2004 als Geschäftsführer das Bifa Umweltinstitut GmbH und geht zum 31.12.2024 in den Ruhestand. Das Umweltinstitut wird in Zukunft von einer Doppelspitze geleitet.

Das Kabinett der scheidenden Bundesregierung hat am 4. Dezember 2024 die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie beschlossen.
Schätzungen der Europäischen Kommission zufolge werden jährlich 50.000 bis 180.000 Tonnen Kunststoffgranulat versehentlich freigesetzt, etwa beim Ver- oder Umladen oder durch undichte Behältnisse.

Im Zuge der Nachhaltigkeit sind kurzlebige Produkte kaum noch zeitgemäß.

Neben der getrennten Abfallsammlung und -entsorgung am gesamten Gelände hat das Unternehmen ein umfassendes „Circular WM-Konzept" erstellt.

Ziel des Projekts, das am 6. November in Berlin vorgestellt wurde, ist die Kreislaufführung von PU-Dämmstoffen.

Die Ampelkoalition ist mit guten und ambitionierten Zielen für den Ausbau zirkulärer Wirtschaftsweisen gestartet, aber deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Der BDE fordert, die kommenden Monate nicht zur Hängepartie für die Wirtschaft zu machen.

Der französische Holzaufbereiter C2R stand vor einer massiven Herausforderung: Für eine möglichst kostengünstige Produktion verarbeitet das Unternehmen Produkte von wenig einheitlicher Qualität.

Redwave und Tomra haben eine strategische Vereinbarung geschlossen, um Kunden eine nahtlose Versorgung mit Sortiersystemen auf Basis von XRF- und XRT- Technologie zu bieten.
Die Lage auf den Metallmärkten bleibt angespannt, derzeit scheint auch keine Änderung der Lage in Sicht.

Mit der Investition in Winston-Salem, North Carolina, will das Unternehmen seinen wachsenden Kundenstamm in ganz Nordamerika unterstützen.