Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Von oben betrachtet sieht eigentlich alles schön grün aus. Rasenschnitt wechselt sich mit ein paar Ästen, Blättern und anderen Pflanzenteilen ab. Dazwischen zeigt das Bild der hochauflösenden Kamera in der Kompostieranlage der Deponie Pohlsche Heide braune und beige Punkte. Die Menge erstaunt, aber es sind Kartoffeln oder anderes Gemüse. Doch auf der gesamten Fläche des fünf Meter hohen und breiten Bioabfallhaufens verraten weiße, graue und hellblaue Flächen unterschiedlicher Größe, dass hier nicht alles organischen Ursprungs ist. „Das Blaue sind die Müllsäcke, die jede*r kennt und das hier wahrscheinlich ein Pflanztopf aus Kunststoff", erkennt Emilia Bensch auf den ersten Blick, was hier falsch gelaufen ist.
In seinem Antwortschreiben machte Bundesumweltminister Schneider deutlich, dass er dem Vorschlag eines Runden Tisches positiv gegenübersteht. Er betonte, dass er die gegenwärtige Gefährdungssituation sehr ernst nehme.

Sie erzeugt rund 150.000 MWh klimafreundliche Energie in Form von Prozessdampf, spart jährlich 15 Millionen Kubikmeter Erdgas ein und vermeidet damit 27.000 Tonnen CO₂-Emissionen. Die Investition von über 60 Millionen Euro macht Delfzijl zu einem zentralen Standort für Kreislaufwirtschaft und Energiewende in den Niederlanden.

Am 09. Oktober 2025 lädt das Bifa Umweltinstitut beim „Talk im Technikum" zu einer Diskussion über die Zukunft unserer Ressourcen ein.
Die Transformation zur Kreislaufwirtschaft wird oft vor allem als eine Frage rechtlicher Rahmenbedingungen und technischer Lösungen betrachtet. Der Bericht „Circular Economy braucht Leadership" von Circular Republic und der Bertelsmann-Stiftung betont hingegen einen anderen Aspekt: Gerade in Unternehmen hängt die Umsetzung vor allem von Menschen ab.
Auf Bitten der Wirtschaft hat die ZSVR in Zusammenarbeit mit dem UBA und einem Expertenkreis den Mindeststandard 2025 noch praxisnäher gestaltet. Der Anspruch, er soll aus Sicht derjenigen lesbar sein, die ihn anwenden müssen: Das betrifft viele Unternehmen, jedoch vor allem Erzeuger von Verpackungen. Die technischen Grundlagen des Standards bleiben weitgehend unverändert. Optisch und strukturell unterscheidet sich die neue Ausgabe jedoch deutlich von ihren Vorgängerversionen. So werden die Verpackungskategorien in den Vordergrund gerückt - geordnet nach dem vorherrschenden Material des Hauptverpackungsbestandteils. Eine Systematik, die mit der Europäischen Verpackungsverordnung (PPWR) implementiert wird.

Weil die Brücke B43 über Gleise der Deutschen Bahn führt, erfolgte der Rückbau bei vollständiger Sperrung der unterführenden Bahnstrecken. In zwei Bauabschnitten wurde der alte Brückenüberbau mittels Sägetechnik in Segmente unterteilt und diese anschließend mithilfe eines Krans ausgehoben. Eine besondere Schwierigkeit bargen die beengten Platzverhältnisse aufgrund der angrenzenden Bahnstrecke für den Großkran und die gesamte Baustellenlogistik. Der Abbruch mit anschließendem Brückenneubau ist eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt Hanau.
„Deutschland ist im Recycling und bei innovativen Technologien weltweit führend. Doch damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit, Rohstoffsicherheit und Klimaziele sichern können, braucht die Kreislaufwirtschaft politischen Rückenwind und klare Strukturen - nicht ihre Auflösung in einem Ministeriums-Organigramm", erklärt Anja Siegesmund, Geschäftsführende Präsidentin des BDE. Die Entscheidung steche auch deshalb hervor, weil Bundesumweltminister Carsten Schneider beim Tag der Kreislaufwirtschaft Anfang Juni die Branche und den BDE ausdrücklich als zentralen Partner für die Umsetzung seiner Politik benannt hatte. „Unsere Unternehmen - von privaten Entsorgungs- und Recyclingunternehmen über alle Stoffströme bis hin zu den Metallrecyclingunternehmen und den privaten Wasserbetrieben - sind die Lösung für viele Herausforderungen. Mehr Kreislaufwirtschaft zahlt auf Klimaschutz, stabile Lieferketten und eine resiliente Wirtschaft ein. Ökologisch wie ökonomisch ist das eine win-win-Situation", so Siegesmund. Der BDE wird mit Minister Schneider das notwendige Sonderprogramm im Zuge der Fortschreibung der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie und konkreten Maßnahmen zu deren Umsetzung diskutieren. „Die geopolitischen Spannungen haben gezeigt, wie verwundbar wir durch Primärimporte von Rohstoffen sind. Unsere Antwort muss sein: mehr Recycling, mehr Investitionen, mehr Planungsgeschwindigkeit. Dafür brauchen wir Verbindlichkeit - vom Bund, von den Ländern und von der EU", fordert Siegesmund. Die BDE-Präsidentin betont zugleich, dass unnötige Bürokratie abgebaut und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden müssen. „Unsere Branche macht Deutschland jeden Tag ein Stück sauberer und resilienter. Doch wir dürfen nicht durch endlose Verfahren oder fehlende Rechtssicherheit ausgebremst werden." Mit Blick auf Europa begrüßt der Verband den geplanten Circular Economy Act ab 2026 und fordert verpflichtende EU-weite Quoten für Rezyklate und ein europaweit standardisiertes Green Public Procurement. „Nur so schaffen wir echte Märkte für Recyclingrohstoffe und sichern die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen", so Siegesmund.

Nach Auffassung der deutschen Recycling- und Metallrecyclingwirtschaft droht die aktuelle Umsetzung der novellierten EU-Industrieemissionsrichtlinie (IED) durch das Bundesumweltministerium (BMUKN), mittelständische Betriebe mit zusätzlichen Auflagen und unnötiger Bürokratie zu belasten.
Internationale Entwicklungen, etwa strategische Partnerschaften mit Kanada oder G7-Initiativen, belegen: Nur mit mutigen Investitionen, innovativen Technologien und KRITIS-Vorsorge sind nachhaltige Wachstumsstrategien möglich. Der BDE fordert daher sofortiges Umsteuern.