Michael Brunn
Editor-in-Chief

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Um dieses Potential weiter zu nutzen und auch in einer transformierten Industriegesellschaft sicherzustellen, fordern acht Branchenverbände in einem Positionspapier an die neuen Bundesministerinen und -minister für Bau, Verkehr, Umwelt und Wirtschaft konsequente Änderungen der Rahmenbedingungen für ein nachhaltiges Ressourcenmanagement. Dazu zählen vor allem die zeitnahe Novellierung der Ersatzbaustoff-Verordnung, die Produktanerkennung für Sekundärbaustoffe, justiziable Formulierungen bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand im Kreislaufwirtschaftsgesetz und der Einsatz von Sekundärbaustoffen in Zement und Beton.

Die Inbetriebnahme der Anlage ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Sie soll als technologische Grundlage für die geplante kommerzielle Produktion ab 2026 dienen. Das von Tozero entwickelte Verfahren ermöglicht die Rückgewinnung von Lithium und Graphit in hoher Reinheit. Diese Stoffe können nach der Aufbereitung erneut für die Herstellung von Batteriezellen genutzt werden.

Seit 1958 produziert man westlich von Amsterdam täglich tausende Platten in allerlei Farbvariationen. Damit kein Gramm des kostbaren PVC-Kunststoffs vergeudet wird, recycelt Record Industry Produktionsabfälle direkt vor Ort mit Zerkleinerungstechnik von Weima und Wanner.

Der Bericht untersucht das sogenannte Intention-Behavior-Gap - die Diskrepanz zwischen Überzeugung und Verhalten - und benennt strukturelle wie individuelle Ursachen. Obwohl die Erkenntnisse über Umwelt- und Ressourcenprobleme vielfach vorhanden sind, bleiben Veränderungen im Alltag häufig aus. Gewohnheiten, soziale Normen und ökonomische Rahmenbedingungen erschweren die Umsetzung nachhaltiger Entscheidungen.

Kernstück des neuen Werks ist das von der ARA entwickelte und patentierte Verfahren Upcycle. Es soll die Aufbereitung von bis zu 41.000 Tonnen Kunststoff-Sortierresten jährlich ermöglichen. Diese Fraktionen stammen unter anderem aus dem Output der TriPlast-Sortieranlage sowie aus anderen Sortierbetrieben. Bisher wurden diese Materialien aufgrund ihrer Verschmutzung oder geringen Größe überwiegend thermisch verwertet.

Die Veranstaltung richtet sich an die bvse-Mitgliedsunternehmen sowie interessierte Akteur*innen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Mit einem attraktiven Programm in den Fachverbandssitzungen, interessanten Fach- und Gast-Redner*innen, einem vielfältigen Ausstellerbereich und ausreichend Gelegenheit zum Networking, ist die Jahrestagung ein fester Termin für alle, die die Zukunft des Verbandes und der Kreislaufwirtschaft mitgestalten wollen.
„Obwohl die Anforderungen zur Recyclingfähigkeit gemäß PPWR erst ab 2030 verbindlich werden, ist ein frühzeitiges Reporting für viele Prozesse essenziell", betont Dagmar Glatz von dm-drogerie markt. Sobald die Recyclingfähigkeit etwa in die Berechnung von Lizenzentgelten einfließt, muss sie für jede Verpackung transparent gegenüber den dualen Systemen ausgewiesen werden.

Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit Stadler realisiert wurde, stellt eine europäische Premiere dar: den Einsatz einer rein KI-gestützten optischen Sortierung zur Trennung von Bauschutt - einschließlich Ziegel von Beton und anderen Materialien.

Die ERC 2025 wird konkrete Anreize und Lösungen vorstellen, um den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen und gleichzeitig die industrielle Resilienz und globale Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.
BDE und bvse fordern in einem gemeinsamen Brief an Bundesumweltminister Carsten Schneider, Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und die Länderumweltministerien die Einberufung eines Runden Tisches, mit dem klaren Ziel wirksamere regulatorische Maßnahmen gegen Batteriebrände zu erarbeiten.