Einheitliches Label für erneuerbare Kohlenstoffquellen
Nach einer rund dreijährigen Entwicklungsphase wurde das Label im April 2025 eingeführt. Es steht für Produkte, Zwischenprodukte und Rohstoffe zur Verfügung.

Nach einer rund dreijährigen Entwicklungsphase wurde das Label im April 2025 eingeführt. Es steht für Produkte, Zwischenprodukte und Rohstoffe zur Verfügung.

Das Ziel: echte Kreislaufwirtschaft für Lebensmittelverpackungen, indem gebrauchte PET-Verpackungen wieder in neue, lebensmitteltaugliche Schalen mit gleicher hoher Qualität verwandelt werden.
Die Partner wollen eine Machbarkeitsstudie durchführen. Darin wollen sie untersuchen, ob und wie Polycarbonat aus solchen medizinischen Anwendungen zurückgewonnen und in neuen Materialien mit recyceltem Anteil verwertet werden kann.

Die Nachfrage nach Industrierohstoffen dürfte angesichts der weiterhin schwachen globalen Konjunkturdynamik vorerst keinen spürbaren synchronen Preisauftrieb erzeugen. Überkapazitäten sowie die schwache Binnennachfrage in China - unter anderem infolge der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor - begrenzen zusätzliche Preissteigerungen. Der Ölpreis dürfte angesichts eines insgesamt gut versorgten Marktes und nur moderat steigender Nachfrage eher in einer breiten Seitwärtsbewegung verlaufen.

Die zugelassenen OfHs werden in einem öffentlichen Verzeichnis geführt. Die Zulassung der OfHs ist ein wichtiger Schritt für die Hersteller von Batterien. Denn diese müssen bis spätestens 15. Januar 2026 ihre Batteriemengen bei einer OfH beteiligen. Tun sie dies nicht, verlieren auch bereits registrierte Hersteller ihre Registrierungen und unterliegen damit wieder einem Vertriebsverbot in Deutschland.

Parallel steigt der Bedarf an Schadstoffsicherheit im Bauschutt sowie an hochwertigen Recyclingverfahren für mineralische Baustoffe. Eine zuverlässige Asbestanalytik ist dafür grundlegend.
In Deutschland fallen jährlich über eine halbe Million Tonnen Altreifen an. Doch jüngst veröffentlichten Zahlen des Wirtschaftsverbands der deutschen Kautschukindustrie (wdk) entgehen davon rund 100.000 Tonnen dem heimischen Recyclingsystem.
Die Verkäufer von Auris Noble behalten Minderheitsbeteiligungen und werden weiterhin das Tagesgeschäft leiten.

Die Bemühungen der ITAD, auf Landes- und Bundesebene für Aufklärung zu sorgen, haben hier Früchte getragen. Bereits Anfang Juli hatte ITAD in einer Stellungnahme deutlich gemacht, dass Anpassungen zur Vermeidung unnötiger Bürokratie notwendig sind. Denn: „Die ITAD-Anlagen sind bereits zu 90 % sogenannte KRITIS-Anlagen und damit der Regulatorik für kritische Infrastruktur im Bereich der IT-Sicherheit hinsichtlich ihrer kritischen Dienstleistung, nämlich der Entsorgung von Siedlungsabfällen, unterworfen. Sie erfüllen demnach ohnehin schon sehr hohe Anforderungen an ihre IT-Sicherheit. Hinzu kommen für die KRITIS-Anlagen nun die Anforderungen aus der NIS2-Umsetzung an die allgemeine IT-Sicherheit. Die Doppelregulierung hätte keinen Mehrwert, sondern nur weitere Bürokratie mit sich gebracht," erklärt Dr. Bastian Wens, Geschäftsführer der ITAD.

Im Recyclingprozess zählt jedes Detail: von der Vorsortierung bis zur Partikelgröße. Wursi bereitet sortenreine Kunststoffreste zunächst manuell auf und führt sie über ein Förderband in die beiden Weima-Zerkleinerer ein. Dort wird das Material zerkleinert, je nach Siebkonfiguration zwischen 30 und 100 Millimetern.

Die drei herstellergetragenen Rücknahmesysteme GVÖ Gebinde-Verwertungsgesellschaft der Mineralölwirtschaft, Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH (KBS) und RIGK GmbH haben gemeinsam die Packliance GmbH mit Sitz in Wiesbaden gegründet.

Bei einer Abschiedsfeier am 6. November würdigte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock den langjährigen Referenten als „fachlich außerordentlich versierten, verlässlichen und diskussionsstarken Ansprechpartner, der in den Fachverbänden wichtige Impulse gesetzt hat".

Bis 2040 sollen die Emissionen um 90 Prozent gegenüber 1990 sinken. Maximal 5 Prozentpunkte der Minderung dürfen dabei auch über die Anrechnung hochwertiger, internationaler Zertifikate erreicht werden - auf Grundlage des Artikels 6 des Pariser Abkommens, der bilaterale Anstrengungen zur Treibhausgasminderungen seit 2024 klar regelt. Zudem haben die Minister mit der erforderlichen Einstimmigkeit den Klimaschutzbeitrag der EU für 2035 festgelegt, der nun zum Start der Weltklimakonferenz an das UN-Klimasekretariat gemeldet wird. Bis 2035 sollen die Emissionen in der EU demnach um 66,25-72,5% sinken.

Es basiert auf der vom Klimaschutzministerium des Landes Brandenburg geförderten Machbarkeitsstudie „TexPHB" und zeigt auf, wie Textilabfälle in neue Wertschöpfungsketten integriert werden können.

Damit ist der nationale Rahmen für das Batterierecht nun komplett. Die Stiftung ear vollzieht weite Teile dieser beiden Regelwerke. Dazu gehört insbesondere das Führen des Herstellerregisters. Außerdem ist sie zuständig für die Zulassung der Organisationen für Herstellerverantwortung (OfHs), welche die erweiterte Herstellerverantwortung für die bei ihnen angeschlossenen Batteriehersteller erfüllen.

Stahlpreise
Mit der Durchführung dieser Versteigerungen im nEHS hat das Umweltbundesamt (UBA) die Energiebörse European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Leipzig am 22.09.2025 beauftragt.

Während die Rückgewinnung von Metallen aus stillgelegten Fahrzeugen bereits seit Jahrzehnten erfolgreich praktiziert wird, enden rund 200 Kilogramm Kunststoff pro Fahrzeug bisher häufig in der Verbrennung. Mit den neuen Technologien von BASF soll sich dies ändern, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden regulatorischen Anforderungen der EU-Altfahrzeugverordnung.
Am 9. September 2025 hat das Europäische Parlament Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie beschlossen und damit den Weg für die Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien freigemacht. Mitgliedstaaten haben nun 20 Monate Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen, und 30 Monate, um EPR-Systeme einzurichten. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) begrüßt diesen Schritt grundsätzlich, sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung.

Carboliq präsentiert auf der K 2025 in Düsseldorf vom 8. bis zum 15. Oktober in Halle 6, Stand D76 ihre chemische Recyclingtechnologie, die auch stark verschmutzte und gemischte Kunststoffabfälle verwerten kann. Das Verfahren basiert auf einem einstufigen thermisch-katalytischen Prozess, bei dem feste Kohlenwasserstoffe verflüssigt werden. Dabei entstehen hochwertige flüssige Rohstoffe, sogenannte Circular Liquid Resources (CLR), die zur Herstellung neuer Polymere eingesetzt werden können.