Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Für die Neubauten müssen die marode Wallstraßenbrücke und die Blaubeurer-Tor-Brücke weichen. Hier kommt Max Wild ins Spiel. Das Unternehmen aus Berkheim (Baden-Württemberg) übernimmt den Rückbau der Wallstraßenbrücke und der Brücke über das Blaubeurer Tor im Rahmen des Partnering-Verfahrens. Das Projekt birgt ganz besonderen Herausforderung: Die Wallstraßenbrücke führt über Bahngleise, daher wird sie im Bahnbereich mit einem individuell anpassbaren Traggerüst unterrüstet. Hierfür kommen rund 800 Tonnen Gerüstmaterial je Richtungsfahrbahn ins Spiel. Im Dezember dieses Jahres starten die Rückbauarbeiten am westlichen Teil der Wallstraßenbrücke.

Ziel ist es, Bürger*innen vor Ort zu motivieren, Verpackungsabfälle richtig zu trennen - und so sowohl die Sammelmenge als auch die Sammelqualität in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken zu verbessern.

„Papier ist böse! Es gehört zu den Materialien, die sich ganz schlecht schreddern lassen", Heiner Brokamp weiß, wovon er spricht. „Ich kann es zwar mit vier Fingern zerreißen, aber in Form eines Telefonbuchs ist es hart wie ein Ziegelstein." Er ist Geschäftsführer der Brokamp Aktenvernichtung mit Sitz im Industriegebiet in Weseke, einem Stadtteil von Borken im Münsterland. Das Unternehmen bietet spezialisierte Dienstleistungen, um Akten und elektronische Medien sicher, zuverlässig und umweltfreundlich zu vernichten. „Wir sorgen dafür, dass die vertraulichen Informationen unserer Kunden geschützt bleiben, nachdem sie nicht mehr benötigt werden", verspricht Brokamp. Zu den Kunden gehören verschiedene Unternehmen, aber auch Krankenhäuser und Banken. „Eigentlich von A bis Z - vom Anwalt bis zum Zahnarzt", sagt er.

Neben den Kernthemen Kunststoff- und Polymerrecycling legt die diesjährige Veranstaltung einen besonderen Fokus auf ressourcenintensive Branchen wie Textilien und die Automobilindustrie. Diese gelten aufgrund ihrer komplexen Materialströme als besonders problematisch für die Umwelt. Während die Textil-Recyclingquoten in der EU nach wie vor unter 20 % liegen, erschwert durch trennbare Verbundfasern, stellen die komplexe stoffliche Verwertung das Recycling von Kunststoffen und Gummi in der Automobilindustrie vor Herausforderungen. Zusätzlichen Druck für die Akteure erzeugen regulatorische Rahmenbedingungen wie die Richtlinie für Altfahrzeuge.

Protect the Planet hat eine Analyse von Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt veröffentlich, die die Folgen des Klima-Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs (IGH) vom Juli 2025 einordnet. Das 1,5-Grad-Ziel ist völker- und menschenrechtlich bindend - Industriestaaten müssen schon jetzt klimaneutral sein. Staaten können andere Staaten vor dem IGH verklagen.

Gerade die neue Angebotsvariante „Resphere Lite" soll es auch kleineren mittelständischen Unternehmen ermöglichen, durch die Implementierung der kostengünstigen Softwarelösung die oftmals noch manuell ausgeführten Prozesse zu verschlanken und zu digitalisieren.

Um Betreiber, Recycling-Fachleute und Entscheidungsträger weltweit mit praxisrelevantem Wissen zu unterstützen, startet Steinert die Metal Recycling Keynote. In dem 45-minütigen Onlineformat sollen Einblicke in die Anwendungsbereiche: ZORBA, Aluminium und Stahlschrott gegeben werden.

Der Ruf nach nachhaltigen Verpackungslösungen wird lauter - bei Verbraucher*innen, in der Politik und nicht zuletzt in den Kommunen. Doch während viele Mehrwegsysteme auf der Strecke bleiben, weil sie zu kompliziert, zu teuer oder schlicht unpraktisch sind, zeigen einige Pilotprojekte in Europa, wie es besser gehen kann. Ein zentraler Erfolgsfaktor: Digitalisierung. Sven Hennebach, Senior Manager bei Tomra Reuse, erklärt, wie ein durchdachtes, digitales Mehrwegsystem nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch alltagstauglich sein kann.

Österreich verbraucht zu viele Rohstoffe aus primären Quellen. Der „Earth Overshoot Day" - das ist jener Tag, an dem die Menschheit die jährlich nachwachsenden Ressourcen vorzeitig aufgebraucht hat - wurde in diesem Jahr im Juli erreicht, in Österreich hingegen war es bereits im März so weit. Hier muss dringend dagegen gesteuert werden. Eine Möglichkeit ist, bei der Herstellung von neuen Produkten statt sogenannten „primären" Rohstoffen recycelte Materialien zu nutzen. Österreich erreicht Spitzenwerte beim Recycling, nun müssen die daraus gewonnenen Rezyklate von Industrie und Gesellschaft auch stärker nachgefragt werden. Damit das gelingt, fordert die Abfall- und Ressourcenwirtschaft die Gleichstellung von primären und recycelten Rohstoffen sowie eine verpflichtende Einsatzquote von recycelten Materialien. So wird der Markt für Rohstoffe aus wiederverwerteten Materialien gestärkt und die Nachfrage danach erhöht.
Die Branchenverbände BDE, bvse, VBS und VOEB begrüßen, dass wesentliche Anmerkungen aus der ersten Konsultation in den Entwurf eingeflossen sind. Zugleich sehen sie jedoch erheblichen Nachbesserungsbedarf. Ohne klare Definitionen und methodische Festlegungen drohe die praktische Umsetzung intransparent zu bleiben und Fehlanreize zu setzen.