Michael Brunn
Editor-in-Chief

Editor-in-Chief


Freepoint Eco-Systems plant, in den wichtigsten europäischen Märkten Sortier- und Aufbereitungsanlagen für schwer zu recycelnde Kunststoffe zu errichten und sie zu einem Netzwerk zusammenzuschließen. Source One solldiese Anlagen als EPC-Auftragnehmer umsetzen. Mit der EPC-Funktion übernimmt Source One die Entwicklung (Engineering), Beschaffung (Procurement) und den Bau (Construction) der Anlagen. Die Aufbereitungsanlagen sollen gemischte Kunststoffabfälle in hochwertige Rohstoffe umwandeln, die sowohl für das chemische als auch für das mechanische Recycling geeignet sind.

Vier Jahre nach Inbetriebnahme einer Sortieranlage zeigt sich beim italienischen Holzwerkstoff-Spezialisten Fantoni, wie eine Zusammenarbeit mit Steinert Maßstäbe setzen kann: Möbelqualität-MDF mit über 70% Recyclinganteil im Kern.

Die Anlage verarbeitet jährlich rund 290.000 Tonnen Abfälle, davon stammen der überwiegende Teil direkt aus der Region Hannover. Die kurzen Transportwege entlasten die Straßen und senken Emissionen. In enger Abstimmung mit dem Zweckverband aha werden die Restabfälle zuverlässig thermisch verwertet.
Dabei ist die Branche auf einem guten Weg: Auf Initiative der ASA haben die Abfallwirtschaftsverbände im Rahmen einer gemeinsamen Verbändeinitiative das Hinweispapier VdS 2517, das sich mit dem Brandschutz bei der Siedlungsabfallbehandlung befasst, überarbeitet. Dieses bildet heute eine wichtige Grundlage für den Dialog zwischen Anlagenbetreibern, Versicherern und Fachstellen - und hat den Austausch innerhalb der Branche deutlich verbessert.

Nach Einschätzung der Verbände können kompostierbare Verpackungen in bestimmten Anwendungsbereichen dazu beitragen, Fehlwürfe zu reduzieren, die Bioabfallqualität zu verbessern und die Wiederverwertung organischer Materialien zu fördern.
"Die Rohstoffversorgung muss in der nationalen Sicherheitsstrategie verankert und die heimische Industrie gestärkt werden. Die Konzentration der Nichteisenmetall-Produktion in China birgt erhebliche Erpressungs- und Lieferrisiken", sagte Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Niese nach der Veranstaltung "Verteidigung und Versorgung" des Verbandes im Bundestag, in der Expertinnen und Experten über die Rohstoffversorgung mit Blick auf die Verteidigungsfähigkeit diskutiert hatten.
Der Rückgang des Verpackungsaufkommens beruht teils auf konjunkturellen Effekten - so wurden Gewerbeverpackungen deutlich weniger eingesetzt. Bei Verbraucher-verpackungen spielen u.a. der Trend zu Mehrweg und Verpackungsoptimierung eine Rolle. Laut Prognose könnte das Verpackungsaufkommen in Deutschland bis 2030 um weitere 1,3 Millionen Tonnen zurückgehen. Insbesondere bei Kunststoffverpackungen wird eine stark rückläufige Nutzung vorhergesagt.

Europaweit gingen die Emissionen im EU-ETS 1 mit 51 Prozent sogar noch etwas stärker zurück. Sie haben sich damit seit 2005 ungefähr halbiert, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) berichtet. Im vergangenen Jahr nahmen die Emissionen der emissionshandelspflichtigen Anlagen in Deutschland um 5,5 Prozent ab. Der EU-ETS 1 umfasst die klimaschädlichen Emissionen der energieintensiven Industrie, der Energiewirtschaft, des innereuropäischen Luftverkehrs sowie seit 2024 des Seeverkehrs.

Mehrwegverpackungen werden auf lange Sicht dazu beitragen, die Abfallmenge aus Verpackungen erheblich zu reduzieren. Unter der Vielzahl von Mehrweglösungen, die sich in der Konzeptphase oder im Aufbau befinden, sticht laut GVM das IQPAK-System heraus.

Sunnking verarbeitet große Mengen an Elektroschrott effizient und unter Einhaltung höchster Umwelt- und Datensicherheitsstandards. Das Unternehmen setzt auf den 4-Wellen-Zerkleinerer RS100 von Untha, um große Mengen an Elektronikschrott (WEEE) zu verarbeiten. Die Durchsatzleistung, die Qualität des Ausgangsmaterials und die Zuverlässigkeit des Zerkleinerers waren die Hauptfaktoren, die das Unternehmen überzeugt haben. Sunnking wird vom Team von Untha America, Inc. beraten und unterstützt.