Indischer Kunststoffrecycler verdreifacht Produktionskapazitäten für rPET
Im ersten Halbjahr 2024 hat Srichakra Polyplast zwei neue Starlinger PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen in Betrieb genommen.

Im ersten Halbjahr 2024 hat Srichakra Polyplast zwei neue Starlinger PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen in Betrieb genommen.

Die Unternehmen wollen das Recycling und die Aufbereitung von PGM-basierten Komponenten aus Brennstoffzellen und Elektrolyseuren in Europa vorantreiben.
Es handelt sich dabei bereits um den zweiten Rahmenvertrag, neben dem mit Continental, den Pyrum in diesem Umfang abschließen konnte. Über den Abnahmepreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Auch die Lieferung von Fahrradreifen durch Schwalbe an Pyrum wird in diesem Zuge weiter ausgebaut.

Wir neigten in letzter Zeit dazu, eisenindustrielle Entwicklung durch Fantasie zu ersetzen. Spezialisten hatten den Mund zu halten, Fachleute wurden nicht gehört. „Experten" hatten Konjunktur. Ab nächstem Jahr wird es auch rohstoffseitig ernst und danach immer ernster. Narrative (früher: Märchen) entpuppen sich als solche. Unreflektierte Annahmen für die wenigen in Deutschland zukunftsfähigen Hochleistungs-Eisenprodukte laufen in Sackgassen.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber eröffnete die Tagung am 26. März nach einem kurzen Rundgang durch die Foyerausstellung. Er hob die Bedeutung der von Kumas organisierten Veranstaltung für die Fachwelt und für den Austausch zwischen den Anlagenbetreibern und den Fach- und Genehmigungsbehörden hervor. Wegen des guten Verständnisses füreinander sei es gelungen, die großen und heterogenen Abfallmengen nach dem katastrophalen Starkregen im Juni 2024 gut zu bewältigen. Mit Blick auf die Verwendung von Ersatz- und Recyclingbaustoffen betonte er, dass hier in den Koalitionsverhandlungen Vereinfachungen vereinbart werden müssen. Ziel insgesamt müsse es sein, die Abfallwirtschaft gemeinsam weiterzuentwickeln und mit passenden Rahmenbedingungen, technischem Fortschritt und klugen Strategien noch besser und resilienter zu machen.

Vor allem gemischter Bauschutt und Asphalt werden hier angeliefert und verarbeitet. Das Unternehmen BP Mitchell setzt dabei auf modernste Technik: Ein Beispiel ist die große Waschanlage, in der das Recyclingmaterial gereinigt und weiterverarbeitet wird, darunter viele der für England typischen roten Ziegel. Oder die neue hochmoderne Ciber Asphaltanlage, die Mischgut mit sehr guter Qualität erzeugt. Bei den mobilen Brech- und Siebanlagen finden sich einige Anlagen von Kleemann.
Dr. Bettina Hoffmann: „Alte Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton sind eine wertvolle Ressource für die Papierindustrie. Denn Frischholz ist weltweit knapp, und Wälder werden als CO₂-Speicher für den Klimaschutz dringend gebraucht. Wenn mehr Papier recycelt wird, dann ist das gut für den Klimaschutz und die Geschäftsbilanz. Die Branche hat das erkannt und ist heute ein gutes Beispiel dafür, wie eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft gelingen kann. Selbst auf hohem Niveau sind noch Verbesserungen möglich. Das erklärte Ziel der Selbstverpflichtung der AGEPA, in fünf Jahren sogar 95 Prozent der Verpackungen wiederzuverwerten, ist daher ein wichtiges Signal."

Um natürliche Ressourcen mechanischer und mechatronischer Produktsysteme ganzheitlich über den Lebensweg hinweg einzusparen, ist die Anwendung situativ geeigneter Gestaltungsrichtlinien (Design-for-X-Strategien) notwendig. Der Ressourcencheck „Produktentwicklung - Auslegung und Konstruktion" ermöglicht es Entwicklungsingenieur*innen, Konstrukteur*innen und Industriedesigner*innen, die ressourcenbewusste Auslegung und Konstruktion ihrer technischen Produkte zu überprüfen und zu verbessern.

„Die in der heute veröffentlichten Omnibus-Verordnung vorgeschlagenen Änderungen schießen weit über das Ziel hinaus. Statt einer zielgerichteten Bündelung und Vereinfachung der Berichtspflichten aus den drei bestehenden Rechtsakten senkt die EU-Kommission die Anforderungen im großen Stil ab", sagt Johannes Kröhnert, Leiter des Brüsseler Büros des TÜV-Verbands. „Die mit den Nachhaltigkeitsregulierungen ursprünglich gesteckten Ziele - mehr Klimaschutz und weniger Menschenrechtsverletzungen - werden damit aufgeweicht."

Zum 24. Mal hat Composites Germany aktuelle Kennzahlen zum Markt für faserverstärkte Kunststoffe erhoben. Befragt wurden alle Mitgliedsunternehmen der Trägerverbände von Composites Germany: AVK und Composites United sowie des assoziierten Partners VDMA.