Rechtstipp Der unzuverlassige Recycler
Der Betrieb eines PET-Recyclers bleibt dicht. Mit Erfolg hat die zuständige Behörde die Schließung auch vor dem BayVGH verteidigt (Beschluss vom 10.12.2025, Az.: 22 ZB 24.1706).

Der Betrieb eines PET-Recyclers bleibt dicht. Mit Erfolg hat die zuständige Behörde die Schließung auch vor dem BayVGH verteidigt (Beschluss vom 10.12.2025, Az.: 22 ZB 24.1706).
Der VOEB und die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Abfallwirtschaftsverbände (ARGE AWV) sehen in dem Vorhaben einen Ansatz, um stärker auf recyclingfähige Verpackungen und den Einsatz von Rezyklaten zu lenken.
Derzeit werden diese Stäube häufig deponiert oder in der Zementindustrie entsorgt, wobei enthaltene Metalle wie Zink und Eisen nicht zurückgewonnen werden.
Die überarbeiteten Vorlagen sollen Schiffseignern helfen, die Dokumentationsanforderungen sowohl nach der EU-Verordnung zum Wiederverwerten von Schiffen als auch nach dem Hongkonger Internationalen Übereinkommen für das sichere und umweltfreundliche Recycling von Schiffen mit einem Zertifikatssatz zu erfüllen.
Vor diesem Hintergrund begrüßt der BDE ausdrücklich den Referentenentwurf des Bundesjustizministeriums zur Umsetzung der EU-Richtlinie (EU) 2024/1799 über das Recht auf Reparatur.

Im Rahmen eines Pressegesprächs an der Hochschule Campus Wien wurden erste Erfahrungen mit dem Pfandsystem sowie der Status des Kunststoffrecyclings in Österreich eingeordnet. Dabei stand insbesondere die Rolle von PET (Polyethylenterephthalat) als etablierter Recyclingstrom im Mittelpunkt.

Schon 2021 hat es laut Bundeskartellamt Anzeichen für einen nachlassenden Wettbewerb bei der Erfassung von Haushaltsabfällen gegeben. Daher hat die Wettbewerbsbehörde nun eine weitere Untersuchung vorgenommen. Und der Abschlussbericht zur „Sektoruntersuchung Erfassung von Siedlungsabfällen/Aufbereitung von Hohlglas" zeigt wenig überraschend, dass der Markt deutlich von der Rethmann-Gruppe dominiert wird.

Lebensmittelverluste und -verschwendung stellen ein großes Nachhaltigkeitsproblem dar, da sie Ressourcen verbrauchen und Umweltbelastungen verursachen. Gleichzeitig sucht die Kunststoffindustrie nach Alternativen zu erdölbasierten Kunststoffen.

Mit dem Green Deal rückt die EU Textilien in den Fokus ihrer Kreislaufstrategie. Der steigende Ressourcenverbrauch und das wachsende Aufkommen an Alttextilien erzeugen politischen Druck, hochwertige Recyclingverfahren zu etablieren. Die von der Stiftung GRS beauftragte Studie „Stand der Technik und Entwicklungsbedarf zu Recycling- und Verwertungsverfahren für Textilien" des Faserinstituts Bremen unter-sucht dafür den Stand der Technik und den Entwicklungsbedarf.

Seit dem 1. Januar 2025 gilt eine Pflicht zur getrennten Sammlung von Textilabfällen, parallel zur EU-weiten Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im Rahmen der EU-Textilstrategie. Beide Regelungen müssen gemeinsam umgesetzt werden. Die erweiterte Herstellerverantwortung soll dabei nicht nur ökologische Ziele fördern, sondern auch die bestehende Sammel- und Entsorgungsinfrastruktur stabilisieren. Die Anwaltskanzleien Dageförde und Dolde Mayen & Partner haben in dem Rechtsgutachten „Die Umsetzung der Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien in Deutschland unter Beachtung des besonderen Stellenwerts kommunaler und gemeinnütziger Sammlungsträger" im Auftrag des VKU die europäischen Vorgaben, ihre Bedeutung für Deutschland und die nationalen Gestaltungsspielräume analysiert. Ziel ist es, eine fundierte Grundlage für ein EPR-System zu schaffen, das sowohl den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft als auch den praktischen Realitäten der Entsorgungswirtschaft gerecht wird.

In der Europäischen Union fallen jährlich rund 6,9 Millionen Tonnen Textilabfälle an. Nur ein kleiner Teil wird getrennt gesammelt und wiederverwendet oder recycelt, der Großteil jedoch deponiert oder verbrannt. Mit der EU-Strategie für nachhaltige und kreislauffähige Textilien wurde ein politischer Rahmen geschaffen, der ab 2025 die getrennte Sammlung verpflichtend macht. Voraussetzung für wirksame Maßnahmen ist jedoch ein genaues Verständnis der Mengen, Qualitäten und Verwertungswege von Post-Consumer-Textilien. Während hierzu in West- und Nordeuropa bereits Studien vorliegen, fehlen belastbare Daten aus Süd- und Osteuropa. Die Untersuchung „Fate and Composition of Textile Waste from Italy, the Czech Republic and Romania" des Joint Research Centre schließt diese Lücke und analysiert Textilabfälle aus Italien, Tschechien und Rumänien.

Das Joint Research Centre zeigt in einem Policy Brief, dass sich Product-as-a-Service (PaaS) in der europäischen Industrie zu einem zentralen Ansatz entwickelt, um den Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen.

Der Bericht „Europe's Battery Reckoning" von Circunomics soll zeigen, wie eine praktische Umsetzung der EU-Batterieverordnung gelingen kann.

Voraussetzung für dieses Tray-to-Tray-Recycling ist eine präzise Sortierung, da nur solche Verpackungen wiederverwendet werden dürfen, die zuvor tatsächlich mit Lebensmitteln in Kontakt standen.

Polypropylen-Rezyklate gewinnen insbesondere für langlebige Anwendungen an Bedeutung, wodurch die verlässliche Bewertung ihrer Materialqualität zunehmend an Relevanz gewinnt. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer praxisnahen Prüfmethode zur Beurteilung der Spannungsrissbeständigkeit auf Basis des Strain-Hardening-Ansatzes.

Die Redback Grinder stammen ursprünglich aus Australien und sind dort seit vielen Jahren im Einsatz. Die Maschinen wurden für den Betrieb unter anspruchsvollen klimatischen und materialtechnischen Bedingungen entwickelt. Grundlage ist eine langjährige Erfahrung in der Konstruktion von Zerkleinerungstechnik, die auf einen stabilen Maschinenaufbau, kontinuierliche Leistung und eine hohe Verfügbarkeit ausgerichtet ist. Ältere Modelle sind weiterhin im praktischen Einsatz, was die auf Dauerbetrieb ausgelegte Auslegung der Technik unterstreicht.

Ursache ist eine strukturelle Benachteiligung von Rezyklaten gegenüber Primärrohstoffen, die die Wettbewerbsfähigkeit von Recyclingprodukten einschränkt. 2025 gingen die europäischen Recyclingkapazitäten um rund eine Million Tonnen zurück.

Darüber hinaus besitzen gemahlene Stahlwerksschlacken das Potenzial, durch Karbonatausfällung Kohlendioxid zu binden. Vor diesem Hintergrund untersucht das im Oktober 2025 gestartete Forschungsprojekt „Geometallurgische Aufbereitung von Stahlwerkschlacken zur Kreislaufführung von kritischen Rohstoffen und CO₂-Bindung - GeoCRM", wie sich sowohl die Rückgewinnung kritischer Rohstoffe als auch das CO₂-Sequestrierungspotenzial dieser Materialien gezielt nutzen lassen. Das Projekt wird durch Mittel des EFRE/JTF NRW gefördert.
Die Weltrohstoffpreise stagnierten im Dezember 2025 mit 0,3 % zum Vormonat auf Dollarbasis. In Inlandswährung betrug der Preisrückgang 1,0 % aufgrund einer Aufwertung des Euro zum US-Dollar.

Der steigende globale Ressourcenverbrauch und die begrenzte Verfügbarkeit von Primärrohstoffen stellen die industrielle Produktion vor strukturelle Herausforderungen. Die Transformation von linearen zu zirkulären Wertschöpfungsmodellen ist ein zentraler Ansatz zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und zur Entlastung von Ökosystemen. Digitale Technologien gelten dabei als wesentlicher Enabler, da sie neue Formen der Vernetzung, Datennutzung und Prozesssteuerung ermöglichen.