Altreifen als Rohstoff: Gummigranulat für Spielplätze

Für Kommunen, Schulen und Kitas, die Spielplätze barrierefrei gestalten wollen, sind gebundene Fallschutzbeläge aus Reifen-Gummigranulat eine mögliche Alternative zu losen Materialien. Ebene, formstabile Oberflächen ermöglichen auch Kindern mit Rollstühlen oder Gehhilfen die uneingeschränkte Nutzung der Spielfläche.

Altreifen als Rohstoff: Gummigranulat für Spielplätze
Fugenloser Fallschutzboden aus Reifen-Gummigranulat auf einem öffentlichen Spielplatz: Die zweifarbige Gestaltung in Blau und Grün zeigt die Möglichkeiten zur kreativen Flächengestaltung. Der gebundene Belag schafft eine ebene, barrierefreie Oberfläche. (Quelle: New Life)

Die Produkte der New-Life-Partnerunternehmen erfüllen nach Angaben der Initiative die Normen DIN EN 1176 und DIN EN 1177 für Fallhöhen bis drei Meter. Fugenlose Systeme eignen sich für unregelmäßige Grundrisse und Dachspielplätze; Plattenware lässt sich bei Bedarf abschnittsweise austauschen.

Grundlage der Materialien ist mechanisch verwertetes Altreifen-Granulat, ein Sekundärrohstoff, der sonst überwiegend in die Verbrennung gehen würde. Die Initiative New Life fördert dessen Einsatz in langlebigen Produkten für den Außenbereich.

Quelle: New Life

Marius Schaub

Marius Schaub

Editor RECYCLING magazine

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