Michael Brunn
Chefredakteur

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Bohrspülungen sind Flüssigkeiten, die bei der Verfüllung und Verpressung von Hohlräumen, sowie bei Horizontal- und Geothermiebohrungen eingesetzt werden. Neben der Reinigung des Bohrlochs werden durch die Bohrspülung zusätzlich die Bohrwerkzeuge gekühlt, die Bohrlochwand stabilisiert und die Reibung zwischen Bohrstrang und Gestein reduziert.

Am 18. Juni 2025 berät das Bundeskabinett über die Novelle des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG). Der BDE begrüßt, dass das Gesetz überarbeitet wird, sieht darin jedoch lediglich einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

Einen Teil des älteren Komposts verarbeitet der Erdenproduzent Terre Suisse weiter und veredelt diesen in aufwändigen Prozessen mittels Zusatzstoffen, wie etwa Holzfasern, Rindenhumus und Sand, zu hochwertigen Substraten und Erden.

Für das kommende Jahr hat die Europäische Kommission ein Gesetz zur Kreislaufwirtschaft angekündigt. Worum es in dem Gesetz gehen soll, ist noch sehr vage. FEAD, einer der beiden europäischen Recyclingverbände, hat auf jeden Fall schon einmal eine Liste mit Forderungen erstellt.

Zwar gibt es große Einigkeit darüber, dass eine Kreislaufwirtschaft ein guter Ansatz ist, zahlreiche Probleme wie einen hohen Materialverbrauch und die damit verbundenen Umweltauswirkungen zu lösen. Viele Länder haben auch längst entsprechende Maßnahmen ergriffen. Dennoch sind die Fortschritte langsam. Abhilfe könnte hier der verstärkte Einsatz wirtschaftlicher Instrumente schaffen. Sie können Anreize setzen und dabei helfen, politische Ziele effizienter zu erreichen als mit Regulierung. Das OECD Environment Working Paper „Economic instruments for a resource-efficient circular economy" gibt einen Überblick über wirtschaftliche Instrumente, die heute eingesetzt werden.

In der EU werden etwa die Hälfte aller Altreifen verbrannt. Das soll sich nicht nur nach Vorstellung der Europäischen Kommission schleunigst ändern. Der europäische Recyclingverband Euric hat auch schon konkrete Vorschläge, wie das gelingen kann.

Die Recyclingindustrie ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Sie trägt maßgeblich dazu bei, Ressourcen zu schonen, CO₂-Emissionen zu verringern und den ökologischen Fußabdruck von Industrie und Gesellschaft zu minimieren. Gleichzeitig birgt die Branche eine Vielzahl arbeitsbedingter Gefahren für die Beschäftigten. Der Arbeitsschutz spielt daher eine zentrale Rolle für die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden.

Die chemische Industrie sei vom Kohlenstoff, der in ihren Produkten enthalten ist, abhängig. Heute betrage der fossile Anteil 90 bis 95 Prozent. Dieser müsse in Zukunft durch erneuerbare Quellen wie Biomasse, CO₂ und Recycling ersetzt werden. Die Studie „Is there Enough Biomass to Defossilise the Chemicals and Derived Materials Sector by 2050?" des Nova-Instituts in Zusammenarbeit mit Euro-ARE Agricultural Policy Research und dem Thünen-Institut für Forstwirtschaft im Auftrag vom Bio-based Industries Consortium (BIC) und der Renewable Carbon Initiative (RCI) hat untersucht, welchen Anteil Biomasse bis 2050 erreichen kann.

Der Textilsektor nimmt in den Kreislaufwirtschaftsplänen der Europäischen Kommission eine wichtige Rolle ein. Die Europäische Umweltagentur (EEA) gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Branche.

Im Rahmen der EU-Textilstrategie soll für Textilien eine erweiterte Herstellerverantwortung eingeführt werden. Der Handelsverband Deutschland, der Handelsverband Textil, Schuhe, Lederwaren und Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels haben im „Konzeptpapier des Handels zu Systemen der Erweiterten Herstellerverantwortung für Textilien und Schuhe in Deutschland" ihre Vorstellungen dazu skizziert.