Michael Brunn
Chefredakteur

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Stahl ist einer der wichtigsten Rohstoffe und wird es auch auf absehbare Zeit bleiben. Gleichzeitig ist die Stahlindustrie auch ein großer Verursacher von CO₂. Um Klimaneutralität in der Branche zu erreichen, müssen erhebliche Anstrengungen unternommen werden. Wie die Klimaneutralität bis 2050 gelingen kann, haben Forschende der Curtin University (Australien) in dem Beitrag „Global steel decarbonisation roadmaps: Near-zero bei 2050" untersucht. Der Beitrag wurde in „Environmental Impact Assessment Reviews" veröffentlicht.

Das EU-Emissionshandelssystem ist das wichtigste politische Instrument zur Steuerung der Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei der Stromerzeugung und in Industrieanlagen in Europa. Die Eisen- und Stahlindustrie ist der Industriesektor mit den höchsten absoluten CO₂-Emissionen. Der Sektor spielt eine wichtige Rolle für die Wertschöpfung und Beschäftigung in der EU-28 und induziert einen beträchtlichen innergemeinschaftlichen sowie internationalen Handel. Im Bericht „Development of the iron and steelmaking sector under the EU ETS" hat das Öko-Institut im Auftrag des Umweltbundesamts die Branche untersucht.

Wie kann ein nachhaltiges Europa 2050 aussehen? Anhand von vier fiktiven Szenarien will die Europäische Umweltagentur (EEA) zeigen, in welche Richtung es gehen könnte und was dazu notwendig ist.

Laut Plastics Recyclers Europe befindet sich die europäische Kunststoffindustrie inklusive der Recycler in einer massiven Krise. In dem Papier „Securing a future for circular plastics in Europe" schlägt der Verband eine Reihe von Maßnahmen vor.

Mit der Umweltbewusstseinsstudie werden seit 1996 das Umweltbewusstsein und die umweltpolitischen Einstellungen der deutschen Bevölkerung untersucht. Durch wiederkehrende Fragen kann auch die Entwicklung des Umweltbewusstseins über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Zudem gibt es in jeder Befragung ein Schwerpunktthema. 2024 wurde untersucht, wie die Menschen über die Zusammenhänge von Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität denken.

Besonders die gescheiterte Novelle des ElektroG kritisierte Rehbock, denn aufgrund des Endes der Ampelkoalition wurde der Gesetzesentwurf nicht mehr im Bundestag behandelt - ein Rückschlag, denn gerade er sah die fachgerechte Annahme von Altgeräten an Wertstoffhöfen durch geschultes Personal vor. Eine Maßnahme, die dringend gebraucht wird, um brandgefährliche Akkus auszusortieren. Hier ist die neue Bundesregierung gefordert. Das Thema darf nicht weiter aufgeschoben werden, denn die Zahl der Brände durch falsch entsorgte Batterien steigt stetig. Auch wenn belastbare Zahlen fehlen, gehen Schätzungen mittlerweile von Schäden in Höhe mehrerer hundert Millionen Euro jährlich aus. Die Verbindung zur zunehmenden Verbreitung von akkubetriebenen Geräten liegt auf der Hand.

Allein in Deutschland würden jährlich mehr als acht Millionen Matratzen entsorgt, heißt es in der Begründung. Der größte Teil davon werde verbrannt - wertvolle Ressourcen wie Schaumstoffe und Textilfasern gingen so verloren. Matratzen seien kaum Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, da sie meist Flammschutzmittel und andere Chemikalien enthielten, die das Recycling von Schaumstoffen erschweren. Die Länder fordern daher die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für den Erlass einer Regelung nach der Ökodesign-Verordnung einzusetzen. Diese Verordnung ermöglicht es, Schadstoffe in Produkten zu regulieren und gilt auch für importierte Waren. Auf diese Weise könnten problematische Bestandteile in Matratzen durch umweltfreundliche, recyclingfähige Alternativen ersetzt werden, ohne dabei die Brandschutzanforderungen zu schwächen.

Im Berliner Ortsteil Westend, im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, entsteht derzeit das neue Wohnquartier „Maison Westend". Die Lagrande Group als Bauherr und Projektentwickler errichtet elf der geplanten 13 Gebäude, die Degewo zwei.

Die Anlage soll das bestehende Holzheizwerk ersetzen und künftig einen Großteil des Dampfbedarfs des Unternehmens decken. Mit Unterstützung des Bundesprogramms „Energieeffizienz in der Wirtschaft" (EEW), das 20 Prozent der Kosten fördert, soll die Inbetriebnahme im April 2027 erfolgen.

Neben Lösungen für das mechanische Kunststoffrecycling, realisiert Coperion Anlagen für das chemische Recycling von Kunststoffen. Der Prozess gilt jedoch bislang als energieintensiv und führt nicht immer zu hochwertigen Produkten. Die Verwendung von Katalysatoren könnte eine wichtige Rolle bei der konstanten Steigerung der Qualität des Endprodukts und der Effizienz des Prozesses spielen.