Rohstoffpreise steigen
Stahlpreise

Stahlpreise

Das Projekt mit dem Namen Medworth ist mit einer Investitionssumme von rund einer halben Milliarde Euro die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte. Die Anlage ist aufgrund ihrer hohen Erzeugungskapazität als bedeutsames Infrastrukturprojekt eingestuft und durchlief ein nationales Genehmigungsverfahren. Sie wird von der MVV Environment Medworth Ltd. realisiert und betrieben, einer Projektgesellschaft, die zur britischen MVV-Tochter MVV Environment gehört. Den Anlagenbau übernimmt das Schweizer Unternehmen Kanadevia Inova.

Die neue Urraco Evo-Serie zeigt sich im neuen Design, kombiniert bewährte Lindner-Technologie mit einer Vielzahl neuer Features. Modulares Design, robuste Konstruktion, Qualität und Präzision in der Herstellung - Lindner setzt dabei verstärkt auf Automatisierung und Robotik, wodurch die Prozesse effizient und die hohe Qualität der Kernkomponenten sichergestellt werden.

In der Metallindustrie werden die wertvollen Rohstoffe schon von jeher gut im Kreis geführt. Dennoch steht sie vor neuen Aufgaben. Das Panel „Metals - a highly circular industry" beim Circular Valley Forum 2025 zeigt, wo die Branche bereits gute Lösungen entwickelt hat und wo Kooperationen neue Chancen für noch mehr Zirkularität eröffnen.

Für PreZero ist das Projekt in Sollenau eine strategische Investition zur Stärkung der regionalen Recycling-Infrastruktur Österreichs. Der Standort wurde ausgewählt, um eine geografische Lücke zu schließen und auf diese Weise kürzere Transportwege, geringere Emissionen und eine effizientere Abfallwirtschaft zu ermöglichen. Die Anlage ist für eine jährliche Verarbeitungskapazität von 104.500 Tonnen in zwei Modulen ausgelegt.
IBU-tec will im Rahmen der Partnerschaft seine Expertise für effiziente Recyclingprozesse einbringen und dabei für Kunden von Hosokawa Alpine Lösungen für das Recycling beschichteter Kathodenfolien anbieten. Hosokawa Alpine steuert vier Maschinen auf Basis von Mahl- und Sichttechnologie bei, um das Recycling von Batteriematerialien effizient durchführen zu können. Die Mühlen können von IBU-tec auch für die Bearbeitung der eigenen Batteriematerialien sowie für Entwicklungs- und Serviceprojekte mit Kunden im Batteriebereich verwendet werden.

In diesem Jahr widmet sich die Future Resources besonders den kommenden regulatorischen Veränderungen, wie etwa der EU-Verpackungsverordnung (PPWR), die ab 2026 in Kraft tritt, und beleuchtet Chancen und Herausforderungen beim Einsatz von Post-Consumer-Rezyklaten. Mit seiner Keynote „Zieht euch warm an, denn es wird noch heißer" führt Diplom-Meteorologe Sven Plöger in den Tag ein und legt mit seinem Vortrag zu den Folgen des Klimawandels die Grundlage für die folgenden Diskussionen.

Ziel ist es, während des Einkaufs über kreislauforientierten Konsum zu informieren und das Bewusstsein für die wertvollen Rohstoffe in Verpackungen zu fördern.

Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Jörg Lacher, Geschäftsführer der bvse-Entsorgergemeinschaft, die Ehrenurkunde an das Unternehmen. „Wir möchten Ihre Leistung würdigen, seit 10 Jahren ständig und erfolgreich an der innerbetrieblichen Qualität gearbeitet zu haben", betonte Lacher bei der Übergabe.

Zirkuläre Strategien können entlang der Wertschöpfungskette kategorisiert werden und umfassen das Schließen, Ermöglichen, Schaffen und Verlängern von Kreisläufen. Die Studie hält auch den Aspekt der Ressourceneffizienz für relevant. Neben den Strategien gibt es auch eine ganze Reihe von zirkulären Maßnahmen. Die Studie hat elf zirkuläre Maßnahmen identifiziert, die digital gestützt und vor allem für KMU relevant sind. Die Maßnahmen sind: Einsatz neuer Materialien, Einsatz von Sekundärrohstoffen, kreislaufgerechtes Produktdesign, produktergänzende Serviceangebote, Wiederverwendung und -aufbereitung von Produkten und/oder Produktteilen, Maßnahmen zur Energieeffizienz und -einsparung, Optimierung der Herstellungsprozesse zur Ressourcenschonung und Abfallvermeidung (ohne Energieeffizienz und -einsparung), Weiter- und Wiedernutzung von Rohstoffen und Materialien, Wiederverwertung (Recycling) von Rohstoffen und Materialien, strategisches Management kreislauforientierter Maßnahmen sowie Informationssysteme zur Kreislaufführung.Mehr als die Hälfte der KMU im verarbeitenden Gewerbe setze bereits kreislauforientierte Maßnahmen ein. Weitere 11 Prozent planen den Einsatz. Dies spiegele sich auch im Unternehmenserfolg wider. Erfolgreiche Unternehmen setzen auch mehr kreislauforientierte Maßnahmen ein. Dabei würden sich die Unternehmen im Wesentlichen auf Maßnahmen zur Energieeinsparung und auf klassische Prozessoptimierung fokussieren. Umgekehrt würden nur wenige Ansätze verfolgt, die direkt am Produkt ansetzen. „In vielen Unternehmen sind somit grundlegende Weichenstellungen für eine echte Circular Economy noch nicht vorhanden", heißt es in der Studie.Digitale TechnologienMithilfe digitaler Technologien könnten Prozesse transparenter gestaltet und identifizierte Effizienzpotenziale gehoben werden. „Das wesentliche Potenzial digitaler Technologien liegt generell jedoch in der unternehmensübergreifenden Vernetzung sowie dem unternehmensübergreifenden Datenaustausch", heißt es weiter. Die Studie betont, dass die Nutzung von Computern und Internet zwar eine unabdingbare Voraussetzung für die Digitalisierung sei, diese aber weit über die Vorbedingungen hinausgehe. Als wesentliche Anforderungen an die Digitalisierung nennt die Studie eine effiziente Datenbewirtschaftung und eine unternehmensübergreifende Vernetzung.Im Hinblick auf das Heben von Ressourceneffizienzpotenzialen sieht die Studie mehrere Möglichkeiten. Ansätze sind die digitale Vernetzung, digitale Zwillinge, Prozessdatenerfassung, digitale Produkte und Dienstleistungen sowie digitale Geschäftsmodelle. Allerdings wird auch betont, dass digitale Technologien für die Umsetzung zirkulärer Maßnahmen bei KMU bisher kaum eine Rolle spielen. Unternehmen, die digitale Technologien für zirkuläre Maßnahmen einsetzen, gaben vor allem deutliche Verbesserungen bei Energieaufwand, Materialeinsatz, dem Ausstoß von Treibhausgasemissionen und dem Abfallaufkommen an. Verbesserungen beim Umsatz waren hingegen nur bei wenigen Unternehmen festzustellen. Zudem gab ein großer Teil der Befragten an, die Auswirkungen nicht bewerten zu können. Die Bestimmung der Effekte eingesetzter zirkulärer Maßnahmen stelle also offenbar ein Problem dar. Relativ gut würden sich noch Auswirkungen auf Materialeinsatz, Abfallaufkommen und Kosten ermitteln lassen. Die mangelnden Bewertungsmöglichkeiten könnten auch erklären, dass nur 20 Prozent der Unternehmen der Meinung sind, dass der Nutzen den Aufwand übersteige. Hingegen gaben 26 Prozent an, dass der Aufwand den Nutzen übersteige, bei 16 Prozent übersteigt der Aufwand den Nutzen sogar stark. Weitere 20 Prozent konnten keine Einschätzung abgeben.Als wesentliche Hemmnisse bei der Einführung digitaler Technologien für zirkuläre Maßnahmen nennt die Studie das fehlende Fachwissen und fehlende Fachkräfte, fehlende Komplettlösungen zur umfassenden Datenerhebung und Nutzung, fehlende Informations- und Beratungsmöglichkeiten zu Kosten, Zielgrößen und Nutzen, die nicht gegebene Nachrüstbarkeit bestehender Anlagen sowie fehlende Finanzkraft. Als weitere Hemmnisse gelten fehlende Normen und Standards, prozesshemmende interne Abläufe, mangelndes Vertrauen in die Datensicherheit sowie eine unzulängliche Breitbandstruktur.Zirkularitätseffizienz„Die Zirkularitätseffizienz, die anhand der Indikatoren bestimmt wird, soll sowohl die eingesetzten als auch die verbrauchten Mittel und Ressourcen eines Unternehmens bei der Produktion von Gütern erfassen", heißt es in der Studie. Damit soll vor allem ermittelt werden, ob durch den Einsatz der digitalen Technologien tatsächlich Ressourcen eingespart oder zusätzliche Ressourcen verbraucht werden. So könne der Einsatz digitaler Technologie zwar möglicherweise zu Ressourceneinsparungen führen, gleichzeitig aber etwa den Energieverbrauch steigern. Zudem würden Wirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen, die ebenfalls berücksichtigt werden müssten. „Für eine Gesamtbilanz ist es wichtig, die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten, da kreislauforientierte Maßnahmen nicht nur zu lokalen Verschiebungen der Aufwände, beispielsweise zu Zuliefernden sowie Kunden und Kundinnen, führen dürfen."Empfehlungen„Obgleich die Mehrheit der KMU im verarbeitenden Gewerbe entweder zirkuläre Maßnahmen ergriffen hat oder dies plant, liegt der Fokus bislang auf prozessbezogenen innerbetrieblichen Optimierungsmaßnahmen", so die Studie. Auf Kooperationen mit Wertschöpfungspartnern würden eher größere KMU setzen. Zirkuläre Maßnahmen, die direkt auf das Produkt eingehen, würden bisher zu wenig genutzt, obwohl gerade hier das größte Potenzial liege. Auch beim Einsatz von Primär- und Sekundär-Rohstoffen gebe es noch Verbesserungspotenzial. „Hilfreich wäre, wenn mehr Unternehmen die Kreislaufführung ihrer Ressourcen systematisch erfassen und strategisch managen würden." Es sei vor allem notwendig, das Bewusstsein für zirkuläre Strategien in Unternehmen zu stärken, damit die passenden zirkulären Maßnahmen implementiert werden könnten. Dazu sei es erforderlich, Anreize für Unternehmen zu schaffen, auf zirkuläre Produktionsprozesse und Produkte zu setzen. Dies könne etwa durch eine verstärkte Nachfrage nach zirkulären Produkten und Dienstleistungen durch die öffentliche Hand erfolgen.Bisher sei die Digitalisierung für die Umsetzung zirkulärer Maßnahmen in den meisten Unternehmen noch nicht ausgeprägt genug. Zudem fehle meist die Kompetenz zum grundsätzlichen Umgang mit Daten. Viele Unternehmen würden daher bei der Umsetzung digitaler Lösungen Unterstützung benötigen. Dazu müssten auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. So müsse vor allem die Modernisierung der digitalen Infrastruktur vorangetrieben werden.Die Mehrheit der Unternehmen ist nicht in der Lage, die Auswirkungen ihrer digital gestützten zirkulären Maßnahmen zu bewerten. Hier seien vor allem Standards und Orientierungshilfen erforderlich. Zudem müsse die Vernetzung von Informations- und Beratungsangeboten intensiviert werden.

Die Wiederaufbereitung gebrauchter IT-Geräte bietet erhebliches Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die Interzero gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Fraunhofer Umsicht) veröffentlicht hat. Untersucht wurden Einsparungen, die sich durch die Verlängerung des Produktlebenszyklus ergeben.
Am 9. September 2025 hat das Europäische Parlament Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie beschlossen und damit den Weg für die Einführung einer erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien freigemacht. Mitgliedstaaten haben nun 20 Monate Zeit, die Vorgaben in nationales Recht umzusetzen, und 30 Monate, um EPR-Systeme einzurichten. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung (bvse) begrüßt diesen Schritt grundsätzlich, sieht jedoch dringenden Handlungsbedarf bei der Ausgestaltung.

Das österreichische Unternehmen MAS hat mit der Iqonic Twin Hyper PET eine neue Plattform für das Recycling von PET vorgestellt. Nach Unternehmensangaben vereint das System einen konischen Doppelschneckenextruder mit einem Infrarot-basierten Solid-State-Polymerisationsprozess (SSP), der ohne Stickstoff auskommt. Durch diese Kombination sollen eine stabile Viskosität, konstante Farbqualität und ein niedriger Acetaldehydgehalt erzielt werden. Zudem sei der Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren geringer.

EEW Energy from Waste (EEW) hat heute den Nachhaltigkeitsbericht für das Berichtsjahr 2024 veröffentlicht. Aufbauend auf dem Vorjahresbericht informiert das Unternehmen über Fortschritte in den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung. Der Bericht folgt weiterhin dem international anerkannten Standard der Global Reporting Initiative (GRI).

Im Rahmen einer bereits im vergangenen Jahr geplanten internen Umstrukturierung übernimmt Denis Völler nun die Gesamtverantwortung für das Lizenzgeschäft von Der Grüne Punkt innerhalb der GreenDot Gruppe. Denis ist seit über fünf Jahren im Unternehmen tätig und verantwortete als Vice President die Bereiche Handel und Einkauf sowie als Geschäftsführer das Joint Venture TriPlast in Österreich. Der gelernte Wirtschaftsjurist und MBA-Absolvent hatte vor seinem Wechsel zur GreenDot Gruppe leitende Positionen im Bereich Marketing, Einkauf und Finanzen.

Obwohl Getränkeflaschen 85 % der gesammelten PET-Verpackungsprodukte ausmachen, fließen lediglich 47 % des Recyclingoutputs wieder in die Flaschenproduktion zurück. Ein erheblicher Anteil der Flaschenrezyklate verbleibt also nicht im geschlossenen Kreislauf, sondern landet in Open-Loop-Anwendungen wie Schalen, Fasern oder Umreifungsbändern.

Die Hammerer-Aluminium-Gruppe setzt Brikettpressen von RUF ein, um den Materialkreislauf effizient zu schließen. Werden Aluspäne aus der Produktion zu Briketts gepresst und dann eingeschmolzen, ist die Materialausbeute rund acht Prozentpunkte höher als beim Einschmelzen loser Späne. Dass dabei die eigenen, exakt bekannten Werkstoffe einfließen, sichert die hohe Qualität der Legierungen.
Pyrum hat die erste erfolgreiche Warmfahrt des neuen Reaktors 2 im Stammwerk in Dillingen/Saar gemeldet.

Die Eggersmann GmbH feierte am Standort in Wardenburg ein ganz besonderes Maschinenjubiläum: Der 1600. Backhus-Kompostwender wird zugleich als 200. Maschine in die USA geliefert.
Verbraucher*innen sollen künftig besser über die Lebensdauer und die Reparierbarkeit von Produkten informiert und vor Greenwashing geschützt werden. Darüber herrscht in der EU jetzt Einigkeit.