Die Grünen Engel 2026: Recyclingwettbewerb zur IFAT startet
Der Recycling-Award wird bereits zum sechsten Mal vom bvse- gemeinsam mit der Unternehmensgruppe „Die Grünen Engel - Aufbereitungszentrum Nürnberg" vergeben.

Der Recycling-Award wird bereits zum sechsten Mal vom bvse- gemeinsam mit der Unternehmensgruppe „Die Grünen Engel - Aufbereitungszentrum Nürnberg" vergeben.

Kern des neuen Sortiermoduls ist ein Hyperspectral-Imaging-(HSI)-System der jüngsten Generation, das Bilddaten mit hoher Detailtiefe liefert und zusätzliche Informationen zu Materialeigenschaften bereitstellt.

Durch einen zusätzlichen Abbau zwischengelagerter Hochofenschlacken standen insgesamt rund 38 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken zur Verfügung. Davon kamen 35 Millionen Tonnen oder 92 Prozent als Baustoffe und Düngemittel sowie in anderen Anwendungen zum Einsatz. Damit konnte europaweit der Abbau von 40 Millionen Tonnen Naturgestein und die Emission von 11,4 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Im Zeitraum von 2000 bis 2024 sind es insgesamt 1,21 Milliarden Tonnen Naturgestein und 319 Millionen Tonnen CO2.
Aufgrund finanzieller Zwänge und mangelhafter Abfallbewirtschaftungspläne lande noch immer zu viel Müll auf Deponien. Die Prüfer stellten fest, dass der Recyclingmarkt unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten leidet. Außerdem werde in einigen Fällen nur ein sehr geringer Teil des Mülls getrennt, und die von den Bürgern gezahlten Entsorgungsgebühren deckten nicht immer die wirklichen Kosten.

Die am 6. November verabschiedete Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) sorgt für mehr Übersicht: Künftig müssen Sammel- und Rücknahmestellen für Elektro-Altgeräte bundesweit mit dem in der Novelle vorgegebenen Symbol „Elektrogeräte Rücknahme" gekennzeichnet werden.

Die Rundtour - organisiert von Maxime Rehbock in Kooperation mit Nico Büttner von der ELM Recycling GmbH & Co. KG - führte zum ELM-Standort Albbrennstoff GmbH in Allmendingen und zu Schwenk Zement und zeigte eindrucksvoll die Bandbreite nachhaltiger Stoffströme.
Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat für Deutschland ausweist, hat sich der Verbrauch seitdem stark reduziert: von rund 57 Tüten pro Kopf im Jahr 2018 auf etwa 31 im Jahr 2023. Deutschland erfüllt damit die EU-Vorgabe, den Verbrauch auf höchstens 40 Tüten pro Person und Jahr zu senken.

Bereits in der vergangenen Woche war die rund 38 Tonnen schwere Mittelspannungsschaltanlage per Teleskopkran gesetzt worden - ein zentrales Element, das die Verbindung der Speichertechnik mit dem öffentlichen Stromnetz herstellt. Auch die Wechselrichter und Transformatoren wurden bereits installiert.

Konzentriert und präzise leiten sie den Rückbau ein. Ein Job, der nichts für schwache Nerven ist, sondern quasi unter Hochspannung erfolgt, auch wenn der Strom für die Rückbauarbeiten abgeschaltet wurde. Bei den Arbeiten kann die Kolonne auf Cat Baumaschinentechnik der Zeppelin Niederlassung Koblenz und sowie auf deren leitenden Verkaufsrepräsentanten Merid Jadadic zählen.

Die 30. Weltklimakonferenz (COP30) in Belém ist mit Beschlüssen unter anderem zur weltweiten Anpassung an den Klimawandel und zur Zusammenarbeit für einen sozial gerechten Klimaschutz zu Ende gegangen.

Derzeit dominiert in Europa das mechanische Recycling, meist in Form von Downcycling. Verfahren, die Materialien zu gleichwertigen Fasern oder neuen Textilien aufbereiten, spielen bislang nur eine Nebenrolle. „Wir sehen beim Textilrecycling eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Stand der Forschung und der industriellen Umsetzung", erklärt GRS PRO-Geschäftsführerin Dr.-Ing. Julia Hobohm und fordert: „Um eine textile Kreislaufwirtschaft zielführend umzusetzen zu können, braucht es politische Unterstützung zur Regelung und Durchsetzung einheitlicher Normen und verbindlicher Rechtsrahmen."
Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE: „Der Bundesrat hat heute über die Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes beraten. Die im Umweltausschuss empfohlene Anrufung des Vermittlungsausschusses fand im Plenum keine Mehrheit. Dennoch ist die heutige Beratung ein wichtiger Moment für den Umweltschutz und den Schutz der Menschen, die in den Anlagen arbeiten: Die Bundesregierung hat in einer Protokollerklärung ausdrücklich bestätigt, ein gesetzliches Verbot von elektronischen Einweg-Zigaretten auf den Weg zu bringen. Für die Entsorgungswirtschaft ist diese Zusage zentral. In unseren Anlagen brennt es täglich aufgrund falsch entsorgter Lithium-Batterien. Einweg-E-Vapes gehören zu den problematischsten Produkten - sie enthalten fest verbaute Akkus, landen regelmäßig im Rest- oder Verpackungsabfall und stellen damit ein reales Risiko für die Beschäftigten dar. Die Protokollerklärung der Bundesregierung ist ein starkes politisches Signal. Sie macht deutlich, dass die Umwelt-, Gesundheits- und Jugendschutzrisiken nicht länger hingenommen werden. Die verantwortlichen Ressorts - insbesondere das Bundesgesundheits- und das Bundeslandwirtschaftsministerium - können ohne weitere Verzögerung handeln. Die Faktenlage ist eindeutig, und eine lange Vorprüfung ist nicht nötig. Andere europäische Staaten sind längst vorangegangen: Belgien, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Österreich haben Verbote oder entsprechende Gesetzesinitiativen bereits beschlossen. Deutschland darf hier nicht länger hinterherlaufen. Für die Kreislaufwirtschaft ist klar: Ein Einwegprodukt mit integriertem Lithium-Akku, das weder reparierbar noch wirtschaftlich recycelbar ist und zugleich erhebliche Brandgefahren verursacht, hat keinen Platz in einem modernen Ressourcen- und Arbeitsschutzsystem. Ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten ist überfällig - zum Schutz der Umwelt, der Verbraucherinnen und Verbraucher und der Beschäftigten in unseren Anlagen."
„Wichtig ist jetzt, dass die Bundesregierung den Begünstigtenkreis sachgerecht fasst und die Kreislaufwirtschaft ausdrücklich entlastet. Unsere Unternehmen sichern mit energieintensiven Sortier-, Aufbereitungs- und Schmelzprozessen unverzichtbare Recyclingrohstoffe für die industrielle Wertschöpfung in Deutschland. Sie tragen erheblich zur CO₂-Minderung und Ressourcenschonung bei. Diese systemrelevanten Leistungen benötigen verlässliche und faire Energiekosten - sonst geraten Investitionen und Modernisierung weiter unter Druck. Leider bleibt die Bundesregierung bislang inkonsequent: Die deutliche Senkung der Stromsteuer, wie sie der Bundesrat zuletzt gefordert hat, wäre ein weiteres wichtiges Signal. Und auch der Mittelstand darf nicht vergessen werden. Er trägt mit seinen Prozessen entscheidend zur Kreislaufwirtschaft und damit zum Klimaschutz bei. Die in den Eckpunkten vorgesehenen Anforderungen an Effizienz und Dekarbonisierung gehen in die richtige Richtung. Viele unserer Mitgliedsunternehmen investieren bereits in moderne, stromsparende Anlagen, Eigenerzeugung erneuerbarer Energien und flexible Steuerung. Jetzt braucht es klare und faire Rahmenbedingungen, damit Wertschöpfung, Recyclingkapazitäten und Klimaschutz in Deutschland dauerhaft gesichert bleiben."

Es sieht auch eine weitere Anhebung der Recyclingquoten für Kunststoffe, die die dualen Systeme erfüllen müssen, vor: „Es ist vorgesehen, dass bis 2028 im Mittel 63, ab 2028 bereits 75 und ab 2030 sogar 80 Prozent der Kunststoffabfälle der Verwertung zugeführt werden müssen", so kunststoffland NRW-Geschäftsführer Ron Brinitzer, „das Neue dabei ist, dass diese Vorgaben ab 2028 nicht mehr ausschließlich über das werkstoffliche Recycling erbracht werden müssen, so dass auch Verwertungsverfahren des chemischen Recyclings auf die Quotenvorgaben angerechnet werden können. Das begrüßen wir ausdrücklich!"
Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) setzt ab 2030 verbindliche Recyclingquoten für Kunststoffverpackungen. Bis dahin droht jedoch ein massiver Verlust an Kapazitäten und Investitionen, da viele Markeninhaber ihre freiwilligen Zusagen zur Nutzung von Rezyklaten bereits aufgegeben haben.

Im Vergleich zu 2023 stieg die Zirkularitätsquote um 0,1 Prozentpunkte (pp), es ist jedoch der bisher höchste Anteil. Im Vergleich zu 2015 liegt die Rate um 1,0 pp höher.
So wird die Herstellerverantwortung deutlich ausgeweitet, eine neue Organisation für Reduzierung- und Präventionsmaßnahmen vorgesehen und es werden neue Recyclingziele vorgegeben.
Die Verkäufer von Auris Noble behalten Minderheitsbeteiligungen und werden weiterhin das Tagesgeschäft leiten.
Der durchschnittliche Anlagendurchsatz lag in 2024 mit rund 281.000 t/Jahr etwas höher als 2023. Auch die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich, auf mittlerweile 7.500 Mitarbeitende.
Der Entwurf sieht überdies höhere Recyclingquoten vor. Und Hersteller gewerblicher Verpackungen sowie Organisationen, die gewerbliche Verpackungen entsorgen, benötigen in Zukunft eine Zulassung.