Marius Schaub
Redakteur

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Nach der Modebranche muss nun auch der Elektronikbereich mit einem Slow Electronics Movement nachziehen - das findet jedenfalls Refurbed. Das Start-up bietet generalüberholte Elektronikprodukte zu reduzierten Preisen an.
In der Schweiz werden viele PET-Flaschen, aber wenig andere Kunststoffverpackungen recycelt. In einem Pilotprojekt im Kanton Basel wird nun die Möglichkeit geboten, leere Kunststoffflaschen und Getränkekartons dem Postboten mitzugeben.

Am KIT wurde ein chemisches Verfahren zur Elimination von Hormonen in Wasser entwickelt. Es macht sich die Mechanismen der Photokatalyse zunutze und verwandelt die Schadstoffe in potenziell sichere Oxidationsprodukte.

Das EU-Projekt Adir verfolgt eine neue Methode zur Zerlegung und Verwertung von E-Schrott. Neun Projektpartner wollen innerhalb von vier Jahren ein tragfähiges Konzept entwickeln, um die Ressourcenabhängigkeit zu verringern.

Um Bauelemente aus Beton leichter zu machen, wird ihm oft Styropor beigemischt, das sich nur schlecht recyceln lässt. Ein Forscherkonsortium unter Federführung der TU Kaiserslautern arbeitet an der Ersetzung durch Mineralschaum aus recyceltem Sand.

In einem Projekt der Fraunhofer-Gesellschaft wurde eine pflanzenbasierte Beschichtung für Papierverpackungen entwickelt, die Kunststoff sparen und die Entsorgung der Verpackung im Altpapier ermöglichen soll.

Multivac tritt der Initiative R-Cycle bei. Im digitalen Produktpass sieht das Unternehmen einen überzeugenden Weg zur Gewinnung von hochwertigem Rezyklat für ein hochwertiges Recycling.
Das Verpackungslabor des BMBF-Projekts Innoredux zeigt Verbrauchern in Heidelberg, welche Möglichkeiten es gibt, Kunststoffabfälle zu reduzieren. Ergebnisse sollen Ideen für Reduzierung von Verpackungen und neue Geschäftsmodelle liefern.
Bei der FEAD-Generalversammlung wurde ein bulgarischer Verband als neues Mitglied bekanntgegeben. Die polnischen Verbandsvertreter entsenden künftig ein ständiges Vorstandsmitglied. Erstmals sind die Niederlande im Vorstand vertreten.
Analysen von Abwasser können helfen, Pandemiewellen und Mutationen schnell zu erkennen. Das ist das Ergebnis einer Studie aus Bayern, die Änderungen im Infektionsgeschehen frühzeitig belegen konnte.